Monatsarchiv: Mai 2010

Object Desktop bietet 1jährige Verlängerung der Nutzungszeit für 19,95 $

Mai 21, 2010 Kommentare deaktiviert

Das Angebot ist zeitlich befristet. Über die Zeitdauer der Befristung habe ich leider nichts entdecken können.

Seit vielen Jahren bin ich Benutzer von Object Desktop (Stardock). Stardock verfolgt das für meine Begriffe etwas eigenwillige Konzept, dass man die Nutzung dieses funktional sehr umfangreichen Toolpaketes jährlich neu bezahlen muss. Das geht ins Geld und natürlich wird es viele Leute geben, die dazu nicht bereit sind. Der Kaufpreis für das Paket beträgt 49,95 $, jedes Update geht mit 34,95 $ noch einmal ins Geld.

Gestern erhielt ich, soweit ich mich erinnern kann, erstmals ein Angebot, das ich nun (auch aufgrund meines stärkeren bzw. neuen Rechners) genutzt habe. Für 19,95 $ kann ich Object Desktop ein Jahr lang verwenden. Das scheint mir bei der bekannten und, wie gesagt, sehr umfangreichen Software ein faires Angebot.

Object Desktop

 

 

Gratis-Fonts von Google fürs Web

Mai 20, 2010 Kommentare deaktiviert

Webfonts, die man gratis einsetzen kann, stellt Google zur Verfügung. Das ist doch mal eine wirklich nette Idee. Endlich mal ein paar Alternativen zu den wenigen Fonts, die wir heute so einsetzen können. Hoffentlich treiben wir es jetzt nicht zu bunt. Immer dran denken: Weniger ist mehr…

via

webfonts_google

Kraft gegen einen Politikwechsel

Mai 20, 2010 Kommentare deaktiviert

Ich habe ja gesagt, dass ich mir die Große Koalition wünsche. Vielleicht kommt sie nun. Kraft hat so reagiert, wie es sich viele vielleicht vorgestellt haben. Sie wird das Risiko nicht eingehen, das die Koalition mit der Linkspartei ihr und ihrer Partei (nicht zuletzt dank der Hilfe der FDP) gegebenenfalls beschert hätte. In den Umfragen, über deren Ergebnisse ich hier berichtet hatte, wurde immer danach gefragt, welche Koalition die Leute in NRW erwarten würden und nicht, welche sie sich wünschen. Durch die von der alten Regierung und der konservativen Presse begierig aufgenommene und ausgeschlachtete rot/rot/grüne Option war das Thema.

5 Jahre Hetze und Gemeinheiten

Allerdings wäre es nicht witzig, 5 Jahre mit zum Teil durchaus sinnlosen und aus meiner Sicht antidemokratischen Anschuldigungen getrieben zu werden. Die Konservativen und Liberalen würden genau dies zweifellos ohne Unterlass tun und die Vorbehalte gegen die “neue” Regierung schüren. So macht man heute Politik! Es ist heute in meinen Augen eine ganze Ecke schlimmer, als es zu den Zeiten gewesen ist, als die Grünen in die Parlamente einzogen und von den Konservativen aber auch den Liberalen und der SPD in unverschämter Art und Weise ausgegrenzt wurden.

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Klebefleisch: Der Verbraucher soll nicht geleimt werden

Mai 20, 2010 13 Kommentare »

Viele halten das, was die europäische Kommission bereits durchwinken wollte, für unappetitlich und außerdem für eine Irreführung der Verbraucher. Das europäische Parlament folgte dieser Vorstellung der Kommission nicht und entschied, dass das Enzym, das auch als Fleischkleber bekannt ist, in Europa nicht zugelassen wird. Die Mehrheit für die von Sozialdemokraten, Linken und Grünen eingebrachte Resolution war knapp.

