Aktion des neuen JuLi-Bundesvorstands zum Auftakt des Bundesparteitags. JuLis begrüßen Presse und Delegierte mit verkohlten Gesichtern. Mit Kinderwippe, Kohle und Schulbüchern werben die JuLis dafür, in Zukunft zu investieren statt zu subventionieren.
Quelle: Junge Liberale: „Kinder statt Kohle fördern“
Vorneweg ein kleiner Intelligenztest: “Kinderwippe, Kohle und Schulbücher”. Welches Wort passt da nicht hinein? OK, man kann sich ja mal vertippen.
Foto von joergneu, Flickr.com
Das Ansinnen der FDP ist ja wirklich nicht neu, bringt mich aber trotzdem immer auf die Palme. An diesen Subventionen hängen nämlich natürlich auch Arbeitsplätze. Keine, die noch eine große Zukunft hätten. So viel ist klar. Auch den anderen Parteien, die diese Subventionen jetzt noch nicht streichen wollen.
Max ist arbeitslos und das vielleicht auf Dauer (in diesen Zeiten soll das vorkommen). Da wird Mäxchen dann wohl nicht so fröhlich wippen und lesen lernen, wie sich die JuLis das denken. Aber in solchen Zusammenhängen denken Liberale wohl nicht.












Was wollten die denn statt den Kinderwippen haben? Kinderkippen?
Kiri(Zitieren) (Antworten)
Ich finde die Absicht der JuLis ja in Ordnung. Aber die Auswirkungen, die der strikte Abbau von Subventionen hat, sollte man auch sehen.
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
Es hängen keine Arbeitsplätze an den Steinkohlesubventionen, sondern diese werden ganz direkt durch Steuergeld finanziert. Das heisst. dass diese Arbeitsplätze nicht etwa vorübergehend unrentabel geworden wären und darum überbrückungsmäßig gestützt würden, sondern dass hier im Ernst ein kompletter Wirtschaftszweig einzig und allein durch Steuern künstlich am Leben erhalten wird.
Gleichzeitig müssen zum Beispiel Studenten Gebühren zahlen, Steuersenkungen sind angeblich nicht möglich und für Schlaglöcherbeseitigung muss der Bund mancherorts etwas zuschießen. Das das Buddeln von Tunneln, dass ja nebenbei erhebliche Schäden an Umwelt und Eigentum der Anwohner verursacht, von den sogenannten “Ewigkeitskosten”, die entweder ewig bezahlt werden oder zu einer Flutung des Ruhrgebietes führen werden (letzteres ist wohl langfristig wahrscheinlicher) auch im Jahr 2010 noch als hoheitliche und wichtige staatliche Aufgabe verkauft wird, ist für mich einer der größten Schildbürgerstreiche, den sich die Politik jemals erlaubt hat. Sämtliche Kumpel sofort in den (voll bezahlten) Ruhestand zu schicken wäre billiger und umweltfreundlicher.
Jan(Zitieren) (Antworten)