Monatsarchiv: Mai 2010

Spinne im Keller.jpg

Spinne im Keller.jpg
Mai 13, 2010 12 Kommentare »



Spinne im Keller.jpg, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte

Diese Spinne ist quasi Zaungast in unserem Keller. Vielleicht ist es ja auch längst eine neue und auch diese hält sich bevorzugt genau über der Ausgangstür zum Garten auf. Meiner Frau habe ich gesagt, dass solche Spinnen auch gerne mal springen. Sie könnten spielend eine Distanz von 1/2 bis 1 Meter springend überwinden.

Komisch, dass sich bei diesem Gedanken nicht nur ihr die Nackenhaare hochstellen. Aber wir beide sind ja tierlieb. Das Vieh bleibt da, wo es ist. “Spinne am Abend erquickend und labend.”

Die Banane auf dem kalten Blechdach

Die Banane auf dem kalten Blechdach
Mai 12, 2010 11 Kommentare »



Die Banane auf dem kalten Blechdach, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte

Das war einmal eine Banane. Eine, die mir meine Frau als Proviant mitgegeben hat. Und was habe ich daraus gemacht? Ich habe sie in der Seitenablage meines Autos abgelegt.

Dort hat sie, die Banane, an Reife gewonnen aber leider, wie das so ist im Leben, an Appetitlichkeit verloren. Bevor ich sie also heute unauffällig entsorgt habe, schnell noch ein (beinahe spektakuläres) Foto und ab mit ihr in den Müll.

Mama wurde heute 78 Jahre jung

Mama wurde heute 78 Jahre jung
Mai 12, 2010 4 Kommentare »



Mama wurde heute 78 Jahre jung, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte

Das ist Mama. Meine Mama. Sie wurde heute 78 Jahr jung. Sieht man ihr nicht an?! Hoffe nur, ich habe die Gene geerbt und füge hinzu: Sie ist fit wie ein Turnschuh.

Ich wünsche dir, liebe Mama, dass das noch ganz lange so bleibt.

Alles Softwarepiraten

Mai 11, 2010 5 Kommentare »

Das passt ja absolut ins Bild, nicht wahr?

In Griechenland ist mehr als die Hälfte aller installierten Programme illegal. Österreich liegt bei 25 Prozent, gehört aber zu den wenigen Ländern mit Zuwächsen. Georgier verwenden fast keine legale Software. Quelle: EU: Griechen sind die fleißigsten Software-Piraten « DiePresse.com

Nicht, dass uns die Griechen noch irgendwann die Einreise verweigern. Bei so viel übler Nachrede, die ihnen aus Europa entgegenschlägt.

Die Märkte haben kein Vertrauen in die Zukunft?

Mai 10, 2010 Kommentare deaktiviert

Aha, die Spekulanten sind also gar nicht schuld am Euro-Desaster! Nein, es sind die Politiker und die Medien, die das Vertrauen der Märkte zerstört haben. Und diese reagieren lediglich. Sie zeigen, dass sie in die Aussagen und Maßnahmen der Regierungen kein Vertrauen mehr haben. Deshalb stürzt der Kurs – wer weiß wohin noch.

Wir haben wohl alle den Eindruck, dass unsere Politiker und selbst die Finanzfachleute, die sich zahlreich und widersprüchlich zu Wort melden, nicht so richtig wissen, welche Maßnahmen angesichts der Lage nun die richtigen wären. Wenn man manche Journalisten darüber schwadronieren hört, wie schlecht das Krisenmanagement der Kanzlerin in diesen Wochen sei, kann man den Eindruck kriegen, als wären wir von irre vielen Menschen umgeben, die richtig Ahnung haben. Schade, dass wir nicht auf sie gehört haben. Die hätten sicher die richtigen Antworten aus der Tasche gezogen und alles wäre gut. Und das ist es doch, was wir alle wollen?! Das alles wieder gut wird.