„Metzger stellen mit den gleichen Zutaten seit Jahrhunderten Blut- und Leberwurst her“, sagte der umweltpolitische Sprecher der FDP, Holger Krahmer. Beim Klebeschicken gehe es um Geschmacksfragen, „die nicht von Politikern sondern an der Ladentheke entschieden werden“ sollten.
Quelle: Thrombin: EU-Parlament stoppt Fleischkleber – Hintergründe – Gesellschaft – FAZ.NET

mehr Infos
«Transglutaminase»
«Betrug am Kunden mit Formfleisch?»

Solche Argumente von Liberalen kennen wir ja zur Genüge. Blöd nur, dass man der Ladentheke dieses Dreckszeug nicht einfach so erkennt. Und dann handelt es sich nämlich nicht mehr um eine Geschmacksfrage, über die der Verbraucher selbst entscheiden kann, sondern in meinen Augen eher um bewusste Irreführung des Verbrauchers. Ich weiß nicht, ob Krahmer mit den von ihm erwähnten “gleichen Zutaten” wirklich das Enzym gemeint hat (s. Zitat). Es klingt eher ein bisschen nach neuzeitlicher Chemieküche und nicht nach jahrhundertealten Zutaten. 

Man sollte denen, die für die Wirtschaft und gegen uns Verbraucher abgestimmt haben, ein Care-Paket ausschließlich mit diesen Appetithappen nach Hause schicken. Wohl bekomms.

Gedankenspiele: Westerwelle als neuer Finanzminister?

Mai 19, 2010 4 Kommentare »

Zettel spekuliert heute ein bisschen über eine vielleicht sehr nötige, jedenfalls wünschenswerte Kabinettsumbildung. Er hat Westerwelle in seinem Amt als Außenminister als Fehlbesetzung erkannt und hält ihn dafür als Finanzminister für überaus geeignet. Wie er auf diesen schmalen Pfad gekommen ist, verrät er leider nicht. Aber ich kann seinen Vorstellungen durchaus etwas abgewinnen – freilich aus etwas anderer Sicht, und ich muss zugeben, die ist ein bisschen von Häme durchsetzt.

Brüderle würde er durch zu Guttenberg ersetzen wollen und ihn, also Brüderle, zurück in die Weinberge schicken. Guttenberg und Westerwelle als Gespann, vergleichbar “Plisch und Plum” respektive Karl Schiller und Franz-Josef Strauß. Vielleicht ist das keine schlechte Idee und Westerwelle könnte in diesem Amt ohne die Zwänge, die die Handschellen, die er sich freiwillig in der Ämterkombination als Parteivorsitzender und Vizekanzler und Außenminister angelegt hat, sicher sehr viel mehr bewirken. Das jedenfalls würde vermutlich auch den Liberalen insgesamt ganz gut gefallen.

Interessen des Landes

Aber jetzt mal ehrlich: geht es um die Liberalen oder um die Leistungsfähigkeit dieser Regierung?

Auch Zettels andere Ideen, Dirk Niebel zum Verteidigungsminister zu machen, wäre nicht schlecht, zumal Niebel eine entsprechende berufliche “Disposition” vorweist. Als Hauptmann d.R. weiß er jedenfalls worum es geht und könnte in der schwierigen Lage durch Afghanistan vor allem für unsere Soldatinnen und Soldaten positives bewirken. Doch, das traue ich ihm zu!

Eine weitere Personalie finde ich gut. Der ausgewiesene Fachmann und sympathische FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke könnte von Niebel das Entwicklungshilfeministerium übernehmen. Er hätte es, jedenfalls auch aus meiner Sicht, verdient es wirklich, endlich einen Karrieresprung, heraus aus dem Haushaltsausschuss, zu vollziehen. Allein für Zettels Idee, Eckart von Klaeden zum Außenminister zu machen, kann ich mich nicht erwärmen.

