Monatsarchiv: August 2010
Tattoos: Die Welt im Bilderwahn
Ich mag keine Tattoos. Unter keinen Umständen. Auch die schönste Frau könnte mich mit ihrem Tattoo nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich schwöre.
Und diese “schöne” Zusammenstellung bestätigt mich. Grusig, wie der Schweizer sagt.
Ganz besonders (in meinem Sinne) finde ich übrigens die auch vorhandenen grobpixeligen Exemplare.
Buzz: Der nächste Google – Flop?
Google Buzz strives to take off, because it never left a real mark in users’ hearts. Will they shut it down like they did with Wave?
In a recent interview with the Wall Street Journal, when asked about the rumors regarding the possible launch of a new social network branded by the big G (Google Me), Google CEO Eric Schmidt said in a lapidary sentence hat “The World Doesn’t Need A Copy Of The Same Thing. ”
Ja, Buzz hat seine Chance gehabt und sie nicht genutzt. Man hätte mehr daraus machen können. Auch weil die Kommentarmöglichkeiten gegenüber Twitter nicht so limitiert sind.
Außerdem werden die Kommentare in den Google Empfehlungen mit Links mitgeführt. Das wäre aber dann auch bereits alles. Vermutlich reicht das den meisten Leuten einfach nicht aus.
Nachtrag: Hier eine interessante Umfrage dazu:
WordPress: Anderes Layout (Farbe) je nach Kategorie
Also der Jürgen hält mich für einen unsteten Geist. Jedenfalls im Hinblick auf die hier eingesetzten WordPress-Templates. Und er könnte recht haben. Ich weiß auch, dass der häufige Wechsel der Themes einigen meiner lieben Leserinnen und Leser auf den Senkel geht. Aber bitte, damit müsst ihr nun einmal leben. Und im Übrigen: Besser das Template wechseln als was anderes. Nicht wahr?
Dieses schicke neue Template ist wieder ein gekauftes Teil. Wenn ich mal in Rente bin, werde ich irgendwann vielleicht mal was ganz Eigenes gestalten. Ich bin inzwischen doch relativ fit. Vielleicht braucht es einige Zeit aber gelingen sollte es. Außerdem ist das Web ja voll von tollen Anleitungen.
Mehr Farbe ins Template
Womit ich auch gleich beim Thema wäre. Wenn ich für mein Theme doch so viele schöne verschiedene Farben zur Verfügung habe, tu ich mich ausgesprochen schwer, mich auf eine festzulegen. Sonst wäre ich ja wohl auch nicht ich. Also, habe ich mir gedacht, dass ich gern in Abhängigkeit von der Kategorie des Beitrages die Farbe wechseln möchte. Nicht für alle vorhandenen aber doch für einige der wichtigen Kategorien. Ich begab mich also auf die Suche nach einem passenden Stück Code.
Bei WPShout.com wurde ich fündig. Das Teil hatte ich schnell in meine header.php eingebaut und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. So sieht der fertige Eintrag nun aus. Die letzte Zeile bestimmt, welche Farbe standardmäßig angezeigt wird. Wenn man auf diese Einstellung verzichten möchte, so wird die Farbe der Kategorie des jüngsten Beitrages angezeigt – sofern hierfür eine Farbe ausgewählt wurde. In “meiner” Lösung habe ich übrigens nicht die Variable “template_url” sondern “template_directory” verwendet. Ich weiß nicht, ob das vielleicht abhängig ist von der eingesetzten WordPress Version. Hier läuft die aktuellste.
<?php if(is_home()) {
?>
<link rel="stylesheet" href="<?php bloginfo('template_directory')?>/styles/blue.css" type="text/css" media="screen" /> <?php } ?>
Erwähnen muss ich natürlich noch, dass die Codezeilen, die die Auswahl des CSS-Files im Standardtheme bestimmen, entweder auskommentiert oder ganz entfernt werden müssen. Bei mir sah es im Original so aus:
<link rel="stylesheet" type="text/css" media="all" href="<?php bloginfo('template_directory'); ?>/styles/<?php echo $color_scheme; ?>" />
Ich weiß, dass diese Lösung nicht gerade neu ist aber vielleicht inspiriert das ja zu weiteren Experimenten mit Themes und CSS-Files.
