Monatsarchiv: August 2010

Von Firefox zu Google Chrome – Ich bin ein Überläufer

Von Firefox zu Google Chrome – Ich bin ein Überläufer
August 22, 2010 19 Kommentare »

Seit Jahren bin ich treuer Nutzer des Mozilla Firefox. In letzter Zeit war ich viel mit Google Chrome unterwegs (Ver. 5xx). Trotz meines inzwischen beachtlichen Vorrates an Erweiterungen (die übrigens inzwischen auch sehr, sehr gut laufen, was meines Erachtens zunächst längere Zeit nicht der Fall war), ist der Browser immer noch sehr schnell.

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Das sind die Erweiterungen, für die sich ein Icon installiert hat…

Dagegen ist mein Firefox (auch beladen mit vielen Erweiterungen) schon deutlich langsamer.

Ich glaube, ich könnte mich an Google Chrome gewöhnen. Die für Googles Browser verfügbaren Themes sind zwar längst nicht so hübsch wie die für den Mozilla Browser aber im Vordergrund steht im Moment der Geschwindigkeitsvorteil.

“Die Bürger können sich an keiner Stelle mehr sicher fühlen” – Knöllchen 3.0

August 21, 2010 23 Kommentare »

Ob es wirklich stimmt, dass die Polizei die Höhe ihrer Einnahmen durch das Abkassieren von Autofahrern mit Geschwindigkeits-überschreitungen steigern muss? Das soll ja angeblich nicht nur bei Knöllchen für zu schnelles Fahren und Falschparken, sondern auch bei anderen Verstößen der Fall sein. Die zuständige Abteilung nennt sich übrigens “Verkehrsdienst”. Gut, dass sie es nicht “Verkehrsservice” genannt haben.

In der freien Wirtschaft werden Umsatzbudgets überwiegend am Vorjahreswert orientiert. Hat also eine Firma im Jahr 2010 1 Million Umsatz gemacht, so wird im nächsten Jahr eine Steigerung in einer gewissen Bandbreite fällig. Im Normalfall werden Umsatzsteigerungen geplant. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch die zuständigen Stellen bei der Polizei in ihren Planungen Umsatzsteigerungen vorsehen.

Es ist notwendig, in die Ausstattung des Unternehmens, die Produktion und die Produkte zu investieren. Erst einmal kostet das Geld. Man immer geht davon aus, dass sich diese Investitionen lohnen und binnen kurzer Zeit bezahlt machen.

In NRW gibt es neuerdings 15 neue Messgeräte. Jedes hat 170.000 Euro gekostet. Im Regierungsbezirk Köln gibt es im Moment ein solches Gerät. Mit dem “ES 3.0”, das von Warngeräten via iPhone oder Navigation nicht geortet und das kniehoch irgendwo im Gebüsch versteckt werden kann, gelingt es mit fünf empfindlichen Sensoren, ein Fahrzeug von vorn und hinten zu fotografieren. Der Verkehr kann in beiden Richtungen gemessen werden – bis zu vier Fahrspuren sind erfassbar. Sogar ein verdunkeltes Visier am Helm ist kein Hindernis mehr. Der Fahrer wird erkannt, weil das Gesicht sehr deutlich aufgehellt werden kann.


Polizei jagt Auto-Raser mit neuem Video-Blitzer Bl… – MyVideo

Wie sagt der Polizist im Beitrag doch so nett: “Die Bürger können sich an keiner Stelle mehr sicher fühlen”. Mit solchen Versprechungen arbeitet nicht einmal Google.

Ein Polizist mit der Aufgabe, sein Umsatzbudget zu erreichen, wird sich über derartiges Equipment sehr freuen. Vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis die Einnahmen durch traditionelle Messvorrichtungen ausreichen, um in weitere “ES 3.0” zu investieren.

Vielleicht geht das auch schneller. Eine politische Entscheidung könnte dafür sorgen, dass diese coole Maschine schneller flächendeckend zum Einsatz kommt. Das Geld für die Investitionen muss ja nicht erwirtschaftet werden. Dafür sind wir ja da – die Steuerzahler.

Ich bin ja nach wie vor ein Fan von Obama

August 21, 2010 3 Kommentare »

Die reguläre US-Armee rückt ab. Bis auf 50.000 Soldaten gibt es keine us-amerikanischen Soldaten mehr im Irak. Die regulären Streitkräfte ziehen sich zurück. So hat es Präsident Obama versprochen. Kann man das auf seiner Haben-Seite vermerken?

