Monatsarchiv: Juli 2010
Facebook Seite kostet viel Performance
Wenn man “YSlow” glauben will oder glauben kann, verbraucht die Einbindung einer Facebook-Seite ganz schön viel Performance. Bei mir fiel der Index von 96% um 10%. Das, fand ich, ist ganz schön happig.
Der jetzige Zustand:
Ich habe mal ein paar Seiten mit YSlow gecheckt und bin dabei auf ähnlich große Unterschiede gestoßen. Dazu muss ich natürlich erklären, dass ich den Querblog auch hinsichtlich seiner Performance ab und an mit anderen Blogs vergleiche. Daher weiß ich so einigermaßen, welche sehr gut optimiert sind und welche weniger.
Auch die Facebook Seite ist, wie viele andere Dinge wohl auch, ein nettes Feature, auf das man allerdings auch ohne weiteres verzichten kann. Mich wundert es ein bisschen, dass trotz der erst kürzlich durchs Netz wabernden Optimierungswelle eine solche Entwicklung quasi auf dem Fuße gefolgt ist. Sehr viele Blogger haben das iFrame-Element von Facebook installiert. Wir machen eben auch wirklich jeden “Scheiß” mit.
Ich habe das Element gelöscht. Die 45 Fans mögen es mir verzeihen. Viel mehr werden es wohl ohnehin nicht. Folgerichtig habe ich das Plugin Wordbooker wieder deinstalliert und wieder auf einen Feedservice (RSS Graffiti) umgestellt.
So komme ich dann doch immer wieder zu dem Schluss bzw. der altbekannten Tatsache:
Weniger ist mehr.
Diese Beispiel-Liste aus Tools.Pingdom.com ist schon ein wenig lang (alles dem Facebook – Dienst geschuldet), und sie zeigt nicht immer so gute Werte wie in diesem Beispiel.
WordPress: Kommentare ohne Plugin mit Avatar anzeigen
Dafür gibt es inzwischen viele gute Lösungen. Ob man nun die vom System mitgegebene Widget-Lösung nutzt, ein Codestückchen oder doch einfach ein Plugin ist im Grunde kein großer Unterschied. Aber der Blogger, der was auf sich hält, spart wo er kann Plugins ein. Dementsprechend ist sie oder er immer auf der Suche nach einem prächtigen Codeschnipsel, der es letztlich ermöglicht, wieder ein Plugin abzuschalten.
Ich habe eben bei wptricks.net eines gefunden, das ich ganz schön finde, weil es zusätzlich zu den Kommentaren auch die Avatare anzeigt. Es handelt sich um den alternativen Teil, also das zweite Beispiel. Mit dem ersten kam ich nicht klar, dafür mit dem zweiten sofort. Ein CSS-Vorschlag wird auch gleich mitgegeben.
Update: Einen Schönheitsfehler kriege ich nicht weg: Es werden die angezeigten Kommentare nicht verkürzt (30 Stellen oder so) ausgegeben, sondern die gesamte Länge wird angezeigt. Das ist natürlich nicht sinnvoll. Ich habe deshalb im WordPress-Forum danach gefragt, ob jemand hierfür eine Lösung kennt. Für Tipps wäre ich dankbar.
Bundespräsident Wulff bei der WM – Abschlusspressekonferenz des DFB
Zuerst habe ich die Nase gerümpft und gedacht: Ach, typisch! Wieder ein Politiker, der sich im Licht der Leistungen unserer Nationalmannschaft sonnen will. Aber Wulff, fand ich, hat die richtigen Worte gefunden und nicht nur in die allgemeine öffentliche Begeisterung eingestimmt, sondern einige Dinge hervorgehoben, die mir gut gefallen haben.
Dass er das silberne Lorbeerblatt des Deutschen Sports an die Mannschaft verleihen will und an Jogi Löw den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland gehört jetzt mal nicht unbedingt dazu. Ich will nicht sagen, dass ich das für unangemessen halte, aber was zum Teufel tun die eigentlich, wenn wir wirklich mal wieder Weltmeister werden sollten?
