Horst
März 31, 2010
Hoffentlich kommt das jetzt nicht falsch rüber, aber im Moment kommt es mir so vor, dass wir uns in unseren Blogs (wieder?) ganz überwiegend mit uns selbst beschäftigen. So geht es derzeit z.B. um die schlechtesten Filme aller Zeiten, um Fotos von verlassenen Häusern, um ein Plugin hier, ein Theme da oder wie man zu einem Performancegewinn des eigenen Blogs gelangt.
Das ist ja auch alles schön und gut und das Schreiben darüber macht Spaß. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich bekenne, dass ich mich solange ich blogge (und das sind immerhin 6 Jahre) kaum einmal an einer Blogparade, einem Blogstöckchen oder ähnlichem beteiligt habe. Es soll nicht so klingen, dass ich darauf stolz wäre. Es ist auch nicht so, dass mich die behandelten Themen überhaupt nicht interessieren würden, aber wir drehen uns meiner Meinung nach entschieden zu viel um uns selbst. Blogger unter sich.
Als wir mit dem Bloggen anfingen, hatten wir, jedenfalls wohl die meisten von uns, eine mehr oder weniger klare Vorstellung davon, welche Themen wir behandeln wollen bzw. wollten. Oder wir haben einfach angefangen und wollten mal sehen, was so abging. Bei mir war das so und vielleicht deshalb ist mein Blog so etwas wie ein Gemischtwarenladen.
Ich schreibe über die Themen, die mich interessieren und nerve meiner Leser(innen) mit dem, was ich glaube, an Senf dazugeben zu müssen. Das Bloggen ist also gewissermaßen auch eine Art Ventil für den Frust, den ich so im Alltag aufzubauen in der Lage bin. So hatte ich mir das vor 6 Jahren vorgestellt. Die Realität sieht allerdings ein bisschen anders aus.
Entweder langweile ich meine Leser(innen) durch den Stil meiner Beiträge, oder ich provoziere sie. Auch das passiert gelegentlich. Gerade in der Anfangszeit gab es Phasen, in denen wiederum mein Frust über die Reaktionen des geneigten Publikums relativ groß war. So nebenbei ist mir auch klar, dass das eine oder andere offene Wort über politische oder gesellschaftliche Missstände für mein Ansehen nicht zwingend förderlich sein muss. Andererseits erfahre ich aber auch, wie wenig Leute, beispielsweise in meiner Firma, überhaupt wissen, was Blogs sind. Einige wissen, dass ich blogge und lesen hier und da auch mal mit. Aber im Großen und Ganzen interessieren sich die Kolleginnen und Kollegen nicht dafür, was ein Kollege so schreibt. Natürlich liegt auch das an den behandelten Themen und auch daran, ob das, was ich da absondere, irgendeinen Mehrwert für den Leser bietet. Und das auch dann, wenn man den Autor persönlich kennt und vielleicht deshalb einfach mal “gucken” will.
Nach 6 Jahren kann ich behaupten, dass ich mir treu geblieben bin und mich nicht auf spezielle, vielleicht gefälligere Themen verlegt habe. Auf solche eben, die weniger Konfliktpotenzial besitzen. Deshalb habe ich die Spezialisierung auf ein Thema nicht hinbekommen. Ich blogge immer noch über Sachen, die mich an- oder aufregen und zu denen ich den Drang verspüre, die begrenzte Öffentlichkeit mit meiner Meinung malträtieren zu müssen. Natürlich kommt man so ins Gespräch. Und das ist am Ende auch der Grund dafür, warum ich überhaupt blogge.

Horst
März 31, 2010
Die Isländer erleben seit einer Woche, dass ein Vulkan erwacht ist. Einer von insgesamt 130 Stück, die dort aktiv sind. Vielleicht ist das für ein Vulkaninsel nicht so ungewöhnlich. Trotzdem wundert sich Eule70 verständlicherweise darüber, dass dieses Naturereignis in unseren Medien relativ wenig beachtet wurde. Ich erinnere mich, dass etwas über den Ausbruch gezeigt wurde. Seither habe ich aber nichts mehr darüber gesehen, gehört oder gelesen.