Dabei habe ich ein ungutes Gefühl. Zum einen hörte ich heute, dass private Sicherheitsfirmen Leute in den Irak entsenden. Von solchen Firmen haben wir in den vergangenen Jahren einiges gehört. Manche dieser Söldner, wie man die Männer korrekterweise nennen sollte, haben in den zurückliegenden Jahren auch unschuldige Menschen im Irak getötet und wurden dafür von amerikanischen Gerichten nicht einmal bestraft. Die Öffentlichkeit interessiert sich nicht sehr für Greueltaten, die in einem Land geschehen, das ohnehin vom Krieg erschüttert ist. Es sei denn, es wären die eigenen Leute, die sterben.

Obama hat diesen Krieg nicht angezettelt. Ich erwähne es deshalb, weil ich annehme, dass sich in den kommenden Wochen und Monaten die Lage in Irak zuspitzen wird. Der befürchtete Bürgerkrieg wird nun offen und in voller Härte ausbrechen. Jedenfalls lässt auch die Al-Kaida nicht nach. Erst am Dienstag hat sie ihre “Präsenz” in Irak bewiesen. Sie hat sich inzwischen für das Attentat, dem 57 Menschen zum Opfer fielen, verantwortlich erklärt.

Die USA haben unter Bush ein Land unter falschen Voraussetzungen angegriffen und mit einem schrecklichen Krieg überzogen. Die zivilen Opfer übersteigen die Zahl der toten Soldaten um ein Vielfaches. Das Land und seine Infrastruktur sind zerstört. Es herrscht praktisch ein Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten, der, wie schon gesagt, vermutlich nun verstärkt und offen ausbrechen wird. Von einer demokratischen Entwicklung des Irak und der ihn umgebenden Staaten kann nicht die Rede sein. Erst Präsident Obama hat sich von dieser idiotischen Vorstellung der Bush-Regierung gelöst und die Dinge gerade gerückt.

Trotzdem bleibt ein Scherbenhaufen zurück. Die Bilder, die wir auch in Zukunft von einem zerstörten und gewaltbestimmten Irak zu sehen bekommen werden, werden Obamas Präsidentschaft begleiten. Er hat sein Versprechen eingelöst und die Soldaten (die meisten jedenfalls) nach Hause geholt.

Wenn man heute danach fragt, welchen Zweck dieser Krieg gehabt hat, wird man sich, angesichts der tatsächlichen Situation im Land und der Not der Menschen dort, vorstellen können, wie sehr der furchtbare Krieg der Bush-Regierung dazu beigetragen hat, den Hass vieler Muslime auf den Westen zu festigen und sogar noch zu steigern.

Mein Resümee wäre: Alle an den damaligen Entscheidungen beteiligten Personen sollten vor Gericht gestellt und verurteilt werden. Sie haben uns nicht nur belogen, sie haben sich schwerwiegender Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht!

Was passiert stattdessen? Obama wird man vorhalten, er habe im Irak Fehler gemacht. Diese Methode ist ebenso billig wie erfolgreich.

Wer mag solche Angebote wohl nutzen?

Wer mag solche Angebote wohl nutzen?
August 20, 2010 2 Kommentare »

Ich will ja nicht meckern. Schließlich ist Freitagabend und ein (vermutlich) schönes Wochenende liegt vor uns. Aber bei der Durchsicht der Google-Chrome-Erweiterungen stößt man auf Einträge, die mich nicht, jedenfalls nicht auf Anhieb, überzeugen. Man könnte natürlich mal klicken und sehen, was passiert.

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Aber davon bin ich persönlich kein Freund. Kennt einer von euch eine Alternative zu dem FF-Plugin “Make Link”? Das als Pendant betrachtete “Create Link” arbeitet (Google-Chrome 5.xxx) nicht richtig. Der kopierte Text wird nicht übernommen. Nur der Link zum Text. Ich habe schon alles mögliche ausprobiert. Vermutlich liegt es an der Chrome Version. Am Anfang hat es nämlich schon mal funktioniert. Für Blogger ist diese Funktion einigermaßen interessant. Hat jemand eine Idee?

