Monatsarchiv: Juni 2010
Wer wohl von den Rohstoffen in Afghanistan profitiert?
Als ich davon erfuhr, dass es in Afghanistan große Vorkommen an Bodenschätzen gibt habe ich mich spontan gefreut. Ein Lichtblick für die dortige Bevölkerung und eine Chance, sich von den Folgen der jahrelangen Konflikte zu erholen – dachte ich.
Heute morgen wurde ich bei WDR 5 eines Besseren belehrt. Seit Jahren war nämlich bekannt, dass das Land reich an Bodenschätzen ist. Vielleicht wollte die amerikanische Regierung diese Information deshalb neu lancieren, um ihren Soldaten etwas “Sinnstiftendes” zu liefern.
Die Bodenschätze werden zum Teil bereits ausgebeutet. Durch die Chinesen. Sie fördern dort Lithium. Mutmaßlich hat an den Lizenzen auch die Familie des amtierenden Präsidenten Karsai profitiert.
Wie naiv von mir, davon auszugehen, dass der Reichtum eines Landes der Bevölkerung zugute kommen könnte. Aber nicht nur in Afghanistan läuft in dieser Hinsicht einiges schief.
WDR 5 stellt vielfach die Interviews später (als PDF) online. Falls das auch zu diesem Beitrag passiert werde ich einen Link nachreichen.
Update: Das Interview wurde aufgezeichnet.
Morgen? Ach ja, morgen
Kommt ein Kollege ins Büro. Er grüßt nicht sondern fragt: “Ist … nicht da”. Ich antworte: “Morgen”. Er darauf: “Ach ja, morgen ist sie zurück. Hatte ich ganz vergessen”. Dreht sich rum und geht wieder. Kommunikation ist doch was Schönes.
Zur WM: Das passende Hintergrundbild
Das ist doch mal edel. Die Farben sind es ja nicht so ganz., aber sie kommen ja vor. Also…
Wer das auch mag, kann es hier downloaden.
Was Deutschland nicht braucht
Jetzt nicht und auch nicht später:
Die Regierung taumelt, einer darf sich freuen: Sigmar Gabriel. Mit jedem Tag schwarz-gelber Krise steigen die Chancen des Niedersachsen, der nächste Kanzler zu werden. Zur Kandidatur hält er sich bedeckt, aber in der SPD läuft alles auf ihn zu – und er selbst sorgt schon mal vor. Berlin – Eigentlich hat Sigmar Gabriel derzeit nur ein Problem. Sein Knie schmerzt. Er humpelt. Ansonsten läuft es prächtig für seine SPD – und für ihn persönlich. Das lässt sich gerade überall besichtigen.
Quelle: Krisenprofiteur SPD: Gabriels Operation Kanzleramt – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik
Werden die Tröten verboten?
Eben habe ich gelesen, dass die Vuvuzelas vielleicht verboten werden sollen. Der Chef prüft, heißt es. Vielleicht kommt er noch vor 1/2 9 zu einer positiven Entscheidung. Mal darf ja mal träumen.
Vielleicht gibt es auch noch Alternativen, dem Hörschaden und Nervensturz auszuweichen:
Jeden aufrechten Mitspieler vor dem neuen 150-Zentimeter Plasmaschirm vom Baumarkt nervt die Tröterei der Vuvuzela während der FIFA-WM in Südafrika.
Quelle: Ruhrbarone – Journalisten bloggen das Revier
Viel Spaß jedenfalls.
Aber: Diese Krise ist unsere Krise!
Der “Presseclub” hatte auch heute den Verfall der Bundesregierung zum Thema. Der Aufmacher des morgigen “Spiegel” ist “AUFHÖREN!”. Den Gefallen werden uns Merkel und Westerwelle nicht tun.
Die Kanzlerin ruft Schwarz-Gelb zur Ordnung. Vielleicht wird auch dieser Appell ungehört verhallen.
