Das passt ja absolut ins Bild, nicht wahr?
In Griechenland ist mehr als die Hälfte aller installierten Programme illegal. Österreich liegt bei 25 Prozent, gehört aber zu den wenigen Ländern mit Zuwächsen. Georgier verwenden fast keine legale Software. Quelle: EU: Griechen sind die fleißigsten Software-Piraten « DiePresse.com
Nicht, dass uns die Griechen noch irgendwann die Einreise verweigern. Bei so viel übler Nachrede, die ihnen aus Europa entgegenschlägt.












Aha und genau deshalb sollen wir ihnen Geld geben. Damit die Regierung den Schwarzmarkt weiter unterstützen kann? Und was passiert mit den Armen (die in Deutschland vielleicht noch Hartz IV bekommen würden)?
Alles nicht so einfach.
@Horst:
Wenn du Tips und Hinweise auf “kostenneutrales” hast, schick die mir aber heimlich per Mail – das braucht NIEMAND wissen, grins!
Ich find es echt eine Frechheit Raubkopien einzusetzen und ich möchte nicht wissen wie viele Firmen in Deutschland dies tun – bestimmt mehr als man denkt! :daumenrunter:
Naja – bei Firmen, die das zu kommerziellen Zwecken einsetzen – das ist eine Sache. Privat kann man das evtl. anders sehen. Denn die (Verlust)Zahlen, die die Hersteller dann bringen, die Stimmen einfach nicht.
Weil die natürlich so rechnen: das Original-Prog zum Original-Preis kostet 50,- – also ist der Verlust 50,-. DAS stimmt so aber nicht! Erstens dürften die ja nur den Gewinn ansetzen, nicht die ganzen 50,-. Zweitens: die gehen dann ja stillschweigend davon aus, das derjenige anstatt “raubzukopieren” das Prog gekauft hätte – das hätte er aber vielleicht nicht…
Ein anderes Beispiel: Win 7 Ultimate als Vollversion 320,-, Upgrade 300,- Systembuilder 150,-. Alles legal. Unterschiedliche Preise in unterschiedlichen Ländern. Das “stillschweigende Tolerieren” von MS, wenn jemand sein Win 7 zu Hause auf 2 Comps installiert.
Sowas ist natürlich keine klare Linie. Wenn du ein kleines Prog für 20,- hast, als Trial, aber auch einen Key (woher auch immer), der funktioniert – dann kannst du natürlich als korrekter Mensch die 20,- bezahlen…
Tja – ooder eben nicht…
Prinzipiell muss Software, die man einsetzt, auch bezahlt werden, sofern sie keine Freeware ist. Ich habe Shareware Programme im Einsatz, für die ich gerne den Preis bezahlt habe, den die Autoren festgesetzt haben. Vielfach liegt die, sagen wir mangelhafte Einstellung, die manche dem Thema entgegenbringen auch daran, wie Jürgen sagt, dass die Klarheit bzw. die Nachvollziehbarkeit fehlt. Eine plausible und faire Preisgestaltung tut not. Vielleicht ließe sich die Bereitschaft, für Software zu zahlen, hierdurch deutlich verbessern.
Auch wenn es da nicht um Software geht: Die Preisgestaltung für das iPad ist eigentlich eine Frechheit von Apple und seiner Partner. Trotzdem wird es bei diesem Produkt wohl wieder gelingen, die Leute zum Kaufen zu bewegne. Auch wenn die Preise in Deutschland unverständlicherweise deutlich höher liegen als in den USA.