Ab und zu mal aufräumen

Ab und zu mal aufräumen
August 20, 2010 7 Kommentare »

Schlüsselbund So sah mein Schlüsselbund bis vor ganz kurzer Zeit nicht aus. Es waren nicht 4, sondern 10 Schlüssel daran. Von manchen wusste ich schon nicht mehr, auf welches Schloss sie eigentlich passen. Das Schlüsselbund begleitete mich jeden Tag. So ein Wahnsinn!

Endlich habe ich mir in einer wachen Stunde ein Herz gefasst und mich von von diesem Ballast befreit. Außer diesen paar Schlüsseln habe ich jetzt noch meinen Autoschlüssel und das war’s dann. Ich fühle mich erleichtert. Ihr solltet euer Schlüsselbund auch mal checken Smiley

Krieg der Welten mit Richard Burton

Krieg der Welten mit Richard Burton
August 20, 2010 Kommentare deaktiviert

Ende der 70er Jahre wurde das Konzept-Album “War of the Worlds” von Jeff Wayne als Langspielplatte veröffentlicht. Wir hatten uns damals, meine Frau und ich waren gerade zwei Jahre verheiratet, eine tolle, nein, eine fantastische Stereoanlage gekauft. Die Doppel-LP besaß eine Klangqualität, die ich, jedenfalls zu diesem Zeitpunkt, so noch nicht gekannt hatte. Ich muss dazu sagen, ich war nicht besonders verwöhnt. Wenige Jahre davor hatte ich mir die erste Stereoanlage überhaupt gekauft. Es handelte sich um ein Produkt der Firma Wega, die später (1975) vom Sony-Konzern geschluckt wurde. Dieses wundervolle Teil steht heute noch im Keller meiner Schwiegermutter. Ich vermute fast, dass es immer noch funktionieren würde – wenn man es nur ließe.

Das Album habe ich mir auch deshalb gekauft, weil es klanglich ganz besonders gut war und darin Toneffekte zum Vorschein kamen, die –jedenfalls für die damalige Zeit- schon etwas Besonderes waren.

1978 entstand das Konzeptalbum Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the War of the WorldsWorlds von Jeff Wayne basierend auf dem Roman, wich streckenweise jedoch auch von diesem ab. Als Erzähler fungierte in der Originalfassung Richard Burton, in der 1980 erschienenen deutschsprachigen Version Curd Jürgens. In der deutschen Version wurden zwar die erzählten Texte und auch die Angaben im Cover einschließlich der einzelnen Liedtitel übersetzt, jedoch blieben die Originaltexte der Lieder erhalten. Als Musiker wirkten unter anderem Justin Hayward, Chris Thompson, Phil Lynott und David Essex mit. (Quelle: Wikipedia)

Die am Album beteiligten Musiker waren große Stars. Justin Hayward war Sänger bei den legendären “Moody Blues”. Er schrieb u.a. mit “Night In White Satin” (1967) einen der größten Hits der Band. Er begann seine Solokarriere 1977. Der größte Hit war “Forever Autumn”, der 1978 auf besagtem Album “War of the Worlds” zu finden ist. Beteiligt waren außerdem Chris Thompson (Sänger der Manfred Mans Earth Band), David Essex und Phil Lynott, einer der Gründer der Rockband Thin Lizzy.

Außerdem wirkte der legendäre Schauspieler Richard Burton († 1984) in diesem Album mit. Nicht zuletzt seine fantastische Stimme verleiht dem Werk eine ganz besondere Note.

Forever Autumn–Justin Hayward

Die Geschichte des Musicals war bereits Jahrzehnte vor dem Erscheinen des Albums bekannt. Ein Hörspiel mit dem Titel “Krieg der Welten”, für das der berühmte amerikanische Filmschauspieler und Autor Orson Welles im Jahr 1938 das Buch geschrieben hat, wurde 1940 veröffentlicht. Angeblich soll die Übertragung damals eine Hysterie in der Bevölkerung ausgelöst haben. Die Wikipedia relativiert diese Geschichte. Nichtsdestoweniger hält sie sich aber bis heute.

Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York und New Jersey, die teilweise das Hörspiel für eine authentische Reportage hielt und einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer befürchtete. Die Berichterstattung über diese Vorfälle machte die Sendung und damit auch den jungen Orson Welles weltberühmt. Einige Beschreibungen einer landesweiten Massenpanik sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Die kommunikations- und literaturwissenschaftliche Forschungsliteratur, allen voran eine Feld-Untersuchung von Hadley Cantril aus dem Jahr 1940, stellen die allzu gerne geäußerte kopflose Hysterie in Frage. Heute wird davon ausgegangen, dass die immer wieder kolportierte Massenpanik ausschließlich medial existierte. Allenfalls einige wenige Zuhörer sollen auf das Hörspiel hereingefallen sein. Auch das Anrufaufkommen im Sender CBS war lediglich etwas höher als sonst. Offenbar war Orson Welles mitten in einen Medienkrieg geraten, in dem sich die Zeitungen gegenseitig mit sensationellen Berichten zu übertrumpfen versuchten. Die von Welles im Vorfeld den Medien zugespielten Informationen über seinen „Hoax“ (Halloweenstreich) wurden zu Berichten über Massenpaniken aufgebauscht. Ein Bericht unterstellte Orson Welles sogar, für den Tod eines Menschen verantwortlich gewesen zu sein. Orson Welles und sein Drehbuchautor Howard Koch nutzten das Spektakel als Karrierechance. Welles gab später zu Protokoll, er habe nicht mit dem Erfolg des Hörspiels gerechnet und daher den Bezug zu Halloween hergestellt, um wenigstens irgendwie aufzufallen. Quelle: Wikipedia

Wie auch immer: Die Musik ist großartig. Auch heute noch. Ich habe mir das Album heute (endlich) als CD bei iTunes herunter geladen und höre es jetzt gerade zum ersten Mal seit Jahren wieder. Die Doppel-CD steht zwar im Keller. Leider habe ich aber keinen Plattenspieler mehr.

Das nenne ich stabile Preise

Das nenne ich stabile Preise
August 20, 2010 2 Kommentare »

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Ich bin treu wie Gold. Und ich war selbst überrascht, als ich mir die Bestellübersicht bei Flickr angesehen habe. 6 x 24,95$ habe ich schon für meinen Pro-Account schon gelatzt bezahlt. 5 Jahre bin ich schon Kunde. Ich muss aber hinzufügen, dass ich mit dem Flickr-Service wirklich sehr zufrieden bin.

Ich nutze es für Fotos und Screenshots, und ich weiß, es gibt kostenlose Alternativen. Auch Flickr bietet einen kostenlosen (limitierten) Account an. Damit kommt man in der Praxis allerdings schnell an Grenzen.

Eigentlich ist es doch Quatsch, überhaupt noch Fotos auf dem eigenen Server zu lagern. Die sollte man bei einem Bezahlzugang doch komplett Flickr überlassen. Dann stellt sich aber gleich wieder die Frage, ob man damit nicht Urheberrechte verletzten würde und zwar selbst dann, wenn man den Urheber ordentlich aufführt.

Ja, wie weiß war der Schnee denn nun?

August 18, 2010 9 Kommentare »

Diesen Text hat mir eine liebe Kollegin zugeschickt. Ich finde ihn so schön, dass ich hier gern weitergeben möchte. Ich hoffe, er gefällt euch (unabhängig vom Alter) auch so gut wie mir.

Wenn du NACH 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!
(Aber du solltest trotzdem weiterlesen. Schon allein, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation (zu der du auch gehörst) keine Helden hervorbringen wird.
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten ! Wir sind Helden !!!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium."Bei uns war Asbest noch ein SUPER Baustoff und kein Sondermüll”

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen ( Seifenkisten ) und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.

Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei ! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt.

Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau.

Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen ungesundes Zeug, (Schmalzbrote, Schweinsbraten, etc.) keiner scherte sich um Kalorien, tranken Alkohol und wurden trotzdem nicht zu dick. Und auch nicht Alkoholsüchtig. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

 

Wir hatten nicht:

Playstation, Nintendo64, X-Box,V ideospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf
Video oder DVD, SurroundSound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys, etc.

Wir hatten: Freunde !

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern.
Keiner brachte uns und keiner holte uns…

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer.

Und die Prophezeiungen trafen nicht ein:

Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Fahrräder (nicht Mountain-Bikes!) wurden von uns selbst repariert!
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Untaten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

Na so etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und
Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem
mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen! Und du gehörst auch dazu?!?
Herzlichen Glückwunsch !!!

 

Danke Daniela.

