Loveparade-Katastrophe: Sauerland gibt auf

21 Menschen sind bei der Loveparade ums Leben gekommen, aber Duisburgs Oberbürgermeister weigert sich, die Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten. Stattdessen bittet er den Stadtrat, ihn abzuwählen – so behält er seine Pensionsansprüche.

via ftd.de

Natürlich würden die, die sich nun über Sauerlands Taktik aufregen, das in dieser Situation ganz anders halten. Sie hätten die Moral gezeigt, die sie auch von anderen erwarten.

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Kommentare

  1. Rayson meint:

    So auch Dieter Nuhr über Twitter:

    “OB-Sauerland-Kritiker würden jederzeit aus moralischen Gründen auf ihre Pension verzichten, ist doch klar… Courage kann so einfach sein.”

  2. Horst Schulte meint:

    Ja, so einfach.

  3. Kalliey meint:

    Ich finde sein Verhalten legitim, seine Familie kann nichts dafür und er hat die Menschen auch nicht mutwillig hingerichtet aber sicherlich fahrlässig durch seine Ordnungsbehörde gehandelt.

  4. Marc meint:

    Tjaaa, das “anders machen” ist schon ein guter Punkt.
    Aber trotzdem, ein schaler Beigeschmack bleibt bei der ganzen Sache. Jeden Tag liest man mehr, was hier & da völig falsch gelaufen ist – nur einen Verantwortlichen, den findet man nicht.
    So bleiben am Ende vielleicht die Toten selber schuld an ihrem Tod.

  5. Horst Schulte meint:

    So ganz allmählich sollte das wirklich geklärt sein. Auch die neuen Details, die herauskommen, legen ein anderes Urteil über Sauerlands Verantwortung nahe. Für die Angehörigen der Opfer wird das alles schrecklich sein.