Hier kann man über 2 installierte Webcams interessante Bilder vom Vulkan betrachten.
Quelle

Horst
März 31, 2010
Mfield, Matthew Field, http://www.photography.mattfield.com (Wikipedia)
Fast könnte man glauben, die katholische Kirche hätte ihre Hände im Spiel. Ein bisschen Ablenkung der Öffentlichkeit kann nicht schaden. Und vielen wird die “Scientology” in erster Linie auch als Wettbewerber gelten. Es handelt sich ja um eine “Neue Religiöse Bewegung”.
Lange war es, jedenfalls nach meinem Empfinden, ruhig um die “Scientology”. Heute kommt das “mutige TV-Psychodrama und die anschließende und offenbar unvermeidliche Talkshow im Ersten zum Thema. “Hart aber fair” widmet sich, wie es scheinbar im Moment wieder in Mode gekommen ist, der vorangegangenen Sendung. Das hat sich im Privatfernsehen bei Vulkanausbrüchen und anderen Gelegenheiten bewährt, also kann man darauf aufbauen.
Vielleicht sollte man sich den Film wirklich nicht entgehen lassen. Die Kritiken sind positiv und spannend soll er ja sein. Aber – ich werde ihn wohl nicht ansehen und zwar deshalb, weil ich zum einen nicht verstehe, dass die Sekte bereits seit 1997 vom Verfassungsschutz überwacht wird und immer noch nicht verboten wurde und zum anderen deshalb, weil ich generell die Leute nicht verstehe, die sich einem solchen “Verein” anschließen. Die Öffentlichkeit wird doch seit langem über die Methoden der Scientologen informiert. “TV Today” gibt dem Film das Siegel “Tagestipp – TV-Sternstunde: klug und couragiert”.
Die ARD wies in vielen Spots darauf hin, dass “Scientology” versucht hat, die Ausstrahlung des Films zu verhindern. Das macht einen solchen Film ja auch erst richtig interessant, nicht wahr?
Im ZDF läuft Sandra Bullock. Den Film habe ich zwar längst gesehen, aber die braucht zur Zeit eher meine Unterstützung.

Horst
März 30, 2010
Silvio Berlusconi, Foto von Ricardo Stuckert (Wikipedia)
Es ist doch einfach unglaublich, dass dieser Mann bzw. seine Partei bei den Kommunalwahlen in Italien nicht verloren, sondern vielmehr hinzugewonnen hat. “Welt Online” beschreibt Berlusconi als Gesicht Italiens. Ehrlich, mein Gesicht Italiens sieht besser aus. Ich denke da an die Herzlichkeit der Menschen, an ihre Art zu leben und — doch, auch ein bisschen ans Essen.
Ganz sicher denke ich aber nicht an den Mann, der mich über die vielen Jahre, die er sich jetzt bereits in Italien an der Macht hält, immer wieder zum Staunen gebracht hat. Ich erkläre mir diesen Tatbestand damit, dass Berlusconi nicht nur ein sehr reicher Mann (9,4 Milliarden $ besitzt er laut Wikipedia) ist, sondern dass er über beachtliche Teile der italienischen Medien beinahe beliebig verfügen kann.
Viele Italiener sind gegen Berlusconi und haben das durch entsprechende Protestaktionen deutlich gemacht. Leider hat das nicht geholfen. Der Mann und vor allem seine Partei sind immer noch da.
Der bereits erwähnte “Welt Online” – Artikel beschäftigt sich mit einem interessanten Aspekt, auf den man vielleicht nicht auf den ersten Blick kommt, wenn man Berlusconis Italien denkt. Und das, obwohl man natürlich weiß, dass er und seine Partei zu den Rechtsaußen Europas zu zählen ist. Sehr interessant ist, dass die Lega Nord, ein wichtiger Partner Berlusconis, heute als älteste Partei Italiens gilt. Dabei wurde die Partei erst im Jahr 1989 gegründet.