Atomkraftwerke abschalten und Energiekonzerne verstaatlichen

Atomkraftwerke abschalten und Energiekonzerne verstaatlichen
August 16, 2010 6 Kommentare »

Foto Daniel Bleyenberg, pixelio.de Die Fratze zeigt wieder ihr wahres Gesicht. Aber das wird lediglich mit “Kritik und Verwunderung” quittiert. Die Energiekonzerne drohen dem Staat damit, die Kernkraftwerke sofort abzuschalten, wenn dieser nicht auf die Erhebung der vorgesehenen Brennelementesteuer verzichtet.

Eigentlich könnte man sich jetzt dem Plan der Linken anschließen und alle Energieversorgungsunternehmen verstaatlichen. Die Vorstände könnte man gleich in die Wüste schicken und das tun, was politisch opportun ist. Oh, Sorry. Opportun gehört ja zu den bösen Worten, die man in Deutschland in diesen Zeiten nicht benutzen soll. Oder nur dann, wenn man sie gegen Politiker zum Einsatz bringen will.

Die Unternehmen sollen der Bundesregierung für zwölf zusätzliche Jahre Laufzeit bis zu 30 Milliarden Euro angeboten haben. Die Vorstandschefs der vier Konzerne lehnten die Steuer erneut ab. In Bezug auf die Laufzeitverlängerung forderte Eon-Chef Johannes Teyssen "eine satte zweistellige Zahl zusätzlicher Jahre, mindestens aber 15 Jahre".
Quelle: Brennelementesteuer: Energiekonzerne wollen alte AKW abschalten | Politik | ZEIT ONLINE

Sogar das DIW staunt über die neue Taktik der Energiebosse. Man muss sich fragen, was diese sich dabei gedacht haben, mit einer Maßnahme zu drohen, die, folgte man den bestehenden Gesetzen, ohnehin in Kürze abgeschaltet werden müssen. Greenpeace hat vorgerechnet, dass der angebliche Strommangel nicht existiere. Laut Greenpeace wird fast die Hälfte des von den acht in Frage stehenden Atomkraftwerken produzierten Stroms ans Ausland geliefert. Statt der jährlichen Brennelementesteuer, die laut Bundesregierung jährlich ca. 2,3 Mrd. € einbringen soll, bieten die Energiekonzerne 30 Mrd. € an, natürlich zu ihren Konditionen.

Sie verbinden dem Vernehmen nach damit die Forderung, die Laufzeit um mindestens 15 Jahre zu verlängern. Dass von den Energiekonzernen bereits früher damit gedroht wurde, die Investitionen statt in Deutschland im Ausland vorzunehmen, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand unseres Landes. Nicht die Politik bestimmt, was gemacht wird, die Wirtschaft diktiert der Politik was sie zu tun und zu lassen hat.

«Streit über Atomsteuer: Stromkonzerne drohen mit Abschaltung – Inland – Politik – FAZ.NET»

Foto: Daniel Bleyenberg / pixelio.de

Ich bin ein großer MS-Office Fan, aber 379,01€ sind mir entschieden zu viel Geld

Ich bin ein großer MS-Office Fan, aber 379,01€ sind mir entschieden zu viel Geld
August 16, 2010 23 Kommentare »

imageIrgendwann im Oktober läuft die “Schnupperphase” für Office 2010 aus. Ich habe nun einige Monate mit dem Programm arbeiten können. Ich halte es für sehr gelungen, insbesondere (wie sollte es anders sein?) trifft mein Urteil auf Excel zu.

Heute erhielt ich Post von Microsoft, in dem mir das Programmpaket (“Home and Business 2010) angeboten wird. Es soll 379,01 € kosten und MS-Access ist nicht einmal in diesem Paket enthalten. Das gibt es im Professional-Pack zu 699,00 €.

Beruflich kann und werde ich auf MS-Office natürlich nicht verzichten. Da muss ich leider noch mit der Version 2003 bescheiden. Aber auch damit kann man Briefe schreiben, Termine verwalten, Daten verwalten oder Budgets erstellen. Privat muss ich heute nicht mehr auf MS-Office zurückgreifen – sogern ich dies auch tun würde. Aber bei diesem Preis nutze ich dann doch lieber das Google – Angebot “Text und Tabellen”. Die Qualität hat sich ja sehr gemausert und privat brauche ich nicht mehr. Und das sagt der Autor von Officetipps.net. MS ist einfach zu teuer.