Finanztransaktionssteuer: Ein Teufelskreis

Mai 19, 2010 1 Kommentar »

Es wird fast alles besteuert. Hundefutter, Kinderwindeln bis hin zum täglichen Brot (mit ermäßigtem Satz). Der Handel mit Aktien oder Währungen aber ist steuerfrei. Allein diese Feststellung sollte nachdenklich machen. Nur scheinbar hat unsere derzeitige Regierung sich besonnen.

Plötzlich (hat das etwa mit der NRW – Wahl zu tun?) steuert die Regierung vorgeblich um. Übermorgen, am Freitag, den 21.05. sollen Gesetze durch Bundestag und Bundesrat gehen. Der FDP-Obmann im Bundestagsfinanzausschuss, Frank Schäffler, mochte der Kehrtwende nicht folgen und trat aus Protest von seinem Posten zurück.

Insellösung

Wir haben die Argumente gegen die Finanztransaktionssteuer gehört. Überraschend haben sie quasi über Nacht ihre Relevanz verloren. Gilt nun nicht mehr, dass diese neue Steuer schlussendlich von den Banken auf ihre Kunden abgewälzt wird? Wird nicht jede Banküberweisung, jede Abbuchung, die wir künftig vornehmen, teurer, weil auch das Finanztransaktionen sind, oder kann der Gesetzgeber diese Details etwa reglementieren? 

Ist es jetzt auf einmal doch so, dass Insellösungen auf deutscher oder bestenfalls europäischer Ebene eine gute und wirksame Sache sind? Setzt man etwa darauf, dass im Rahmen der G20 doch noch eine Einigung erzielt werden kann? Im Gegenteil: Die Regierung setzt drauf, dass genau dies als die zu erwartende Quadratur des Kreises erweisen wird. Und am Ende werden es dann vermutlich wieder die Märkte sein, der  Wettbewerb, die die Einführung dieser Maßnahmen (auch für Deutschland) noch verhindern werden.

Worte sind Schall und Rauch

Der IWF hat vorgeschlagen, statt einer Finanztransaktionssteuer wegen ihrer vermutlich fehlenden Steuerungswirkung, Gewinne und Boni von Banken zu besteuern. Man nennt das Finanzaktivitätssteuer. Ein Wort, unter dem sich ein einfacher Mensch wohl ebenso wenig vorstellen kann, wie unter dem Begriff Finanztransaktionssteuer. Das Wort ist aber von untergeordneter Bedeutung.

Glaubt wirklich jemand, dass Kosten, egal wie sie heißen und wo sie wirken, in unserem System nicht letztlich auf den Kunden (also eben auf uns alle) abgewälzt werden?

Lernfähig?

Viele wundern sich darüber, dass die Politik auf dem Höhepunkt der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 auf internationaler Ebene lautstark für mehr Regulierung plädiert hat und von alledem so wenig umgesetzt wurde. Jedenfalls empfinden wir es genauso. Der Fehler, den die Politiker aber in Wahrheit gemacht haben, ist eher der, dass sie mit ihren Milliardenpaketen aus Steuergeldern den Großbanken einen Weg eröffnet haben, der es diesen ermöglicht, buchstäbliches jedes Risiko einzugehen. Letztlich wird es vom Staat abgenommen. Soll heißen: Einige wenige Menschen auf dieser Erde bereichern sich auf Kosten der Allgemeinheit – immer schneller, immer umfassender. Turbo-Kapitalismus eben. Das System hat seine subversive Kraft auch für die letzten Zweifler sichtbar werden lassen.

Na also, Lena gewinnt!

Mai 18, 2010 9 Kommentare »

Ehrlich gesagt, glaube ich daran nicht (mehr). Dafür ist das Lied "Satellite" einfach schon zu viel gespielt worden. Aber ich drücke natürlich trotzdem die Daumen!

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Kommt jetzt der Frühling?