Beachtlich ist, dass nicht nur in Italien rechts-populistische Parteien immer mehr an Boden gewinnen, sondern allgemein im Westen. Ich erinnere nur an Holland.
Sehr gespannt bin ich, wie die politische Entwicklung in Deutschland weitergehen wird. Anhand der Umfrageergebnisse der letzten Zeit liegt es ja durchaus im Bereich des Möglichen, dass bei der NRW-Wahl eine Überraschung ins Haus steht und die schwarz/gelbe Regierung ihre Mehrheit verliert. Der Frust über die schlechte Arbeit der Berliner Koalition ist vielleicht auch in NRW (Bundesthemen spielen wohl eine die regionale Politik überlagernde Rolle) schon so groß, dass sich die dortige Regierungsmannschaft bald nach neuen Jobs umsehen muss. Mich würde das natürlich sehr freuen. Aber auch, wenn das nicht klappen sollte: ich bin froh, dass es bei uns keinen Medienmogul vom Schlage eines Silvio Berlusconi gibt.

Horst
März 29, 2010
l.n.r. (Lindner, Gerster, Horx)
Da hatte Anne Wills Redaktion mal wieder ein paar Dienstheilige des Kapitalismus zur Veräppelung ihrer Gäste und Zuschauer eingeladen. Den Zukunftsforscher Matthias Horx, den Rechtsanwalt Martin Lindner, der für die FDP im Bundestag sitzt und einen Stammplatz bei Talkshows von ARD und ZDF wohl sicher hat, (vermutlich aufgrund seiner Streitbarkeit Dickfelligkeit) und den ehemaligen Chef der Bundesagentur für Arbeit (Florian Gerster), der, nachdem er wegen einiger Dinge ins Gerede gekommen war, vom damals zuständigen Minister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, sehr zügig aus seinem Amt entlassen wurde. Gersters Gehalt war damals etwa doppelt so hoch, wie das seines langjährigen Vorgängers Jagoda (250.000 Euro p.a.). Aus heutiger Sicht frage ich mich, wer dem Amt wohl mehr geschadet hat: Jagoda wegen der Vorwürfe über manipulierte Vermittlungsstatistiken oder Gerster aufgrund der ihm nachgesagten “Attitüden eines Sonnenkönigs” (s. Wikipedia).
Horx heutige Visionen unserer zukünftigen Welt manifestieren scheinbar auch seinen ganz persönlichen Standpunktwechsel vom “linken Irrweg” hin zu einem rationalen Umgang mit den Chancen des Kapitalismus. Er redet gerade so, als könnte man sich künftig aussuchen, was man macht und womit man seinen Lebensunterhalt verdient. Daran, das auch bei einem besseren Bildungssystem Leute “übrig” bleiben werden, die ein Abitur und ein Studium nicht schaffen, denkt Zukunftsforscher Horx nicht. Oder vielleicht doch? Er sprach davon, dass das Lohnniveau bei McDonalds davon profitieren würde, hätten mehr Leute Abitur und Hochschulreife. So 10 Euro die Stunde hatte er im Kopf. Ja, Herr Horx, da weiß man doch, wofür man studiert hat!
Ja, ich bin angepisst! Da sitzen drei hochbezahlte Mitglieder eines Teils der deutschen Elite und erzählten uns einfachen Leuten, wie wir die immer frecheren Methoden deutscher Arbeitgeber gefälligst zu verstehen und einzuordnen haben. Eben weiter ganz nach dem Motto: “Sozial ist, was Arbeit schafft”.
Monitor – Gut oder nur billig
Süddeutsche – Unsicherheit wird zur Regel
Was es insbesondere für junge Leute in zunehmender Zahl bedeutet, befristete und damit unsichere Jobs zu haben, die noch dazu schlecht bezahlt werden, interessiert diese Herren einen feuchten Dreck. Sie faseln etwas von Chancen und von Ausnahmen, die nicht den Normalfall darstellen würden. Sie widersprechen der Berichterstattung renommierter Fernsehmagazine und bundesdeutschen Zeitungen (Panorama, Monitor, die bekanntlich sowieso nur ihre linksextremen und deshalb üblichen Rundumschläge gegen deutsche Unternehmen verbreiten…). Dabei sollten diese Entwicklungen verantwortlichen Politikern den Schlaf rauben.
