Dass Twittern einen in arge Verlegenheit stürzen kann ist so neu ja nicht. Aber was Frau Köhler (Schröder), nicht die Frau des Ex-Bundespräsidenten, sondern unsere Familienministerin Frau Dr. Kristina Schröder, getwittert hat, geht uns Bloggern und Twitterern ebensowenig durch wie Westerwaves Gerede von der “spätrömischen Dekadenz”. Das Web ist für solche Ansichten nicht der richtige Platz, denn Stammtische gibt’s da nicht.
Im virtuellen Raum überwiegen wohl die Leute, die es mit sozialer Kompetenz etwas genauer nehmen, als das mitunter im Real-Life passiert. Da tut’s ja auch nicht weh. Teilen muss man in der virtuellen Welt nicht – jedenfalls nicht sein Geld! Es sei denn, am anderen Ende befindet sich ein Anwalt, der mit Abmahnungen durch die Lande zieht.
Wie auch immer, die Reaktionen sind schon heftig. Da die Maßnahmen dieser Regierung es allerdings offenkundig ebenfalls waren, sollten wir uns nicht aufregen über die (Mitglieder unserer verehrten Regierung). Frau Schröder wollte im Nachhinein doch nur ein bisschen Zustimmung ertwittern.
Die Beschlüsse müssen ja auch noch durch den Bundesrat. Warten wir also ein Weilchen.
Wir Bloggen müssen mit unseren Kräften haushalten, denn ganz so flott wie bei dem Zufallstreffer von vor ein paar Tagen geht’s ja auch nicht.

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