Die Presse äußert übereinstimmend ihr Unverständnis an dem, was diese Regierung im letzten halben Jahr “abgeliefert” hat. Egal, wohin man schaut, es hagelt harsche Kritik. Ganz offensichtlich kann es diese Regierung niemandem recht machen. Das Sparpaket wird sogar aus den Reihen derer als sozial unausgewogen bezeichnet, die nicht denen angehören, die das sicher auch dann getan hätten, wenn es soziale Komponenten berücksichtigt hätte. Aber auch diese Mechanismen haben die Menschen durchschaut. Insofern versteht man nicht, dass die Politiker mit diesem “Pfund” nicht wuchern. Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat, aber wir wollen, dass es gerecht zu geht.
Ja, es ist schwer, in diesen Zeiten zu regieren, und wie sagt man gleich: Der Job ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Fast von Anfang an kam es einem so vor, als hätte diese Regierung in den Medien keine Chance. Auch in konservativen oder liberalen Zeitungen las man schon kurze Zeit nach Start viel Kritisches.
Zweite Überschrift für WordPress-Artikel mit dem ersten vergebenen Tag realisieren
Ich habe früher mal ein Plugin genutzt, über das ich in einem “benutzerdefinierter Feld” eine zweite Überschrift zu einem Artikel platzieren konnte. Es geht auch ohne ein Plugin (More Fields, Custom Field Template), wie Frank Bueltge in seinem Artikel aufzeigt. Bei Spiegel Online sieht man gleich, was ich meine. Dort ist jede Artikelüberschrift noch mit einem kleinen Zusatz übertitelt.
Beispiel
Ich fand das immer sehr ansprechend. Seitdem ich aber meine Artikel fast immer mit LiveWriter und kaum noch im Backend von WordPress verfasse, macht diese Funktion keinen Sinn mehr.
Der Leser bekommt durch einen solchen Hinweis eine zusätzliche Information, die durchaus praktisch und sinnvoll ist. Ich hoffe, dass erwähnte Beispiel (s. Screenshot) von Spiegel Online zeigt das. Was könnte man also nun als Ersatz für den Inhalt eines im LiveWriter nicht zur Verfügung stehenden “benutzerdefinierten Feldes” nehmen?
Bisschen Obst mit Magerjoghurt
Bisschen Obst mit Magerjoghurt, ursprünglich hochgeladen von Horst Schulte
Nach 2 1/2 Brötchen, einem Bratei, 2 Tassen Kaffee habe ich heute morgen noch was für meine Gesundheit getan. Das ist auch dringend nötig. Zuerst habe ich ein kleines bisschen Obstsalat genossen. Trotz Magerjoghurt eine wirklich leckere Sache.
Dann bin ich auf den Balkon gestürzt und habe ein ganz altes Fässchen “Warsteiner” geleert. Besser muss ich sagen ausgeschüttet. Das hatten wir im Sommer letzten Jahres zum neu gekauften Grill dazu bekommen. Es ergab sich bisher keine Gelegenheit, es seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen. Nur wer mich kennt, kann ermessen, wie sehr ich gelitten habe. Leider war das Bier inzwischen aber auch nicht mehr genießbar. Selbst schuld – du alter Depp.
Twitter gesät und Sturm geerntet
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, CDU, hat getwittert und Sturm geerntet.
Die von ihr genannte Zahl von 1.886 Euro, auf die ein Hartz IV-Haushalt mit zwei Kindern im Monat kommen kann, wurde schon im Jahr 2006 einmal aus gegebenem Anlass auseinander genommen. Eine Ministerin sollte nicht mit falschen Werten arbeiten. Das macht keinen guten Eindruck. Aber diese Koalition ist längst an einem Punkt angelangt, da machen solche kleinen Schönheitsfehler auch nichts mehr aus.
«Vom 12 € Stundenlohn fürs Nichtstun zu einem Monatseinkommen von 1.885 Euro (netto) einer 4-köpfigen Hartz-Familie», Linkezeitung
Und diese Antwort ist ja wohl auch mindestens ungeschickt zu nennen. Was heißt denn in diesem Zusammenhang, sie müsse sich am Sparen beteiligen? Betroffen sind ja wohl ganz andere.