Horst
März 24, 2010
Gestern morgen habe ich auf dem Weg zur Arbeit Pfarrerin Silke Niemeyer im Radio (WDR5) gelauscht. Vielleicht gibt es angesichts der momentanen Voreingenommenheit gegen Kirchenleute keine große Bereitschaft, diesen zuzuhören. Das wäre in diesem Fall allerdings ein Fehler.
Ich empfehle euch, die paar Minuten zu investieren. Ihr werdet wieder mal staunen, wie viel Kluges in der Bibel steht, das auch in unserer modernen Welt seine Überzeugungskraft hat. Vielleicht nicht nur für linke Gutmenschen?!
Hier geht’s zum Beitrag.
Wer nicht lesen möchte, kann den Beitrag hier anhören.
Horst
März 22, 2010
Solche Fragen im Internet zu stellen ist zwar doof aber ich stell sie trotzdem:
Mich erinnert das an einen Eklat, den ich mal verursacht habe: Ich sagte einer Kollegin, sie hätte schlampig gearbeitet. Sie war deshalb sehr böse und erwiderte meine Vorhaltung: “Ich bin keine Schlampe!”. Mit dieser Situation konnte ich gar nicht umgehen. War das ein typisches “Sender-/Empfängerproblem” oder eher das bekannte Defizit im Dialog “Mann / Frau” bzw. “Frau / Mann”?
Egal, ist lange her…
Horst
März 22, 2010
Wie schmerzhaft das Abstimmungsergebnis zugunsten der Gesundheitsreform in den USA bzw. der Sieg Obamas auch für manchen politischen Beobachter hier in Deutschland zu sein scheint, zeigt der Kommentar Zettels, den ich als Bloggerkollegen sehr schätze:
So ist die Stimmung gegenwärtig in den USA: Abgeordnete der Demokraten möchten nicht dabei gefilmt werden, wie sie für ihren eigenen Präsidenten stimmen.
Quelle: Zettels Raum
Man schämt sich also, für Obamas Reform zu stimmen? Natürlich nicht! So ist es natürlich nicht gemeint. Es hat vielmehr handfeste politische Gründe. Politische?
Obamas Triumph
Der Präsident hat erreicht, woran Dutzende seiner Vorgänger scheiterten: In den USA kommt die allgemeine Krankenversicherung. Von Martin Klingst, Washington
Quelle: US-Gesundheitsreform: Obamas Triumph | Politik | ZEIT ONLINE
Ich weiß aus einigen Berichten, dass demokratische Abgeordnete sich Sorgen um die eigene Wiederwahl manchen, weil die Stimmung in der Bevölkerung so geteilt ist. Ich möchte als zwar unbeteiligter aber starker Befürworter der Reform feststellen, dass man an diesem wichtigen Beispiel einmal mehr die antidemokratische Wirkung beobachten musste, die der massiven Intervention einer Wirtschaftslobby mit erheblichen finanziellen Mitteln wohl einfach folgen muss.
Der Kapitalismus hätte beinahe wieder obsiegt. Da sind mir gewisse Spitzfindigkeiten im Gesetzgebungsprozess ehrlich gesagt lieber. Selbst dann, wenn sie einer späteren Überprüfung am Ende doch nicht standhalten sollten, was ich natürlich nicht hoffen möchte.
Horst
März 22, 2010
Nachfolgend einige Sätze aus Briefen, die Kunden an ihre Versicherungen geschrieben haben (sollen):
- Da sprang der Verfolgte ins Wasser und tauchte trotz mehrmaliger Aufforderung nicht mehr auf.
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Außerdem bin ich vor meinem ersten Unfall und nach meinem letzten unfallfrei gefahren.
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Ich habe gestern Abend auf der Heimfahrt einen Zaun in etwa 20 Meter Länge umgefahren.