Kommt jetzt der Frühling?
Mai 18, 2010 12 Kommentare »

Momentan leben wir so ein bisschen von der Hoffnung, dass der Frühling doch bald kommt. Vielleicht wird es ja damit etwas zu Pfingsten. Mir ist das im Moment ziemlich egal, weil mich eine ordentliche Grippe erwischt hat. Aber ich will alle Leidenden einfach mal tröstend darauf hinweisen, dass es ja vor nicht allzu langer Zeit so ausgesehen hat wie auf den ersten Fotos, die ich ausgewählt habe.
Die Aufnahmen habe ich ungefähr an den gleichen Stellen im Park Königshoven gemacht.

Das ist das Dorf, in dem wir nun schon seit 1994 wohnen. Übrigens ist es hier üblich, dass man sich grüßt, wenn man sich auf der Straße begegnet. Schöner Brauch, der in Deutschland leider kaum noch anzutreffen ist.

apollon - View my 'Königshoven' set on Flickriver

Sitemap für den Blog

Mai 18, 2010 Kommentare deaktiviert

Ich sehe manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Piet hatte sehr schön beschrieben, wie man mit dem Plugin “Articles” von Alex King auf einfache und elegante Weise eine Sitemap ins Blog integrieren kann. Sofort hatte ich Feuer gegangen und versuchte mein Glück. Leider zunächst erfolglos.

Cujo fand den Grund dafür heraus und gab den entscheidenden Tipp. Danach lief die Sitemap wie gewünscht auch bei mir. Das ist nicht ganz richtig, denn ich hatte mich dafür entschieden, sie aufgrund der zu vielen Artikel nicht im Querblog zu installieren, sondern hier. Deshalb hätte ich dann auch nicht über 3000 Artikel nachträglich für die Eintrag in die Sitemap definieren müssen (s. Artikel bei Piet und Cujo).

templates Nachdem ich die Arbeiten fast abgeschlossen hatte, wollte ich last but not least für neu angelegte Seite noch die Kommentarmöglichkeit ausschalten. Für die Sitemap macht die ja eher wenig Sinn. So stieß ich zufällig (toll, wie gut ich die von mir eingesetzten und zu allem Überfluss auch noch bezahlten Templates kenne!) auf das Template “Sitemap”. Das habe ich dann einfach mal kurzerhand ausgewählt. Und siehe da: Ich kann auf das Plugin verzichten und nutze stattdessen dieses schon vorhandene Template. Das ist ja gar nicht mal schlecht. Die Sitemap bietet sogar noch einen Mehrwert, den das Plugin nicht hat. Die Anzahl der Kommentare innerhalb der Artikel wird angezeigt. Nun muss ich einräumen, dass meine Sitemap nicht so hübsch aufbereitet ist, wie die von Piet und Cujo. Aber daran kann ich ja noch ein bisschen feilen.

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Alles eine Frage des Layouts

Alles eine Frage des Layouts
Mai 18, 2010 Kommentare deaktiviert

Vielleicht sind beide Layouts nicht so ganz neu, bzw. ich war möglicherweise doch schon länger nicht dort. Schande über mich. Kai’s Stylespion fand ich vorher schöner – wenn ich das sagen darf.

Die Veränderungen an Marcels “uarrr”-Blog (den Titel kann man sich gerade noch so merken, trotz der drei r am Ende) überraschen mich immer wieder positiv. Es herrscht stets die Ausgewogenheit zwischen einem sehr reduzierten Design und einem ansprechenden Gesamtbild. In beiden Blogs findet man sich sofort zurecht. Die grafischen Elemente sind sparsam eingesetzt, wie auch bei Kais stylespion.

In beiden Blogs ist mir die neue Navigation aufgefallen, die ich, obwohl ich mir einbilde, auf Designs zu achten, so bisher noch nicht gesehen hatte. Am äußerst rechten und linken Rand beider Blogs befindet sich in der Artikelansicht je 1 Pfeil, mit dem man –was sonst- vor- und zurückblättern kann.

 

stylespion uarrr

Vielleicht kennt jemand die Antwort auf meine Frage? Wahrscheinlich gibt es ein Plugin, das diese ansprechende Form der Navigation ermöglicht.