Leider ist allerdings nur eins sicher in diesen Tagen. Nichts ist gut und angesichts der finanziellen Risiken, die uns bedrohen, wird es wohl sobald auch nicht wieder gut werden. Und es ist müßig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wer die Verantwortung hierfür zu übernehmen hätte. Wir haben jahrelang nichts gegen die Exzesse an den Finanzmärkten unternommen, nun müssen wir mit den Folgen leben, dass man heute zum Beispiel mit Geldwetten auf negative Kursentwicklungen horrende Gewinn macht oder auch, dass man Kreditausfallversicherungen für Kredite abschließen kann, die es in der Wirklichkeit überhaupt nicht gibt. Die sich aus solchen Situationen ergebenden Spekulationen mit den dramatischen Folgen, die wir inzwischen realisiert haben, bei demokratisch gewählten Regierungen abzuladen, könnte den Geldsäcken so gefallen!

Kreditausfallversicherungen – Ein Billionengeschäft ohne Finanzaufsicht

Fireuploader

Fireuploader
Mai 10, 2010 2 Kommentare »



Fireuploader, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich wieder mal um ein Firefox-Addon, das ich gerade entdeckt habe und das, trotz der Fehlanzeige bei Mozilla, auch mit der aktuellen Version meines Lieblingsbrowsers zu verwenden ist. Man bemühe sich lediglich auf die Website des Herstellers.

Neu scheint vor allem zu sein, dass das Addon nun Geld kostet bzw. man bei der mit wenigen Einschränkungen leben muss. Die angebotenen Dienste, die ich nutze (vor allem Flickr), reichen mir. Das Upload funktioniert zügig und komfortabel. Man kann über das Tool Verzeichnisse (auch Unterverzeichnisse) anlegen und die Fotos auf diese Weise ganz schnell auf den Server hochladen.

Ich werde es für einzelne Screenshot und dergleichen nutzen. Mithilfe der Blogfunktion von Flickr erspare ich so meinem Webspace die Überfrachtung. Schließlich habe ich dort ja einen ProAccount. Ich den letzten Tagen habe ich das häufiger so gehalten, und auch bei diesem Artikel habe ich die Blogfunktion von Flickr benutzt.

Die Wahl ist vorbei – Jetzt aber… Merkel beerdigt Steuersenkungen

Mai 10, 2010 8 Kommentare »

via Nach der NRW-Wahl: Merkel beerdigt Steuersenkungen | FTD.de.

Ich kenne Leute, gegen die sind manche Bischöfe echte Waisenknaben.

Merkel ruft Kabinett zusammen

Mai 9, 2010 8 Kommentare »

Morgen ist Montag und der Euro könnte weiter unter Druck geraten. Das ist wohl der Grund dafür, dass Merkel das Kabinett zusammengerufen hat.

Der Kampf um die Gemeinschaftswährung spitzt sich zu. Während in Brüssel die Finanzminister beraten, beordert die Kanzlerin ihr Kabinett zu einer Krisenrunde. Die Lage scheint ernst. Wegen der Euro-Krise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für Sonntagabend eine Krisenrunde der Koalition ins Kanzleramt zusammengerufen. Die Nachrichtenagentur DPA berichtete, es seien mehrere Kabinettsmitglieder dazu eingeladen worden. Die Runde sei als "sehr wichtige Sitzung" bezeichnet worden. Die Agentur nannte keine Quelle.
Quelle: Sorge um Gemeinschaftswährung: Merkel ruft Minister zu Euro-Krisensitzung zusammen | FTD.de

Das Wahlergebnis in NRW wird schnell in den Hintergrund treten, wenn es um den Euro geht.

Mich ärgert es, dass die Entwicklung überwiegend der Politik angelastet wird. Dabei sind es die Geldsäcke dieser Welt, die das Problem in Wahrheit verursachen. Schlimm ist aber, dass die Politik einfach nichts dagegen unternehmen will.

Vielleicht haben wir auch bald in Berlin eine andere Regierung!

Mixa ist keine Zeitbombe, er ist ein Mensch

Mai 9, 2010 9 Kommentare »

Der Mann hat sich das in den Augen vieler Leute selbst zuzuschreiben. Aber froh macht es mich nicht, was dem Menschen Mixa in diesen Tagen widerfährt. Nicht, dass ich allzu freundliche Gedanken über ihn oder die katholische Kirche hätte. Beide haben sich Schlagzeilen und Ablehnung verdient. So viel vorweg.

