Beim Frühstück wurde ich unabsichtlich Zeuge eines Gespräches zwischen zwei älteren Herrschaften. Es ging um den Aufenthalt eines älteren Herrn in einer deutschen Uni-Klinik. Dort wurde er wegen Durchblutungsstörungen an einem Bein behandelt. Nach wenigen Tagen teilen ihm die dortigen Ärzte mit, dass die Durchblutungsstörung soweit fortgeschritten sei, dass man ihm den Fuß abnehmen müsse. Der Patient weigerte sich und verließ auf eigenes Risiko die Klinik.
Er besuchte stattdessen gleich im Anschluss seinen Hausarzt. Die dortige Behandlung führte dazu, dass sich die Beschwerden stark gebessert haben. An eine Amputation wurde seither nicht mehr gedacht.
Monate später erhielt der Herr einen Anruf aus besagter Uni-Klinik. Die Anrufer (zwei Ärzte) waren beauftragt, Unregelmäßigkeiten zu untersuchen und sie wollten genau wissen, was ihn seinerzeit denn bewogen hätte, die Klinik ohne die empfohlene Operation zu verlassen und wie es ihm heute gesundheitlich gehe.
Solche Geschichten machen mir Angst. Ich habe die Story natürlich so weit anonym gehalten, wie es überhaupt möglich ist. Ich hoffe, ihr betrachtet meine Erzählung nicht als indiskret.












Bevor mir jemand ein Körperteil abnehmen will, hole ich mir auf jeden Fall eine zweite oder dritte Meinung an, wenn ich noch kann und es kein Notfall ist.
Ja, ja – die älteren Herrschaften – sind auch nicht mehr so leichtgläubig wie früher. Gott sei Dank. Kann das sein, das wir beide diesen älteren Herren kennen? Und das der Körperteil auch anonymisiert wurde?
Na, ich will nicht weiter in dich dringen – du hast das ja nur gehört. Und vielleicht täusch ich mich ja mit meiner Vermutung auch. Hauptsache, der ältere Herr kann seinen Körperteil wieder einigermaßen flott gebrauchen.
Solche Geschichten sind leider keine Ausnahme. Die hochtechnisierte Universitätsmedizin hat einige Vorteile, führt aber auch zur Verdummung von Ärzten und Volk. Die Schätze der Erfahrungsheilkunde geraten in Vergessenheit, und anstatt zu sagen “ich weiß nicht” werden oft zur Wahrung der Kernkompetenz und aus Zeitmangel unsinnige Maßnahmen angeordnet, die mitunter folgenschwer sein könnten. Zum Glück tragen heute moderne Medien, wie das Internet zur Aufklärung des Patienten bei. Dem betageten Herren mit der Arteriosklerose hätte z.B auch der Knoblauch hilfreich sein können und dazu die passende Information im Inernet: http://www.naturheilkunde-berlin.eu/knoblauch_allium_sativum.phtml
Maybe – maybe…
?
?
Wie oft hat sich schon bei der zweiten Meinung eine Fehlentscheidung des ersten Artztes herausgestellt. Das kann manchmal schwere Folgen haben, manchmal aber auch weniger. Sowas ist leider zum Alltag geworden. Fähige Ärtzte sollten auf jeden Fall sorgfältig gewählt werden und bei solchen Diagnosen, sollte man sich sowieso eine 2., 3. oder mehr eingeholt werden.
Zum Glück ist in diesem Fall nochmal alles gute gelaufen!
Wirkliche eine Geschichte die einen mehr als nachdenklich stimmt. Doch leider hört man sowas immer öfter. Ich möchte schon fast behaupten man sollte sich bei solchen schwerwiegenden Entscheidung ruhig eine dritte Meinung einholen. Denn wenn eine solche OP erstmal durchgeführt wurde, wird man eventuell nicht mehr erfahren können ob es auch eine andere Lösung gegeben hätte.