Gefallen hat mir, dass Wulff die über das Fußballfeld hinausgehenden Aspekte herausgestellt und vom Charakter (das Wort ist vielleicht schon wieder überstrapaziert?) dieser Mannschaft gesprochen hat.
Doch, mir hat auch gefallen, dass sie gestern einen Rückstand aufgeholt hat und das in einem Spiel, in dem es nicht mehr um viel ging. Diese Jungs sind Profis in einem guten Sinn. Sie schauen nicht allein auf ihre persönlichen Vorteile, sondern haben immer auch die Wirkung im Auge, die sie zu Hause und in der Welt erzielen. Keine Frage, die Mannschaft hat etwas für das Ansehen Deutschlands in der Welt getan. So sehr mich die medientypischen Übertreibungen auch irritieren und manchmal sogar abstoßen: Ich finde, das Urteil konnte man schon über die 2006-er Mannschaft abgeben und über diese erst recht.
Uns hat der erfrischende, technisch sehr gute Fußball erfreut, den die Mannschaft in vielen Spielen geboten hat. Auch ich finde, dass wir einen solchen Fußball seit Jahrzehnten von unseren Nationalmannschaften nicht mehr gesehen haben. Vielleicht war es 1972 oder 1974 das letzte Mal als uns die Mannschaft so restlos begeistert hat. Jetzt können wir darauf hoffen, dass dieses Leistungsniveau noch eine ganze Weile andauern wird. Jung genug ist die Mannschaft, die im Durchschnitt erst 25 Jahre alt ist.
Ich fand, es passte, dass Wulff eine kleine Vorschau auf die kommenden Turniere gegeben hat. Auf die Europameisterschaft und eben auf die 2014 in Brasilien stattfindende Weltmeisterschaft. Aber er hat nicht vergessen, zu erwähnen, dass schon im nächsten Jahr hier in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft der Frauen ausgetragen wird. Ein neues Sommermärchen steht damit quasi direkt vor unserer Tür.
Das ist doch ein schöner Ausblick und ich fand es toll von Wulff, dass er in einer Rede, die viele wohl zu deplatziert hielten, genau dies besonders herausgestellt. Das hat der deutsche Frauenfußball nämlich verdient!
Einer wird uns vielleicht schon im nächsten Jahr fehlen. Günter Netzer hat gestern seine Moderatorenlaufbahn Fußball-Expertenlaufbahn bei der ARD aufgegeben. Auch irgendwie schade.
Update 12.7.10: So oder so ähnlich hätte ich den Auftritt auch fast kommentiert, habe mich aber dann doch eines “Besseren” besonnen:
Aber da sitzt noch jemand. Und der jemand legt gleich richtig los. Analysiert wie Waldemar Hartmann über Engagement, Leistung, den tollen Löw, das Durchschnittsalter und überhaupt über diese sagenhafte Truppe, die so fantastisch Fußball spielt. Und das ist: Tusch! Unser neuer Bundespräsident. Ganz eloquent hat Christian Wulff das Rampenlicht entdeckt, das sich da wie ein Glücksfall für jemanden auftut, der ein bisschen Zustimmung des Volkes gut brauchen kann. Schon bei der Siegerehrung nach dem erkämpften dritten Platz schien er mit langen Monologen den einen oder anderen Spieler vom zügigen Empfang der Medaille fernzuhalten, um sich auch noch ein bisschen Sonnenschein im Abendregen von Südafrika zu gönnen.
Quelle: Bundespräsident auf dem Podium – Kölner Stadt-Anzeiger
Bitte den Artikel ganz lesen – lohnt sich ![]()
Ich mag Steffen Seibert. Wirklich!
Seibert erklärte, er nehme "diese Aufgabe gerne an, weil ich überzeugt bin, dass die Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die richtigen Schwerpunkte setzt, um unserem Land in diesen schwierigen Jahren eine gute Zukunft zu sichern".
Quelle: Steffen Seibert wird Regierungssprecher von Kanzlerin Merkel – heute.de Nachrichten
Wenn ich aber geahnt hätte, wie er über diese Regierung denkt…
Mein Verhältnis zu Holland hat sich gebessert
Seit 1974 hat sich mein Verhältnis zu Holland stark gebessert. Warum ich das glaube? In holländischen Gewässern schwimmen keine Calamares.