Und doch glaube ich die Gewissheit zu haben, dass viele von denen, die in diesen Wochen und Monaten aus der katholischen Kirche ausgetreten sind, nur einen willkommenen Vorwand dafür geliefert bekommen haben, ein paar Euro Kirchensteuer weniger zu zahlen. Sie haben nur auf einen guten Augenblick gewartet, ihren Austritt aus der Kirche zu begründen. Das ist mies und unehrlich. Und gegen Unehrlichkeit ziehen wir doch alle dieser Tage zu Felde. Nicht wahr?

Mixa hat uns angelogen, und wir haben es früh geahnt. Durch sein erstes Statement, er habe nie Gewalt angewendet, hat er sich ins Abseits manövriert. Seine späteren Relativierungen halfen nicht mehr. Der ihm von Kabarettisten in den Mund gelegten Satz: “Eine Watsch ‘n hat noch niemandem geschadet, außer mir.” ist richtig witzig und enthält Wahres. Diese Wahrheit hat allerdings ziemlich tragische Aspekte.

Mixa soll sich in der Schweiz befinden. Angeblich in einem Sanatorium, um sich dort wegen seiner Alkoholkrankheit behandeln zu lassen.

Neben dem Schock, den die Eröffnungen der letzten Tage für viele Leute, nicht nur für gläubige Katholiken, brachten, sollten wir vielleicht einen Moment mal darüber nachdenken, was da eigentlich passiert und uns nicht nur in Gesten der Ablehnung ergehen. Der Fall Mixa zeigt, wie extrem groß die Kluft zwischen dem ist, was wir geglaubt haben, in der Kirche und ihren Amtsträgern sehen zu müssen und dem was wirklich war und ist.

Walter Mix ist zuallererst ein Mensch. Einer, der vermutlich im Laufe der Jahre, bedingt durch seine Karriere und die damit verbundene Stellung als ein für offizielle Kritik unerreichbarer Würdenträger, einen sich immer größeren Realitätsverlust entwickelt hat. Das sollte den Verantwortlichen in der katholischen Kirche klar gemacht haben, welche Chancen in den unerhörten Erkenntnissen der letzten Zeit liegen. Walter Mix ist ein verlorener, eigentlich bedauernswerter Mensch, der an sich selbst gescheitert ist. Vielleicht blieb ihm angesichts der Struktur in der Kirche und aufgrund seiner Persönlichkeit keine Wahl. 

Jeder Mensch ist selbst verantwortlich für seine Taten und sein ganzes Leben, aber die öffentliche Hinrichtung des Bischof Mixa hat inzwischen erschreckende Dimensionen angenommen. Sie ist in meinen Augen zu stark bestimmt von Gerüchten, Mutmaßungen und voreiligen Schlussfolgerungen.

Wenn es alles stimmt, was über ihn geschrieben wird, bleibt es dennoch dabei: Mixa ist nur ein Mensch mit Schwächen und Abgründen. Er hat sich seiner Aufgabe und seiner Verantwortung als nicht gewachsen gezeigt. Dafür übernimmt er die Verantwortung. Sicher zu spät und auch nicht freiwillig. Aber bitte vergesst darüber nicht. Auch Bischof Mixa ist ein Mensch.

 

Deutschland: Ein weiterer Schock für Mixas Bistum – badische-zeitung.de

Was Komfort doch für Zeit kostet

Mai 9, 2010 3 Kommentare »

Der neue Rechner fordert seinen Tribut. In Form von Zeit. Es ist einfach sagenhaft, wie viel Zeit man für wirklich kleine, vielleicht unscheinbar wirkende Einstellungen, verplempert, bis das System erst einmal wieder den Komfort ermöglicht, den das alte System aufwies. So selbstverständlich man das auch empfunden hat, es wird einem erst bewusst, wenn man einige Stunden am bzw. mit dem neuen System gearbeitet hat. Und fertig – nein fertig bin ich noch lange nicht. Vielleicht habe ich den alten treuen Rechner sogar etwas zu schnell in den Keller verfrachtet?!