Diese Woche ist manchen ein wichtiges Argument abhanden gekommen. Nicht gerade krachend, aber es lohnt sich wohl, es noch einmal anzusprechen. Die Arbeitnehmer werden nämlich (neuerdings statistisch belegt) nicht nur vom Staat, in Form von hohen Abgaben, sondern auch von ihren Arbeitgebern in die Zange genommen.
Bruttolöhne sinken erstmals seit 1949, Kölner Stadt-Anzeiger
Niemand wird sagen, dass die Differenz zwischen Brutto- und Nettolohn nicht ein großes Ärgernis wäre. Allerdings lässt sich seit dieser Woche nicht mehr behaupten, allein die große Abgabenlast sei das Problem, das den Menschen auf den Lebensstandard schlägt. Nachweislich ist es nämlich nicht nur der Staat, der es von den Lebendigen nimmt und unser sauer verdientes Geld umverteilt. Die Bruttolöhne sind, wie Medienberichten zu entnehmen war, erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland gesunken.
Die Sachzwänge, die das bewirkt haben, heißen vermutlich: Produktivität, Wettbewerb und freie Märkte. Unsere neoliberalen Freunde fügen sich eben leichter in ihr Schicksal.












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