Dieses Tier aus dem Ruhrgebiet(?) hat auf Spanien getippt. Deshalb gilt meine Sympathie Holland. Gut, beide hätten es verdient, auch mal Weltmeister zu werden und die Spanier liegen der Papierform nach vorn. Und dann noch dieser Tintenfisch.
Wollt ihr wissen, wie die Geschichte weitergeht? Dann folgt diesem Link. Das hat er nun davon.
Aber das macht es ja auch nicht wett. Ich drücke jedenfalls den Holländern die Daumen.
Foto Susanne Brinkhoff / pixelio.de
Je populärer desto scheiße?
Gestern Abend haben meine Frau und ich uns das David-Garrett–Konzert im ZDF angesehen. Eine Stunde musikalischen Grenzgängertums. Man muss den Künstler nicht mögen, aber sind Kritiken wie die folgende nicht übertrieben?
Kitsch, so hat es Theodor W. Adorno zu definieren versucht, ist die Vortäuschung nicht vorhandener Gefühle, die zur Neutralisierung des ästhetischen Phänomens führt. So entsteht Kunst, die nicht ernst genommen werden kann, aber dennoch ästhetischen Ernst postuliert. Vom Wunsch getrieben, die Leute dort abzuholen, wo sie stehen, zerstört David Garrett ohne Not musikalische Strukturen, die von den Komponisten ja nicht aus Jux und Dollerei konzipiert wurden.
Quelle: Garrett und Bell: Gute Saiten, schlechte Saiten – Pop – Kultur – Tagesspiegel
Die Kritik erschien nicht nach besagtem Konzert, sondern sie ist schon etwas älter und bezieht sich generell auf David Garrett.
Um ehrlich zu sein, ein Fan der Musik David Garretts bin ich nicht und werde es wohl auch nicht. Vielleicht bin ich ja ein bisschen neidisch auf Garrett, der seinen vielleicht auch nicht immer einfachen Weg konsequent geht und der damit bei einem breiten Publikum (in Deutschland?) sehr gut ankommt.
Gerade höre ich “Nigel Kennedy (Berliner Philharmoniker & Nigel Kennedy – The Vivaldi Album). Ein Stück daraus (Op. 8 No. 2 – III. Presto) hat Garrett gestern Abend auch gespielt. Beim gestrigen Open-Air in Berlin kam es schon etwas anders rüber. Aber gefallen hat es uns. Und darum geht es doch – oder?
Vielleicht mögen manche Kritiker keine Künstler, die sie verwirren. Garrett ist wohl ein Überzeugungstäter, der voll und ganz hinter seinen Cross-Over-Projekten steht. Es kommen Auftritte heraus, die dem “einfachen Volk” gut gefallen. Die Darbietungen sind offenbar gute Unterhaltung. Man würde das vielleicht nicht zugeben, aber als Teil der Elite, zudem sich Kritiker gern rechnen, tut man sich nicht leicht damit, wenn sich jemand ohne Berührungsängste an klassischer Musik “vergeht”. Ich hatte den Eindruck, dass es sogar dem Ansehen der legendären 3 Tenöre in diesem Teil Welt nicht gut getan hat, sich dem einfachen Volk mit populären Weisen zu nähern. Übrigens war das 1. dieser Konzerte, an das ich mich noch sehr gut erinnere, doch am Vorabend des WM Finales von 1990. Blöd, dass ich mich gerade jetzt wieder daran erinnern muss.
Gleich nach dem Konzert folgte die ZDF-Kultursendung “Aspekte”. Zwei Beiträge haben mich besonders interessiert. Zum einen der über den kanadischen Fotografen Jeff Wall, zum anderen ging es um ein neues Projekt des Jazzers Herbie Hancock, der pünktlich zu seinem 70. Geburtstag eine “globale Jamsession” auf ein Album gebracht hat.
Wall erklärte seine Passion als “malender Fotograf”:
“Die Leute denken immer, Bilder erzählen eine Geschichte, aber das ist Unsinn”, erklärt Wall. “Ich liebe Bilder, weil sie eben keine Geschichten erzählen, aber dir Möglichkeiten geben, selbst eine zu schreiben. Wenn dir ein Bild gefällt, schreibst du einen ganzen Roman.”
