Wenn ich gefragt werde, was Bloggen ist, nachdem mich jemand fragte, was meine Hobbys sind verdrehe ich NICHT etwa verächtlich die Augen und verweigere mich dem plötzlich entstandenen, kollossalen Berg an Erklärungsbedarf.
Nein, ich versuche geduldig in möglichst wenigen, dafür präzisen Worten rüber zu bringen, was Blogger, Bloggen und ein Blog ist und warum alles, was dahinter steckt, so faszinierend ist. Und zum Dank blicke ich dann in 99,9% aller tragischen Fälle in apathisch verständnislose Augen, die mir sagen zu wollen scheinen: Tobe, du bist ein Geek!
Quelle: Bloggen ist Glauben – tobes blog












wenn ich das mal erklären soll, sage ich meist, ich habe ein online Tagebuch und schreibe regelmäßig :narr:
psychoMUELL(Zitieren) (Antworten)
Aber viele verstehen eben überhaupt nicht, dass man da irgendwas ins Internet hineinschreibt, was ja jeder lesen könnte. Und dann die ganze Zeit, die man damit verplempert. Vielleicht ist an Letzterem ja auch was dran. :gruen:
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
@Horst:
Dann sagste ganz einfach: “Ich muß bloggen, weil mich sonst der JürgenHugo mahn-schimpft – eigentlich wollt ich ja schon aufhören – aber DER läßt mich nich!”
Dann ist der gute Mensch genug aufgeklärt – mehr brauch der “gaanich” wissen! Du weißt ja: Wer viel weiß, kann viel Unheil anrichten. So.
JürgenHugo(Zitieren) (Antworten)
Wie weise, lieber Jürgen. Ich meine den Teil mit dem “Zu-viel-wissen”
Blöd nur, dass ich mich genau damit überfordert fühle. Ich gebe mir in mancherlei Hinsicht zwar Mühe aber es reicht eben nicht. Pech für mich, Pech für meine Leser/innen.
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
Meine Ausrede war immer, dass ich damit Schreiben übe für die Schule.
Und nun? Nun mach ichs, weil ichs mache. Man kann eventuell nix damit ändern und kriegt kein Geld für, wenn man seine Seite nicht als Litfaßsäule misshandeln will – aber es macht Spaß. So.
Kiri(Zitieren) (Antworten)
@Kiri: Das finde ich eine gute Idee. Geht aber leider nur bis zu einem bestimmten Alter. Obwohl – es ist ja lebenslanges Lernen angesagt. Und das mit der Rechtschreibung und der Grammatik bleibt ja spannend. So oder so. Mit dem einen So meine ich die Rechtschreibreform
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
Eigentlich war das eher auf Stil, Ausdrucksformen und so bezogen… :backen:
Kiri(Zitieren) (Antworten)
hehe… noch unterhält man sich wie eine unverstandene minderheit – aber wer weiß – in zehn jahren ist bloggen vielleicht usus … wie das sms-schreiben heute… man schaue sich nur den hype um microblogging mutant twitter an
tobe(Zitieren) (Antworten)
@tobe: Tja Twitter fordert die Leute nicht. Eine SMS ebenso wenig. Zum Bloggen gehört aber schon auch Disziplin. Unabhängig davon, ob man nun gut oder miserabel schreibt. Wer nicht dran bleibt, hat nichts davon. Die paar Sätze, die man twittert und simst sind dagegen -jedenfalls in meinen Augen- sehr belanglos. Aber natürlich weiß ich gut, dass andere das anders sehen.
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
Normale Reaktion auf ein solche “Outing”: Oh Gott!!
Nun ja, man gewöhnt sich daran, ein Wesen vom anderen stern zu sein
CeKaDo(Zitieren) (Antworten)
@CeKaDo: Das ist wirklich wahr. Man gewöhnt daran – zwar schwer aber mit der Zeit kann man es ignorieren :bier:
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
@CeKaDo:
°Normale Reaktion auf ein solche “Outing”: Oh Gott!!° – die, die das sagen – die benutzen aber bestimmt zu 90% den IE. Und wissen auf Nachfrage nichmal, welche Version…
Da sag ich nur: “Gaanich beachten!”
Einige von denen scheinen es aber doch irgendwie zu schaffen, in Blogs und/oder Foren zu kommentieren – das merkt man da aber auch, grins.
JürgenHugo(Zitieren) (Antworten)
Es ist in der Tat schwer zu erklären, was man eigentlich mit “diesem Blog da” macht, zumindest bei Leuten die nicht ganz so webaffin sind.
Meistens wird es aber mit einem Schulterzucken abgetan, in richtige Erklärungsnöte kam ich bisher noch nie
Marc(Zitieren) (Antworten)
Die meisten haben einfach kein Verständnis dafür, dass man so viel Zeit investiert. Irgendwie ja auch nachvollziehbar.
Horst Schulte(Zitieren) (Antworten)
@Horst Schulte:
Na, Zeit kann man auch ohne Blog “investieren”, grins. Ich hab ein kleines Tool im Hintergrund laufen, das speichert die Uptime. Das sagt mir, das der Comp die letzten 108 Tage im Durchschnitt 13,5 Std./Tag an war. Da ich ja nie in Standby gehe, sondern immer runterfahre, kann ich da meine “Hockzeit” vor dem Comp ganz gut einschätzen.
Wenn ich ins Bett gehe, oder irgendwas mache, das ein wenig länger dauert (Nickerchen, Fernsehen) – dann fahr ich den runter. Wenn ich aber z.B. nur mal aufs Klo, zum Briefkasten oder kurz was esse – dann schalt ich nur die beiden Monitore aus. Man müßte also so ne Stunde evtl. abziehen. Aber 12/12,5 Std. is auch ganz schön viel. Ei wei… :harry:
JürgenHugo(Zitieren) (Antworten)