Der kleine Sohn fragt den Vater, was Politik sei. Der Vater meint: “Nehmen wir zum Beispiel unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk.
Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast du das verstanden?” Der Sohn ist erst einmal zufrieden. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und schreit. Er steht auf und klopft am elterlichen Schlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken.
Also geht er zum Dienstmädchen und findet seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die Beiden sich nicht stören. So geht er wieder in sein Bett und schläft weiter. Am Morgen fragt ihn sein Vater, ob er nun wisse, was Politik sei.
Der Sohn antwortet: “Ja, jetzt weiß ich es: Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse, während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Scheiße!”












Wenn das ein Witz sein soll, dann finde ich ihn nicht lustig.
Als Kapitalismusfan hat man eine etwas beschränkte Sichtweise. Das kann ich gut verstehen.
Der Kapitalismus spielt in meiner Kritik nicht die Rolle die Sie mir unterschieben wollen. Ich denke da eher an die moralische Ansprüche. Als verheirateter Vater lässt man grundsätzlich einmal die Finger vom Dienstmädchen. :schwein:
Es soll schon einmal vorkommen, dass “man” etwas tut, was man nicht tun sollte.
Also ich finde den Witz, sehr lustig. Und die Zusammenfassung des Sohnes passt ziemlich gut.
Da bin ich jetzt richtig froh, Bernd. Ich dachte schon, ich läge daneben. Kann ja passieren.