Es war ein Kreuz

via wdr.de

Das Kreuzverhör mit Oberbürgermeister Sauerland hat keine neuen Erkenntnisse gebracht. In meinen Augen war das eine überflüssige Veranstaltung.

Posted via email from Auf Krawall gebürstet

Kommentare

  1. JürgenHugo meint:

    Wie, du bist wieder bei Twitter? Oder was? Oder wie?

    Und das mit Sauerland? Ich schätze, nicht wenigen wäre recht, wenn die Sache einfach mit der Zeit im Sande verläuft…Aber die “öffentliche Meinung” ist wach geworden – also muß man irgendwas tun.

    In Florida, da mußten USA und BP auch was tun. Einen haben sie ausgeguckt – den Chef. Der ist jetzt weg, und hat ein kleines Zehrgeld mitbekommen. Ich schätze auch, der Sauerland wär schon lange weg, wenn seine Pension gesichert wäre. Das wäre sicher seeehr viel weniger als bei BP.

    Man wird keinen eindeutig Schuldigen finden – entweder, weils keinen gibt – oder weil keiner (an den entscheidenden Stellen) einen finden will. Ich könnte damit leben, das Ganze war eine tragische Verkettung von vielem. Aber eine europaweite Katastrophe mit 100-ten oder 1000-den Opfern war es eben nicht. Auch, wenn einige Medien das dazu machen wollen.

  2. Horst Schulte meint:

    Sauerland würde wohl keine Abfindung kriegen, wohl aber seine Pension. Anscheinend geht es ihm ja darum. Er wird sich abwählen lassen, damit er die kriegt und nicht zu stark gekürzt wird. Aus seiner Sicht verständlich, für viele Leute aber ein Ärgernis. Ich würde es an seiner Stelle vermutlich aber nicht anders machen. Allerdings ist er in seiner Darstellung sehr ungeschickt. Das bringt die Leute noch mehr gegen ihn auf. Irgendwie wirken seine Aussagen insgesamt wenig glaubwürdig.

    Die Katastrophe im Golf von Mexiko muss BP als Konzern angerechnet werden. Dass der Vorstand mit einem goldenen Handschlag verabschiedet wurde ist ja das übliche Verfahren. Wir regen uns darüber auf. Leider ändert das aber nichts. Die machen alle lustig weiter wie vorher. Und die Risiken, die diese Leute eingehen, trägt ja auch die Allgemeinheit. Das ist geübte Praxis. Wir sind selber schuld. Das Gerede von einer Umorientierung ist längst vergessen. Geld und Geldsäcke sagen wo es lang geht. Noch ist keine Änderung in Sicht.