![farbiger Querblog farbiger Querblog[9]](http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/08/farbigerQuerblog9.jpg)
Übrigens hat Frank dazu erst kürzlich einen sehr interessanten Artikel geschrieben, der neue Wege zur Individualisierung bzw. Flexibilisierung von Themes aufzeigt:
«WordPress-Theme in Abhängigkeit des Titel – bueltge.de [by:ltge.de]»
Immer schön die Wahrheit sagen
Wenn ich irgendwo zum Essen eingeladen bin, lobe ich danach entweder die Kochkünste der Gastgeber, oder ich halte den Mund. Das ist abhängig davon, ob es mir geschmeckt hat oder nicht.
Viele würden das vielleicht anders halten. Ich kann mich an ein Fondue-Essen erinnern, zu dem meine Frau und ich vor Jahren einmal eingeladen hatten. Leider wussten wir nicht, dass einer der Gäste weder Saucen noch Salat mochte. Und Fleisch aus dem Fondue-Topf war aus uns unerfindlichen Gründen auch nicht sein Ding. Der Gast begnügte sich mit ein paar Scheiben Brot. Ein Fiasko für die Gastgeber.
Richtig unangenehm war diese Erfahrung aber dadurch, dass dieser Gast seine Abneigung gegen dieses und jenes den Abend über detailliert begründet hat. Am Ende war es so, dass wir das Gefühl hatten, irgendwie alles falsch gemacht zu haben. Als ausgesprochener Fondue-Freund, der ich Zeit meines Lebens bin, hat mir das den Abend richtig versaut.
Michael Mann (24) behauptet im Kölner Stadt-Anzeiger, dass zu viele Menschen “Angst vor der Wahrheit” hätten. Ich muss ihm recht geben. Ich hätte ein Problem damit, einem Kollegen zu sagen, dass er stinkt. Schließlich weiß man nie, wie er reagieren würde. Freunde macht man sich mit dieser Ehrlichkeit nicht. Jedenfalls im ersten Moment.
Ich hatte in einer Abteilung, die ich leitete, einmal einen älteren Mitarbeiter, der von den anderen, überwiegend jüngeren und weiblichen Kolleginnen sowieso schon ziemlich gemieden wurde. Er war ein stiller Mann mit größeren gesundheitlichen Problemen. Neben einem starken Körpergeruch roch er jeden Tag schrecklich nach Knoblauch. Ich musste mit ihm reden. Kein Kritik- oder Stress-Gespräch mit irgendeinem Mitarbeiter ist mir jemals so schwer gefallen, wie dieses. Es sagt sich nicht so leicht: “Sie stinken”. Ganz egal, wie man es auch formulieren könnte. Die Ansage musste sein. Sie war schrecklich unangenehm. Viele werden das kennen. Gerade jetzt im Sommer – insbesondere an heißen Tagen ist es der eigenen Leistung und dem Wohlbefinden ausgesprochen abträglich, wenn man einen (Entschuldigung!) “Stinkstiefel” in seiner Umgebung hat.
Es ist richtig, dass der Kollege nur dann eine Chance hat, auf andere zu reagieren, wenn diese ihm ein eindeutiges Signal geben. Die Wahrheit ist dann unverzichtbar. Zum einen deshalb, weil sich sonst nichts ändern würde und zum anderen auch deshalb, weil der betroffene Kollege mehr und mehr gemieden würde. Vielleicht hat er nicht einmal eine Ahnung, weshalb das der Fall ist. Er würde sich seinerseits ausgestoßen, vielleicht sogar gemobbt fühlen.
Ich weiß, wie empfindlich ich selbst bin. Wenn mir einer sagen würde, dass ich heute aber furchtbar nach Knoblauch (was garantiert der Fall ist, weil ich es oft und gern esse) stinke, wäre ich wohl zuerst einmal sauer. Ich versuche, dem zuvor zu kommen, in dem ich darauf hinweise, dass ich am Abend vorher beispielsweise Spaghetti “Frutti di Mare” mit ordentlich Knofi gegessen hätte. Das kann helfen – muss aber nicht. *LOL*
Sich gegenseitig die Wahrheit zu sagen ist nichts Schlechtes. Es kann heilsam sein und vielleicht manchmal sogar –je nach dem- zu einer richtigen Freundschaft führen. Aber es sollte mit Bedacht geschehen. Es gibt auch Leute, die meinen anderen immer die Wahrheit sagen zu müssen und können sie selbst überhaupt nicht vertragen. Die hätten weder den anderen, noch sich selbst einen Dienst erwiesen.
Gossenjournalismus weckt den Mob oder ist es vielleicht anders herum?
