Man hört, dass die Aktivisten, zu denen auch einige Bundestagsabgeordnete der Linken gehörten, die israelische Armee (ohne Not) provoziert hätten. Die Übergabe der Hilfsgüter hätte problemlos und friedfertig erfolgen können. Die Israelis hatten ein entsprechendes Angebot gemacht.
Einer der Abgeordneten der Linkspartei, Norman Paech, hat gestern Abend in den Tagesthemen erklärt, dass es die Absicht der Aktivisten gewesen sei, wirksam gegen die Blockade des Gaza-Streifens durch die Israelis zu protestieren. Daraus kann man schließen, dass es eine bewusste Provokation war. Man könnte also den Kritikern zustimmen, die weniger Israel als vielmehr die Aktivisten kritisieren. Paech sprach weiter von einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Nach meinem Eindruck werden die Dinge, die in Gaza ablaufen, im Interesse der Freundschaft mit Israel nicht so in die Öffentlichkeit gebracht, wie es im Interesse aller Menschen (in Gaza und in Israel) wohl besser wäre. Natürlich ist dabei im Auge zu behalten, dass man die israelischen Sicherheitsinteressen nicht übersieht. Aber irgendwie muss es möglichst sein, Bewegung in diese scheinbar ausweglose Konfrontation von Hamas auf der einen und den Israelis auf der anderen Seite zu bringen. Aber diese Aktion hat 9 Menschenleben gekostet. Die Proteste in der Türkei und anderswo gehen weiter. Erst einmal muss nun (einmal wieder) eine Entschärfung der Lage erreicht werden. Wer vermag dazu Beiträge zu leisten? Angesichts der Haltung des israelischen Premierministers, Benjamin Netanjahu, wird das kaum jemand beantworten können.
Interessant fand ich vor allem zwei Aussagen Paechs:
1.) Die israelische Armee hat das Schiff in internationalen Gewässern geentert
2.) Es wurden Video-Aufnahmen, die die Aktivisten selbst gemacht haben und die von der israelischen Armee beschlagnahmt wurden
Es wird interessant sein, diese Aufnahmen einmal mit denen zu vergleichen, die von der israelischen Armee freigegeben wurden.









Ach die Isis haben eh schon lange ‘nen Ei am Wandern. Ist doch klar, dass die sich über internationale Regelungen hinwegsetzen und da unten ihr eigenes Ding drehen.
Aber wenn man kritisiert, ist man natürlich sofort der Böse :boing:
Ich sag nur ein Wort: Giyus. Google erledigt den Rest.
Bedenke aber auch das es eine UN Resolution gibt die Israel auffordert freien Zugang zum Gaza für Humanitäre Hilfsgüter zu gewährleisten. Warum sollten diese also vorher von den Israelis begutachtet werden? Israel geht mit seinen Aktionen zu weit und ich sehe da nur noch den Versuch von den Israelis (von den Politikern) ein ganzes Volk auszurotten, damit man sich nicht friedlich mit denen auseinander setzen muss.
Sicher gibt es auch genügend Gewalt von der anderen Seite. Aber vielleicht würden wir das besser verstehen wenn andere Menschen über unser Grundstück entscheiden und sagen, dass ein Teil davon jetzt jemand anderen gehört. Ob man das ganz ohne Gegenwehr hinnimmt glaube ich nicht.