Quelle: Der “malende Fotograf” – ZDF.de
Eine schöne Beschreibung, auf die man wohl eher nicht gleich kommt, wenn man die Fototrilliarden, vor Augen hat, in denen man sich in den digitalen Weiten des Webs verliert.

Wie man sich Bildern und nicht “nur” Fotos nähert, muss man, sofern man überhaupt daran interessiert ist, im Lauf des Lebens erst einmal lernen. Viele Menschen haben Berührungsängste. Dabei kann man einen sehr pragmatischen Weg gehen, den Wall wunderbar erklärte:
“Wenn jemand ein Bild aufregend findet oder ein intensives Erlebnis hat, hat das einen Effekt auf ihn – hoffentlich einen interessanten. Dabei ist es völlig egal, was er vorher darüber wusste. Er muss ein Bild nicht entschlüsseln oder auf akademische Weise verstehen. Das ist nur der kleinste Teil von Kunst. Genießen ist der Hauptteil.”
Quelle: Der “malende Fotograf” – ZDF.de
Ich finde, dass diese Aussagen und das am Anfang von mir behandelte Thema des Cross-Over-Agenten David Garrett sehr schön zusammenpassen. Viele Dinge lassen sich nur weiterentwickeln, wenn deren potenzielle Protagonisten es vermögen, Berührungsängste zu überwinden.
Noch ein paar Sätze zum neuen Album von Herbie Hancock, das in der “Aspekte”-Sendung nicht gut weggekommen ist: Auch wenn man Hancock und Garrett ganz sicher nicht vergleichen kann, beide verlassen ihr angestammtes Musikgenre immer wieder und faszinieren ihr Publikum mit den Resultaten. Hancock hat dies in seiner langen Karriere oft getan (“Rocket” von 1983) oder die wunderbaren Konzerte mit Friedrich Gulda (der übrigens auch einer jener Grenzgänger war) und Chick Corea.
Beim neuen Album Hancocks sind Pink, Seal, Chaka Khan, Los Lobos, James Morrison, Oumou Sangare, The Chieftains dabei. Auf der “Aspekte”-Website geht man ein wenig freundlicher mit dem Geburtstagskind um als in der Sendung:
Entstanden ist erbauliche Weltmusik, rhythmische Räucherstäbchen, und nicht zuletzt – ein Geburtstagsständchen für den Spiritus Rector selbst: Er lacht: “Jetzt bin ich 70 – ich verdiene das!”
Quelle: Globale Weltverbesserungs-Session – ZDF.de
Mein persönliches Urteil, nachdem ich es noch gestern Abend bei ITunes gekauft und reingehört habe: Man kann es mögen. Ich muss die CD sicher noch einige Male hören. Das geht mir oft so. Jedenfalls ist er am 25.11. in der Philharmonie in Köln. Das Konzert werden wir uns nicht entgehen lassen.
HIV mit Antikörpern wirksam bekämpfen
Gute Nachrichten können wir (vor allem heute
) gebrauchen. Ich sehe mir gerade die Diskussion bei Maybrit Illner an. Es geht ums Gesundheitssystem. Wieder einmal ist die Diskussion ausgesprochen unerfreulich. Man redet viel und sagt nichts.
Zum Glück war Werner Bartens dabei, der die Sendung nutzte und auf die seit Jahren dringend notwendigen Veränderungen hingewiesen hat. Nicht, dass das an den Tatsachen etwas ändern würde, aber komisch war, dass keiner der anderen Teilnehmer seiner Argumentation etwas entgegen zu halten hatte.
Weil wir gerade beim Thema waren, mal eine wirklich sehr gute Nachricht, die ich eben gelesen habe:
Forschern ist es gelungen, aus dem Blut von HIV-Infizierten zwei Antikörper zu isolieren, die mehr als 90 Prozent der bekannten HIV-Stämme unschädlich machen. Das sei wichtig für die Suche nach einem Impfstoff gegen das Aidsvirus HIV, schreiben die US-Wissenschaftler im Fachblatt „Science“.
