Wann erreichen wir den Höhepunkt?

Gerade erzählen sie in den “Tagesthemen”, dass Ratzinger, nicht der Bruder — er selbst, mal irgendwann einen Priester, der sich an einem Kind vergangen hat, an einen anderen Ort versetzt hat. Nur versetzt?

Die Rechtschaffenen hatten wohl erwartet, dass Ratzinger den Mann zumindest exkommuniziert, der Inquisition übergeben oder gevierteilt hätte.

Kommentare

  1. Sven meint:

    Ich hätte erwartet das er ihn der Staatsanwalt übergeben hätte. Tut mir leid, ich finde es schlimm das die Leute nur versetzt werden und keine Strafverfolgung statt findet.

  2. ap meint:

    Du hast ja recht, Sven. Mich stört nur, in welche geballten Form das jetzt alles auf den Tisch kommt. Ich kann es bald nicht mehr hören.

  3. Sven meint:

    Hören kann ich es auch nicht mehr, aber es müssen jetzt daraus Konsequenzen gezogen werden, es darf nicht mehr so weiter gehen wie bisher und da ist jetzt die Kirche gefordert, ob sie es nun als Kampagne gegen sich wertet oder nicht. Das was bisher passiert ist, das Schweigen nämlich, finde ich dann doch noch viel schlimmer als das was jetzt passiert.

  4. JürgenHugo meint:

    Ei wei – die Katholen, die Schiedsrichter – alle irren vom Wege ab. Bald weiß man nicht mehr, wer für mehr Schlagzeilen sorgt: der “Zwanzi”ger als DFB-Präsident oder der “Ratzin”ger als Papst… :daumr:

    Wenn das nicht so schlimm wäre mit den Kindern, möcht man nur den Kopf schütteln. Das die Priester neben ihren Gelüsten überhaupt noch Zeit für Seelsorge fanden… :( :(