PDF – Dateien ver- und bearbeiten

Mai 15, 2010 5 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 68 x aufgerufen.
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Der “Adobe Reader” ist auf vielen Rechnern standardmäßig vorhanden. So universell und systemübergreifend er einsetzbar ist, so limitiert sind seine Möglichkeiten, die PDF-Dokumente zu ver- bzw. bearbeiten. Und schnell ist er auch nicht gerade, obwohl das bei schnellen Rechnern vielleicht nicht ins Gewicht fällt. Das PDF-Format ist jedenfalls seit Jahren Standard für systemübergreifenden Austausch elektronischer Dokumente, so dass es sich einfach lohnt, einmal mehr die guten und kostenlosen Alternativen anzupreisen.

Foxit Reader

Auf diesen PDF-Reader stößt man zuallererst, wenn man via Google nach Alternativen sucht. Das Programm ist multilingual und ausgesprochen flott. Zudem ist es als portable Version installierbar und man kann es auch ohne Admin-Rechte auf jedem PC installieren – sofern man das tun will. Download | Herstellerseite | Plugin für die Nutzung im Firefox-Browser

foxitreader

Der sehr schnelle Reader verfügt über eine Vielzahl von Zusatzfunktionen, die aber zum Teil kostenpflichtig sind. Man kann mithilfe des Foxit Reader Notizen und Zeichnungen dem Dokument hinzufügen. Nach dem Speichern ist dann allerdings ein (etwas störender) Hinweis (Freeware) auf die Nutzung des Programms vorhanden.

Tipp: Wer Probleme mit der Installation der deutschen Sprachdatei hat, der sollte sich die xml-Datei herunterladen und sie ins Programmverzeichnis des Foxit Reader ablegen. Die automatische Installation klappt nämlich schon eine ganze Weile nicht. Die Dateien wurden offenbar verschoben und die Anpassungen vergessen.    

PDF-Xchange Viewer

Dieser Reader ist ebenfalls sehr erweiterungsfähig und dann allerdings auch kostenpflichtig. Er verfügt aber auch in der Freeware-Variante über sehr viele nützliche Funktionen.

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  • Direktes Bearbeiten von Texten
  • Export von PDF Seiten in z.B. BMP, JPEG, TIFF oder PNG
  • Ausfüllen von Formularen
  • Browser Plugin für Internet Explorer und Firefox

Download + Herstellerseite | Deutsche Sprachdatei ist integriert

Die Hilfe ist leider nur in englischer Sprache verfügbar, allerdings benötigt man diese zur Nutzung des Programms wohl auch weniger.

xchangeviewer

Sehr gut finde ich, dass die PDF-Dateien nach ihrer Bearbeitung nicht mit dem beim Foxit Reader leider üblichen Freeware-Hinweis versehen werden. Die Funktionalitäten sind hilfreich und umfangreich. Es gibt andere Programme, deren Hersteller sich solche Features durchaus teuer bezahlen lassen.

Die Oberfläche des Programms kommt etwas weniger aufgeräumt daher wie die des Foxit-Reader. Erst kürzlich ist die neue Version dieses PDF-Viewers (2.0) erschienen.

Sumatra PDF

Einen Tick spartanischer wirkt “Sumatra PDF”. Die Oberfläche ist bewusst minimalistisch gehalten. Es handelt sich um Open-Source. Das Programm ist also ebenfalls kostenlos und aufgrund seiner, wie gesagt, einfachen Oberfläche, ebenso schnell wie die beiden anderen bereits vorgestellten Programme.

sumatrapdf

Download + Hersteller | deutsche Sprachdatei

Ich habe einige Jahre sehr gut mit dem Foxit Reader gearbeitet. Seitdem ich allerdings den PDF Xchange Viewer getestet habe, bin ich zu diesem Prog6ramm “übergelaufen”. Es ist genauso schnell, bietet aber einige interessante und nützliche Zusatzfunktionen – und zwar kostenlos!

Zwei sehr nützliche Tools für den Umgang mit PDF-Dateien möchte ich an dieser Stelle kurz vorstellen:

Split and Merge

Eine einfache aber sehr effektive Möglichkeit, mehrere PDF-Einzelseiten zusammenzufassen oder andersherum, diese zu trennen, bietet das Open Source Programm “Split and Merge”. Damit das Programm läuft, muss Java installiert sein! Das Programm ist mehrsprachig, die Bedienung denkbar einfach. So meldet sich das Programm nach seinem Start:

SplitandMerge

Anregung: Mit Hilfe des Tools kann man zum Beispiel Teile einer auf A 4 quer ausgelegten Präsentation zusammenfassen mit vorhandenen andersformatigen Dokumenten und diese dann verwenden oder zum Beispiel als Gesamtpräsentation nutzen (verschicken).