Quelle: Forschung: Antikörper machen HIV unschädlich – Wissen – Tagesspiegel
Es stellt sich aber auch hier die Frage, ob die Medikamente, die aus solchen Forschungsresultaten entstehen den Millionen Menschen in Afrika zur Verfügung stehen wird oder ob die pharmazeutische Industrie mit ihren unverschämten reinen Kapitalinteressen wieder nur an ihren Reibach denkt. Oh, da geht der Sozialist aber wieder mit mir durch.
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
1. Halbzeit: Wir sehen eine andere deutsche Mannschaft
Die Kombinationssicherheit der vorherigen Spiele dieser WM war in der 1. Halbzeit fast nicht zu sehen. Stattdessen spielt die spanische Mannschaft. Man hat fast den Eindruck, sie hätten einen Spieler mehr auf dem Platz. Wir spielen zu ungenau. Zu viele Pässe kommen nicht an. Vieles wirkt zufällig. Die Spanier dagegen kombinieren gewohnt sicher und schnell. Ich würde fast meinen, sie spielen heute (bisher) unser Spiel.
Ob es die Nervosität ist oder ein insgesamt schlechter Tag? Das werden wir in der zweiten Hälfte sehen. Wahrscheinlich fallen wahrscheinlich nicht viele Tore. Mit anderen Worten: Vielleicht reicht heute ein Tor, um den zweiten Finalisten zu ermitteln. Das wird eine aufregende 2. Hälfte.
Philipp Rösler ist ein cleveres Kerlchen
Die Zündung der ersten Stufe der Rakete namens Zusatzbeiträge wurde vor Monaten erfolgreich gezündet. Die Alarmschreie hielten sich in Grenzen. Um die 37 Euro mussten nicht alle zahlen. Nur die, die Pech hatten bzw. in der falschen Kasse waren.
Philipp Rösler hat abgewartet und präsentiert uns jetzt die Kopfpauschale als Basis des von den Liberalen angestrebten Systemumbaus. Mancher wird das vielleicht billig finden. Aber — keine Sorge, billig wird es nicht. Ich finde sogar, dass Rösler, der den Ausbau des von der Großen Koalition eingeführten Zusatzbeitrages zur Durchsetzung liberaler Vorstellungen genutzt hat, damit politisch einigermaßen clever gehandelt hat. Er hat die Reaktionen der erstmals erhobenen Zusatzbeiträge abgewartet, beobachtet und jetzt gehandelt. Auch wenn das Instrument Zusatzbeitrag in der Öffentlichkeit ausgesprochen negativ besetzt ist, es ist ein willkommenes Vehikel für den liberalen Gesundheitsminister, seine Vorstellung umzusetzen.
Immer schön auf dem Boden bleiben
NORWEGEN: „Dagbladet“: Die ersten sechs Minuten der deutschen Elf rund um das 1:0 waren vielleicht der beste Fußball, der jemals gespielt wurde.
Quelle: „Wer kann diese Mannschaft aufhalten?“ – Kölner Stadt-Anzeiger
Ich musste lachen als ich eben diesen Satz gelesen habe. Doch, es blieb einem die Spucke weg und man konnte nicht nur 6 Minuten, sondern die ersten ca. 20 Minuten des gestrigen Spiels glauben, da spielt eine Mannschaft von einem anderen Stern. Jedenfalls habe ich eine deutsche Nationalmannschaft noch nie besser spielen sehen. Ich sage das, obwohl ich im Moment wahrhaftig nicht so leicht zu begeistern bin. Aber diese WM wird (egal was noch passiert) für mich unvergesslich bleiben. Ein Traum!
Hoffentlich bleibt es noch ein bisschen so. Ich glaube übrigens, dass das mit dem Wetter (in Deutschland) zu tun hat. Auch 2006 war es, wenn ich mich richtig erinnere, zuletzt mal ein paar Wochen so schön.
„Expressen“: „Man kann das einfach nur genießen. Diese herrliche deutsche Mannschaft lässt das Schwere kinderleicht aussehen.“
Quelle: „Wer kann diese Mannschaft aufhalten?“ – Kölner Stadt-Anzeiger
In diesem Sinne…




