Die kommunalen Schulden bedrohen die Krankenhäuser. Viele werden in den kommenden Jahren geschlossen, zusammengelegt oder verkauft werden müssen. Das geht aus einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Wegen sinkender Steuereinnahmen könnten immer weniger klamme Kommunen und Gemeinden die Defizite ihrer Krankenhäuser ausgleichen. Anders sieht es für private Krankenhausbetreiber aus. «Sie werden in den kommenden Jahren ihren Marktanteil weiter ausbauen», heißt es in der Studie.
Quelle: ksta.de – Newsticker
Krankenhäuser nur für Reiche
Mai 24, 2010 4 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 44 x aufgerufen.Beitrag versenden | Beitrag drucken
Nur wer Geld hat, kann sich zukünftig noch einen Krankenhausaufenthalt leisten. Oder was bedeutet die Mitteilung anderes? Es ist wirklich zum Kotzen.











Oder was bedeutet die Mitteilung anderes?
Sie bedeutet, dass auch Versicherte gesetzlicher Kassen Aussicht auf einen angenehmeren Krankenhausaufenthalt und mehr Transparenz bei den Krankenhausleistungen haben
Privatisierte Krankenhäuser, die im Krankenhausplan enthalten sind, stehen genau demselben Personenkreis offen wie öffentliche und unterliegen – bis auf die Besonderheiten, die für eine Kommune als rechtlicher Eigentümer und Arbeitgeber maßgeblich sind – genau denselben Bestimmungen.
Zunächst mal bedeutet, dass, das wir im Ort unser Krankenhaus verlieren könnten. Mal wieder. Und so geht das vielen anderen kommunalen Häusern. Das allein ist schon Mist. Außerdem ist die Kommerzialisierung des Gesundheitswesen etwas, was uns nicht weiterbringen wird. Doch, schon. Aber leider in eine falsche Richtung. Vom Gegenteil lasse ich mich nicht überzeugen.
Das allein ist schon Mist.
Du, das lässt sich vermeiden! Alle diejenigen, die das schlecht finden, können sich ja zusammentun und die Klinik erwerben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir versichern, dass Banken dafür auch gerne Kredite vergeben, wenn ihr darstellen könnt, dass ihr die Defizite zukünftig zu übernehmen bereit seid.
Vom Gegenteil lasse ich mich nicht überzeugen.
Das macht Bloggen ja so sinnvoll.
Meinungsaustausch muss doch nicht immer nach der Devise ablaufen: Ich geh mit meiner Meinung rein und komm mit seiner Meinung raus. Das wäre doch richtig fade.