Die Linkspartei kritisiert, dass Frau Kraft (SPD) viele ALGII-Empfänger aufgegeben habe. Könnte sein, sie redet zumindest darüber, was man vielleicht anders machen könnte. Die Linkspartei aber tut gar nix. Sie ist begnügt sich damit, Regierung und SPD zu attackieren. Und die FDP freut sich, dass die SPD den “Kurs” ihres Vorsitzenden aufgenommen hat und ihn fortführt. Ein bisschen so kam es auch bei mir an.
Dabei will Frau Kraft denen, die am Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben, einen neuen Lebensinhalt geben. Strukturen, nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Kinder. Jeder, der arbeiten geht, weiß ja, wie ungeheuer sinnstiftend es ist, morgens zwischen 6 und 7 aufzustehen und einem ungeliebten und schlechtbezahlten Job nachzugehen.
Aber ich will mich über Frau Krafts Überlegungen gar nicht verächtlich machen. Nur – glaubt Frau Kraft wirklich, dass dieser Weg so viel besser ist? Besser also als der, den viele gehen, wenn sie als Aufstocker Hartz IV beantragen müssen. Und das, obwohl sie 40 Stunden in der Woche arbeiten. Getreu dem Motto der Wirtschaftsliberalen in Union, FDP und bei den Grünen, die der Meinung sind: “SOZIAL IST, WAS ARBEIT SCHAFFT”.
Der Gedanke, Menschen, die keinen Job finden, für gemeinnützige Arbeiten zu gewinnen, ist ja gar nicht falsch. Aber wie will man das organisieren? Ich bin sicher, dass sich sogar viele Menschen finden, die gerne solche Aufgaben übernehmen würden. Das Problem wird dann nur sein, dass solche Beschäftigungsverhältnisse gegen die Interessen derer sind, die vielleicht heute schon einen solchen Job (allerdings gegen Bezahlung) ausüben. Da muss man am Ende vielleicht feststellen, dass der Lohnspirale nach unten keine Grenzen gesetzt sind.









“Lebensfreude durch Kraft?” Hmm, hmm – gabs da nich mal sowas ähnliches? Wie hieß das nur? Ahh -jetzt hab ich das: “Kraft durch Freude” hieß das. aber in welchem Zusammenhang ich DAS gelesen habe – das ist mir beim besten Willen nicht erinnerlich…
? Tja.