PDF to Word Converter 2.5.3

Das zweite Tool schafft die Möglichkeit, PDF-Files an Microsoft Word zu exportieren. (geht auch mit der Beta-Version 2010). “PDF to Word Converter 2.5.3” konvertiert beliebige PDF – Dateien einwandfrei in das MS-Word-Format. Ich habe ein Ebook im Umfang von ca. 26Mb ohne Probleme mithilfe dieses Tools konvertiert. Die Datei ließ sich allerdings nachher nicht bearbeiten, weil das PDF (verständlicherweise) gesichert war. Bei anderen, “normalen” PDF’s lassen sich die Daten wunderbar in Word weiter bearbeiten.

pdftoword

Über Word kann man natürlich über die dort vorhandene Officeschnittstelle oder über normale Exportfunktionen auch Excel-Tabellen weiterverarbeiten. Wahrscheinlich ärgere nicht nur ich mich darüber, wenn ich Daten als PDF zur Verfügung gestellt bekomme, die man nicht direkt weiterverarbeiten kann. Dieses Manko hat nun mit diesem kostenlosen Tool ein Ende. Für die kostenfreie Nutzung des Tools muss man sich nur registrieren lassen. Der Registrierungsschlüssel wird sogleich per E-Mail zugeschickt.

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5 Kommentare

  1. Horst Scheuer 16. Mai 2010 at 10:47 -

    Sumatra PDF und Foxit Reader habe ich auch schon genutzt. Bin aber immer wieder bei dem Abobe Reader gelandet

  2. Horst Schulte 16. Mai 2010 at 12:21 -

    Ich mag die kleinen Tools gerne, mit denen Notizen in PDF-Dateien hineingeschrieben werden können. Wenn viel mit PDF arbeitet, ist das eine feine Sache.

  3. Name JürgenHugo 16. Mai 2010 at 21:51 -

    Horst, nenn mir doch bitte mal ein praktisches Beispiel, wie ICH das nutzen könnte. Ich schreib ja nun nich viel im Büro…

    Ich sage dir mal, was ich mit PDFs mache.

    1) vorhandene lesen – Manuals und so. Das dickste hat 700 Seiten, für Windows 7. Da hab ich ein riesendickes Buch, da ist auf CD das gleiche noch mal als PDF.

    2) manchmal mache ich anstatt Screenshots von einer Website mit “pdfit” in FF oder Flock ein PDF, wenn da was nützliches drauf steht.

    3) auch von interessanten Wikipedia-Artikeln kann man sich ja die ja kpl. als ODT oder PDF zusammenstellen lassen und runterladen.

    Das mit Anmerkungen hab ich mit einem anderen Prog nur mal probiert – sonst benutze ich aber den Adobe Reader. Der gefällt mir am besten, ist schnell genug – und auch die interne Schriftgröße (Menüs ect.) passt mir am besten.

    Das mit kleinen Notizen ist nicht schlecht, kann der Adobe-Reader das nich? Weiß ich gaanich, oh jeh! Sooviel mach ich mit PDFs, siehste.

    PS: irgendwelche Tips, für die man MS-Office braucht, nützen aber nix. Hab ich nich, brauch ich nich.

  4. Horst Schulte 16. Mai 2010 at 23:25 -

    Das ist was für Büroleute. Davon gibt es ja auch nicht wenige. Lesen kann man mit Acrobat Reader natürlich alle PDF’s. Ich sage alle, weil das mit den kleinen Derivaten nicht immer so 100% funkt. Aber wenn man etwas reinschreiben will, muss man schon den viel teureren Adobe Dingsda haben. Da sind diese kleinen Tools eine sehr gute Alternative. Sie leisten was und kosten nichts. So habe ich das gern, allerdings nur, solange es dabei nicht um mich geht.

  5. Name JürgenHugo 17. Mai 2010 at 15:37 -

    Ich werde das mit dem “Split und Merge” mal probieren. Ich hab mir nämlich eine Seite runtergeladen, wo was nützliches draufsteht – aber eben auch viel, was ich garnicht brauche. Mal sehen, ob ich das damit “wegkriege”.

    Wenn nicht, dann frag ich dich. So!