Marc hat das Interview mit unserem CDU-Landesfinanzminister Dr. Helmut Linssen zu unser aller Erbauung irgendwo aufgetrieben. Ich glaube, ich darf mich bei ihm im Namen aller CDU-Fans bedanken. Er hat damit etwas “aufgegabelt”, was einem die Entscheidung bei der kommenden Landtagswahl in NRW erheblich erleichtert. Linssen beweist seinen analytischen Sachverstand unter anderem mit der Antwort auf die Frage der leider etwas zurückhaltenden Moderatorin, wie man Schulden vermeiden könne:
Sie müssen ganz einfach nur weniger ausgeben, als sie einnehmen!
Bravo, Herr Linssen. Allerdings sollte er das, angesichts dieser genialen Erkenntnis, auch mal mit seinem Landeshaushalt probieren. Ein Selbstversuch quasi. Aber da winkt er erst mal ab. Schließlich ist ja Krise. Und was war vor 2008? Fünf Jahre sind ins Land gegangen, lieber Herr Dr. Linssen.












Da er ja seine Haushaltsausgaben mal hat und sie nicht in saublöden Interviews aus der Welt schwafeln kann, sollte er vielleicht zusehen, ob er seinen Laden in diesen “Raus aus den Schulden”-Sozialklamauk bekommt. Vielleicht löst man ihm ja dort anspruchsgemäß sein offenkundiges Problem mit ganz flachen Ansichten dazu, wie man Schulden vermeiden kann?
Mir fällt bei dem Gelalle nur der Spruch ein: “Gestern standen wir am Abgrund, heute haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht”.