Wie würden meine Frau und ich uns verhalten, wenn wir davon erfahren würden, dass in unserer Nachbarschaft ein entlassener Sexualstraftäter eingezogen wäre? Wir haben keine Kinder. Das erleichtert die Antwort. Aber: Könnten wir unsere an sich liberale Position, die die Resozialisierung von Straftätern grundsätzlich bejaht, bedingungslos aufrecht erhalten? Insbesondere dann, wenn es sich um Sexualstraftäter handelt, die sich an Kindern vergangen haben?
Solange man nicht persönlich betroffen oder bedroht fühlt, werden viele Menschen unsere Position teilen. Anders wird es möglicherweise dann aussehen, wenn man kleine Kinder hat und aus den Medien weiß, dass besagter Sexualstraftäter auf Kinder fixiert ist. So jemanden möchte man nicht in der eigenen Nachbarschaft wissen. Das ist nachvollziehbar!
Der “ZAPP”-Bericht zeigt einmal mehr, was Gossenjournalismus mit uns Menschen macht und wie schnell wir in der Lage sind, uns von einem sozialen Wesen in das genaue Gegenteil zu verwandeln.
Die B*ld-Zeitung lässt sich von ein paar Promis in TV-Werbespots als “mutig” und “frech” beschreiben. Sie ist seit Jahrzehnten das mit Abstand auflagenstärkste Blatt unseres Landes. Das sagt etwas über uns aus.
Erst gestern habe ich mich ausdrücklich dafür ausgesprochen, bundesweite Volksabstimmungen in Deutschland zuzulassen. Diese Story lässt mich zusammenzucken. Obwohl das Verhalten nicht neu ist. Wir sind so. Nein, ich rümpfe nicht über andere meine Nase. Ich reagiere auch mit Besorgnis und Angst und dann mit Ablehnung, manchmal sogar blankem Hass. Aber ich reflektiere mein eigenes Verhalten und stelle es in Frage. Nicht nur plakativ, mit einem Blogartikel.
Natürlich ist es kein typisch deutsches Phänomen. Menschen lassen sich leicht gegen andere aufhetzen. Da mögen die vermeintlichen zivilisatorischen Fortschritte bis dahin noch so groß gewesen sein.
Ich weiß, dass man an solchen Dingen wohl nicht wirklich viel ändern kann. Weder kann man die B*ld-Zeitung abschaffen, noch die niederen Instinkte in uns Menschen, die viel leicht zu wecken sind.
Sommertheater?
Das poltische Sommertheater hat das Stück auf den Spielplan gesetzt. Oder war es anders herum? Die Entscheidung des europäischen Gerichtshofes hat dafür gesorgt, dass die deutsche Politik die Sicherheitsverwahrung für gefährliche Straftäter neu regeln muss.
Und solche Fragen werden nicht mit Fußfesseln oder neu zu schaffenden Anstalten zu lösen sein. Einerseits gibt es das nachvollziehbare und verständliche Sicherheitsverlangen des Menschen, auf der anderen Seite jedoch die Schicksale von Menschen, die abscheuliche Straftaten begangen haben und die Strafe dafür verbüßt haben. Es ist vorgesehen, diesen Menschen eine zweite Chance zu geben? Sind das bloße Lippenbekenntnisse? Solche, die einer “gesellschaftlichen Überprüfung” nie standhalten konnten?
Ex-Kanzler Schröder wollte Kinderschänder wegschließen. Von ihm war man nichts anderes gewöhnt. Und doch: Viele werden das unterschreiben. Liberal sind wir nur solange der entlassene Straftäter nicht in ihrer Nähe einzieht. Dabei werden die meisten von uns erst auf die “Gefahr” aufmerksam, weil irgendeine Boulevard-Zeitung darüber berichtet.
Die Verantwortung dafür, wie wir mit anderen umgehen, nimmt uns keiner ab. Ich will hier nicht den “Gutmenschen” geben, sondern nur einen Gedankenanstoß.
Die Zeit ist reif: Ich bin für Volksabstimmungen in Deutschland
Es wäre wirklich spannend, wenn wir auch in Deutschland (als letztem Land Europas) die Möglichkeit zu Volksabstimmungen schaffen würden. Die Meinung unserer Politiker hierzu ist gespalten. Teilweise trauen sie “ihrem” Volk nicht zu, sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Die korrekte und richtige Einordnung komplexer Zusammenhänge möchte man uns nicht anvertrauen. Das ist eine ausgemachte Frechheit. Außerdem ist diese auch noch schädlich für unsere Demokratie. Davon bin ich inzwischen überzeugt.

