Also die Ketten-Socials machen mich noch kirre

Schick ich jetzt am besten meine Feeds an Twitter und lass sie dann von dort an Google Buzz und Friedfeed verteilen, oder mach’ ich es umgekehrt? Nutze ich einen Lifestream, verzichte ich ganz auf diesen Kram oder schreib ich meine Posts für den Querblog in Google-Mail und lasse sie via Posterous an den Querblog schicken? Ich könnte sie stattdessen weiter mit LiveWriter schreiben oder direkt ins WordPress-Backend.
Das sind Fragen – oder? Fragen von elementarer, tiefgründiger aber vor allem verwirrender Bedeutung. Facebook habe ich vergessen. Wie bringe ich das ins Spiel? Nee, doppelt will ich meine Tweets auch nicht sehen. Weder bei Facebook, noch im Blog via Twitter Pro-Widget. Dabei sein ist alles. Damit tröste ich mich schon (wieder) — eine ganze Weile.

Mit 56 kriegt man diese Art von “Informationschaos”, das man ganz flott erzeugt, nicht mehr so leicht in den Griff. Und das darf man eigentlich auf gar keinen Fall zugeben. Da wird man ausgelacht. Medienkompetenz gleich Null. Die kennen meine Kollegen nicht. Aber gut, bei mir wäre der Spruch: “Weniger ist mehr” angebracht. Will ich aber nicht hören! Damit das klar ist! Lebenslanges Lernen, hab’ ich gehört, hat auch seinen Reiz. Ich will dieses Chaos in den Griff kriegen, und ein Gutes hat die ganze Sache ja: Man ist (ich bin) präsent. Und wie. Hähähä.

Einen kleinen objektiven Vorteil(?) habe ich eben noch entdeckt: Ich finde es gut, wenn ich Bilder oder Fotos, die ich bloggen will, bei Posterous lagern kann und meinen Webspace schone. Diese werden nämlich bei der Übertragung der Beiträge auf dem Server von Posterous gelassen. Aber dazu hätte ich ja auch meinen Flickr-Account (Pro) auch nutzen können. Oh, Shit! Ich sehe gerade, dass Posterous die Bilder von eben auch an Flickr übertragen hat. Da muss ich wohl noch mal ran. Ich brauche allein für die Beherrschung der Social-Networks wohl so etwas wie ein Kommunkationskonzept.

Posted via email from Horst Schulte

Wirklich, eine tolle Präsentation. Aber bietet sie mir auch nur ansatzweise eine Antwort?

Ich habe nun auch meinen Vortrag von der “INFECT 2010” auf Slideshare eingestellt. Das war eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Meinen Dank an die “Wunderknaben“, die das alles gemanagt haben, insbesondere an Torsten Heinson, Thomas Zich und auch an Alexander Felsenberg.
Quelle: talkabout » Wenn Social Media die Antwort ist…:


Kommentare

  1. blogZicke meint:

    aha, jetzt weiß ich ja, warum ich die letzten Artikel von dir jeweils zweimal im Feedreader hatte :) ) :narr:

  2. Horst Schulte meint:

    Ne, Susanne. Das kann nur beim vorletzten Artikel (einmal) passiert sein. Ich habe das gesehen und ihn (den doppelten) auch gleich gelöscht. Wenn du das aber wirklich noch einmal siehst, wäre ich dir für eine kurze Mail dankbar. :-) :gebrochen:

  3. psychoMUELL meint:

    also, ich nutze nur mein Blog und twittere neue Artikel mit einem Plugin. Das reicht mir auch.

  4. psychoMUELL meint:

    mich würden die alle irre machen :-)

  5. JürgenHugo meint:

    “Mit 56 kriegt man diese Art von “Informationschaos”, das man ganz flott erzeugt, nicht mehr so leicht in den Griff”

    Die “Jungen” haben das auch nich im Griff – aber erstens würden die das nie zugeben, und zweitens ist denen das wurscht… :-)

  6. Horst Schulte meint:

    @Jürgen: Du meinst also, ich sollte mir ein dickeres Fell anschaffen? Hat mein Vater auch immer gesagt :schirm:

  7. JürgenHugo meint:

    Ich geb dir mal einen Link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,689419,00.html – DAS gilt auch für jüngere – egal, was die sagen…Und: dickes Fell schadet nie. :-)

  8. Na, ich denke auch das man das gar nicht mehr alles befühlen kann und sollte. Ich nutze nur noch das was mir Spaß macht, alles andere lasse ich links oder rechts liegen und gehe dran vorbei. Wenn ich mal nicht ganz sicher bin Teste ich den Dienst ob er überhaupt Besucher bringt und wenn er keine Besucher bringt fliegt er wieder raus, ganz einfach, aber leider ein wenig Zeitaufwendig. :verzogen:

  9. Horst Schulte meint:

    @Michael: Die Crux ist, dass ich so gerne ausprobiere. Nachher bin ich dann von dem enttäuscht, was dabei herauskam. Insofern gebe ich dir natürlich recht. Der Zeitaufwand für diese Methode ist, wie du richtig sagst, einigermaßen hoch. Ohne Fleiß gibt’s eben auch dabei keinen Preis. Eben habe ich (mal wieder) Topsy entfernt und den Facebook-I-Like-Knopp. Bei mir bringt das alles nix. :wut: Zu wenig Leser, die mal auf einen Knopf drücken möchten. :schaf:

  10. Andreas meint:

    LOL

    Das Problem kenne ich :-)

    Ich schreibe meine Artikel (Posts?) ganz normal im WordPress Backend. Das funktioniert ja – warum soll ich da was anderes nehmen. Bilder lege ich auf meinen Webspace, da habe ich von den 1,7GB Speicher noch reichlich frei.

    In WordPress habe ich Feedburner eingebunden. Feedburner schiebt die Sachen automatisch nach Twitter rein. Und Facebook holt sich per App die Tweets aus Twitter raus. So muß ich also nur an einer Stelle schreiben und habe alles was ich nutze abgedeckt!