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Ich wollte Ihnen den Schaden vorsorglich melden, bezahlen brauchen Sie nichts, denn ich bin unerkannt entkommen.
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Ein Fußgänger kam plötzlich vom Bürgersteig und verschwand dann wortlos unter meinem Wagen.
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Der Unfall ist dadurch entstanden, dass der Volkswagen weiterfuhr. Er musste verfolgt werden, ehe er schließlich anhielt. Als wir ihm eine Tracht Prügel verabreichten, geschah es.
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Ich habe so viele Formulare ausfüllen müssen, dass es mir bald lieber wäre, mein geliebter Mann wäre überhaupt nicht gestorben.
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Ich erlitt dadurch einen Unfall, dass das Moped Ihres Versicherungsnehmers mich mit unverminderter Pferdestärke anraste.
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Mein Motorrad sowie ich selbst mussten wegen starker Beschädigung abgeschleppt werden.
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Ich habe mir den rechten Arm gebrochen, meine Braut hat sich den Fuß verstaucht – ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.
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Bin in der Kurve, nicht weit von der Unglücksstelle ins Schleudern geraten. Während des Schleuderns habe ich wahrscheinlich den entgegenkommenden Mercedes gerammt, der dann die Richtung der totalen Endfahrtphase vermutlich mitbestimmte.
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Es hatte zwischenzeitlich an einigen Stellen geschneit. Die Fahrbahn war dadurch auf einigen Straßen rutschig geworden. Ich wollte den Wagen abbremsen. Ich habe gekämpft wie ich nur konnte, aber es half nichts. Prallte gegen die Zaunmauer und wurde unbewusst. Aus war es mit meiner Gesinnung.
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Ich überfuhr einen Mann. Er gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.
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Ich habe noch nie Fahrerflucht begangen; im Gegenteil, ich musste immer weggetragen werden.
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Ich bin ferner mit meinen Nerven am Ende und habe mit einer schweren Kastritis zu tun.
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Beim Heimkommen fuhr ich versehentlich in eine falsche Grundstücksauffahrt und rammte einen Baum, der bei mir dort nicht steht.
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Der Bursche war überall und nirgends auf der Strasse. Ich musste mehrmals kurven, bevor ich ihn traf.
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Als ich an die Kreuzung kam, erhob sich ein Zaun, um meine freie Sicht zu hindern.
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Den Hundehalter kenne ich nicht. Ich habe den Biss der Polizei gemeldet. Doch der Wachtmeister grinste nur.
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Wer mir die Geldbörse gestohlen hat, kann ich nicht sagen, weil aus meiner Verwandtschaft niemand in der Nähe war.
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Ich fuhr durch die Au. Plötzlich kamen von links und rechts mehrere Fahrzeuge. Ich wusste nicht mehr wohin und dann krachte es vorne und hinten.
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Ich musste ihn leider aufs Korn, d.h. auf den Kühler nehmen; dann fegte ich ihn seitlich über die Windschutzscheibe ab.
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Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden müssen Sie sich einen dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum finden.
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Ich fuhr auf der rechten Seite der Herzogstr. Richtung Königsplatz mit ca.40 km/h Geschwindigkeit. Wegen eines in die Fahrbahn laufenden Kindes musste ich plötzlich stoppen. Diese Gelegenheit nahm der Gegner wahr und rammte mich von hinten.
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Der andere Wagen war absolut unsichtbar, und dann verschwand er wieder.
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Das Polizeiauto gab mir ein Signal zum Anhalten. Ich fand einen Brückenpfeiler.
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Der Fußgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, und so überfuhr ich ihn.
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Erfahrungsgemäß regelt sich so was bei einer gewissen Sturheit von selbst. Darum melde ich Unfälle immer erst, wenn der Gegner mit Zahlungsbefehlen massiv wird.
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In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern, wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich – behindert durch die wild durcheinander-purzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse – nachdem Umfahren eines Briefkastens auf die andere Straßenseite geriet, dort gegen einen Baum prallte und schließlich – zusammen mit zwei parkenden PKWs – den Hang hinunterrutschte. Danach verlor ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto.
