Für manche wird es normal sein, ich finde es widerwärtig!

Der E-Mail-Verkehr innerhalb eines Unternehmens wird vom Geiste der Profession geprägt sein. Aber gehört solcher Zynismus wirklich auch dazu?

“Natürlich haben wir dem Hypothekendesaster nicht ausweichen können. Wir haben Geld verloren, dann aber mehr gewonnen als verloren, weil wir auf fallende Preise gesetzt haben.” Blankfein fügte hinzu: “Also, es ist nicht vorbei. Wer weiß, wie es letzten Endes ausgeht.” Quelle: SEC-Klage: E-Mails belasten Goldman Sachs | FTD.de

Als Goldman an einem Tag 50 Mio. $ verdient hatte, nachdem die Verkaufspositionen angesichts des Kollapses am Hypothekenmarkt an Wert gewannen, schrieb Finanzchef David Viniar in einer Mail: "Das zeigt euch, was mit Leuten passiert, die nicht in großem Stil auf einen Preisverfall gegangen sind." Quelle: SEC-Klage: E-Mails belasten Goldman Sachs | FTD.de

Man muss also nur voll auf den Untergang der Welt setzen, dann kommt man auch zu was.


Kommentare

  1. Flo meint:

    Ich geb dir absolut recht, dass das widerwärtig ist. Aber ich glaube daran wird man sich gewöhnen müssen -die Manager zocken mit so viel Geld, die können gar nicht mehr einschätzen wie viel sie wirklich in der Hand haben. Dass davon die Gehälter gezahlt werden müssen. Dass davon ganze Firmen abhängen…
    Ist wohl auch schwierig.

  2. Tobias meint:

    Also ich setz dann mal meine Drölfzilliarden auf den Weltuntergang nächsten Freitag. Das es passiert kann ich ja auch noch beeinflussen.
    Dumm nur, dass ich dann das Ganze auch noch überleben muss und mit dem Geld nichts mehr anfangen kann.

    Zockereien sollten überall verboten werden. Bei Sportwetten ist es ja ok. Aber in Finanzkreisen bringt das nichts. ;)