Die Schreckensnachrichten reißen nicht ab: Schon wieder 4 deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen

Neuer schwerer Zwischenfall in Nordafghanistan: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wurden am Donnerstag vier deutsche Soldaten bei einem Angriff auf ihre Patrouille getötet. Quelle: Bundeswehrmission am Hindukusch: Vier deutsche Soldaten in Afghanistan getötet – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Die deutsche Regierung wird wohl unter sehr starken Druck geraten. Leider ist davon auszugehen, dass schon sehr bald noch mehr passiert. Nicht ohne Grund waren McChrystal und der afghanische Präsident Karsai erst kürzlich vor Ort.


Kommentare

  1. psychoMUELL meint:

    wenn ein deutscher Soldat einen Afghanen oder Taliban erschießt, wird das bis zum Geht nicht mehr untersucht – wer schützt und hilft den Soldaten?

  2. Horst Schulte meint:

    Untersuchungen helfen nicht weiter. Es wird jetzt ein enormer Druck auf die Politik folgen. In den USA ist das ganz anders. Da muss schon sehr viel mehr geschehen, bevor ein solcher Kriegseinsatz ins öffentliche Gerede kommt. Damit will ich nicht sagen, dass ich diese Verhältnisse hier auch haben möchte. Aber solche Kriegseinsätze werden in den USA und wohl auch in GB ganz anders gesehen.

  3. psychoMUELL meint:

    sind die Soldaten schlecht ausgerüstet und ausgebildet?! Ich denke, es sterben auch mehr als genug amerikanische Soldaten. Ich will nicht wissen, was uns noch alles verschwiegen wird …

  4. JürgenHugo meint:

    Das kommt nur von dem “Rumgeeiere”: “offiziell ist das ja kein Krieg”. Die Deutschen (Politiker) fallen immer von einem Extrem ins andere. Unter Herrn H. wollten sie die ganze Welt erobern (sowas klappt aber nicht ohne die richtigen Verbündeten) – und jetzt wollen sie mit allen gut Freund sein. DAS klappt aber erst recht nicht…

    Wenn man das objektiv betrachtet: Soo viele deutsche Soldaten sind da in Afghanistan insgesamt ja nun nicht gefallen. Das ist für jeden einzelnen und dessen Familie arg schlimm – im Krieg passiert so etwas aber. Wir haben Opfer – die haben Opfer. So ist das nun mal. Und dann nachträglich zu untersuchen, ob die deutschen Soldaten vielleicht einen oder zwei Taliban zu viel erschossen haben- das ist hirnrissig. Hier gehts schließlich nicht darum, ob irgendjemand in Gelsenkirchen falsch über die Fußgängerampel gelaufen ist. Hier gehts um Krieg und Bomben und die Frage: ICH – oder DER.

    Wenn die deutsche Politik das nicht akzeptiert, dann sollen sie sich ganz raushalten. In Kriegsgebieten ist normalerweise “erst schießen – dann fragen” besser wie andersrum.

    Was mich viel mehr interessieren würde: hoffentlich haben die Kameraden der 4 Getöteten ein paar Taliban mehr erwischt. Das sollte dann auch in den Nachrichten erwähnt werden. Nicht triumpfierend, sondern ganz normal: “bei Gefechten in Nordafghanistan wurden 4 deutsche Soldaten getötet. Zusammen mit der sofort eintreffenden Unterstützung konnten die Angreifer abgewehrt und ihnen schwere Verluste zugefügt werden”. SO muß sich das anhören – und nicht wie jetzt.

    Und: “Die deutsche Regierung wird wohl unter sehr starken Druck geraten” – da muß sie durch und standhaft bleiben. Und die, die da “drücken”, die sollten sich lieber mal überlegen, das es die “heile Welt” nicht gibt. Auch früher hats die nicht gegeben. Mir wär eine Welt ohne Kriege auch lieber – gibts aber eben scheinbar nicht. Also muß man auch konsequent sein, wenn man da mitmacht. Und die Opfer in Kauf nehmen – so schlimm das auch für den einzelnen ist.

    PS:unter “schwerem Zwischenfall” versteh ich aber auch was anderes als ein Feuergefecht, wo 4 Deutsche und (hoffentlich) einige Taliban gefallen sind…

  5. tobe meint:

    da iss doch kein krieg mensch… da stirbt doch keiner täglich… nein…

  6. Horst Schulte meint:

    @tobe: Ich denke, langsam ist es rund. Auch wenn die SPD glaubt, dass die Abgeordneten über einen THW-Einsatz abgestimmt hätten.