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Heute schreibe ich zum ersten und letzten Mal. Wenn Sie dann nicht antworten, schreibe ich gleich wieder.
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Der Kraftsachverständige war völlig ungehalten, als er auf mein Vorderteil blickte.
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Als der Monteur mit dem Hammer zum Schlag ausholte, stellte sich der Anspruchsteller hinter ihn, um genau zu sehen, wo der Schlag hinging. Da ging ihm der Schlag an den Kopf.
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Mein Sohn hat die Frau nicht umgerannt. Er ist einfach vorbeigerannt. Dabei ist die Frau durch den Luftzug umgefallen.
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Einnahmen aus der Viehhaltung haben wir keine. Mit dem Tod meines Mannes ging das letzte Rindvieh vom Hof.
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Meine Frau stand aus dem Bett auf und fiel in die Scheibe der Balkontür. Vorher war sie bei einem ähnlichen Versuch aufzustehen gegen die Zentralheizung gefallen.
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Als ich auf die Bremse treten wollte, war diese nicht da.
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Mein Fahrrad kam vom Gehsteig ab, touchierte einen Porsche und fuhr ohne mich weiter.
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Ich trat auf die Strasse. Ein Auto fuhr von links direkt auf mich zu. Ich dachte, es wollte noch vor mir vorbei, und trat wieder einen Schritt zurück. Es wollte aber hinter mir vorbei. Als ich das merkte, ging ich schnell zwei Schritte vor. Der Autofahrer hatte aber auch reagiert und wollte nun wohl doch vor mir vorbei.
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Er hielt an und kurbelte die Scheibe herunter. Wütend rief er: Nun bleiben Sie doch endlich stehen, Sie! Das tat ich auch – und dann hat er mich überfahren.
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Ich bin von Beruf Schweißer. Ihr Computer hat an der falschen Stelle gespart und bei meinem Beruf das w weggelassen.
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Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, dass alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe.
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Ich will meinen Georg nicht impfen lassen. Meine Freundin Lotte hat ihr Kind auch impfen lassen, dann fiel es kurz danach aus dem Fenster.
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Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve allgemein zum Verlassen der Strasse führt.
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Ich fuhr rückwärts eine steile Strasse hinunter, durchbrach eine Grundstücksmauer und rammte einen Bungalow. Ich konnte mich einfach nicht mehr erinnern, wo das Bremspedal angebracht ist.
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Dann brannte plötzlich der Weihnachtsbaum. Die Flammen griffen auf den Vorhang über. Mein Mann konnte aber nicht löschen, weil er wie ein Verrückter nur die Hausrat-Police suchte.
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Trotz Bremsens und Überschlagens holte ich das andere Fahrzeug noch ein und beschädigte den linken Kotflügel des Wagens.
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Unsere Autos prallten genau in dem Augenblick zusammen, als sie sich begegneten.
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Alle Rechnungen, die ich erhalte, bezahle ich niemals sofort, da mir dazu einfach das Geld fehlt. Die Rechnungen werden vielmehr in eine große Trommel geschüttet, aus der ich am Anfang jeden Monats drei Rechnungen mit verbundenen Augen herausziehe. Diese Rechnungen bezahle ich dann sofort. Ich bitte Sie zu warten, bis das große Los Sie getroffen hat.
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Ich wollte meinem fünfjährigen Sohn mit meiner rechten Hand auf seinen Unaussprechlichen anständig draufgeben. Für diesen Zweck habe ich ihn mit der linken Hand am Kragen gepackt, er machte aus lauter Schreck einen Sprung, der Schlag auf seine vier Buchstaben kam dazu. Die drei Kräfte haben sich getroffen, wirkten im gleichen Moment sich summierend in eine Richtung und trafen auf meine Rippe.
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Als Hobby halte ich fünf Hühner und einen Hahn. Beim Hühnerfüttern Am 24. Februar in den Morgenstunden stürzte sich der Hahn plötzlich und unerwartet auf mich und biss mir in den rechten Fuß. Er landete sofort im Kochtopf.