Das TV-Magazin “Kontraste” behandelte erst gestern dieses Thema. Im Beitrag gibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel Ansichten preis, die doch mehr als befremdlich sind:
„Im Begriff Volksabstimmung steckt der Begriff Stimmung drin und in Stimmung Stimmungsmache. Und natürlich gibt es auch die Gefahr, dass politische Extremisten, sich eine solche Volksabstimmung auch zu Eigen machen, um da ihr politisches Süppchen drauf zu kochen.“ [...]
„Gerade die Parteien müssen für den Ausgleich von Interessen sorgen, der sich nicht nur über Mehrheiten im Einzelfall organisieren lässt, sondern wo man auch abwägen muss, auch Minderheiten zu ihrem Recht kommen lassen muss. Und das geht im parlamentarischen Prozess besser.“
Quelle: Volksentscheide auf Bundesebene – mehr Demokratie wagen? | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
Es würde ohne Frage so sein, dass Volksabstimmungen nicht selten zu ganz anderen Ergebnissen führen würden, als die Entscheidungen unserer Parlamentarier. Und diese werden natürlich auch nie die Zustimmung aller finden. Wie auch?
Ich bin sicher, dass unsere Demokratie nach über 60 Jahren so gefestigt ist, dass wir genau diesen “Sprung” jetzt vollziehen sollten. Auch deshalb, weil die Politik(er)verdrossenheit im Moment stark ist wie nie und diese auch einmal ganz schnell in eine Demokratieverdrossenheit umschlagen könnte. Die Leute würden dann zwar vielleicht etwas anderes meinen (z.B. ihrer Unzufriedenheit Ausdruck verleihen) , aber es könnte zu einem irreversiblen Schaden für unser Land führen.
[highlight1]KONTRASTE „Ist das Volk doch zu doof, solche großen Entscheidungen treffen zu können?“ Jürgen Hofrichter, Meinungsforscher Infratest dimap „Nein, das Volk ist nicht zu doof. Das Volk ist der Souverän. Ich würde sagen, da haben eher die politischen Entscheidungsträger, da haben die politischen Eliten ein Defizit in der Erklärung, warum politische Entscheidungen getroffen worden sind und ein Defizit in der Begründung.“[/highlight1]
Wie machen die das so billig?
Neu waren die Vorhaltungen, die dem Textilunternehmen KIK im ARD-Beitrag von gestern Abend gemacht werden, nicht. Mitarbeiter werden mies behandelt und in den weltweiten Produktionsstätten (wie in Bangladesh) geht es zu, wie man es erwartet oder zum Teil im TV auch schon gesehen hat – auch über anderer Hersteller von billigen Produkten. ![]()
Ich denke, wir sind längst so abgestumpft, dass von einem solchen Beitrag außer der Befriedigung der eigenen Sensationsgier und einer kurzzeitig aufwallenden Empörung nichts, nicht das Geringste übrig bleibt. Es wird keine signifikanten Umsatzrückgänge geben, denn die Deutschen werden weiter bei Kik kaufen. Dabei wäre ein Boykott der Produkte das einzige adäquate Mittel, solche Machenschaften wirksam zu bekämpfen. Meine Frau und ich gehen nicht zu Kik einkaufen. Wir können es uns leisten, die Nase zu rümpfen. Aber die, die auf jeden Cent schauen müssen, können sich diesen Hochmut nicht erlauben.
Im Übrigen wissen wir, dass es genug andere Unternehmen gibt, die ebenfalls miese Methoden anwenden, um Erträge zu erwirtschaften. Money is the name of the game. Zudem wollen wir doch der wirtschaftlichen Entwicklung dieser armen Länder und im Speziellen den Verdienstmöglichkeiten (25 Euro im Monat bei 6 Arbeitstagen á 10 Stunden) dieser bedauernswerten Näherinnen im Beitrag nicht etwa entgegen stehen. Oder etwa doch? Alles ist schließlich sozial, was Arbeit schafft. Dieses Mantra unserer aktuellen Regierung ist uns doch in Fleisch und Blut übergegangen. Oder nicht?
Nein, wir gönnen das den Leuten nicht. Kein menschenwürdiges Leben für die da in Asien. Das ist so weit weg. Unser Auskommen, unseren Job, unsere Lebensbedingungen wollen wir schützen. Da kennen wir nix. Das steht uns zu! Auch wenn es unsere Gleichgültigkeit ist, die nach einem solchen Film überwiegt und wir selbst keinen aktiven Beitrag zur Ausbeutung anderer Menschen leisten, der Unterschied zu den Methoden, die uns gestern Abend zur Primetime vorgeführt wurden ist wohl nur der, dass wir nicht aktiv “tätig” in solche Machenschaften verwickelt sind.
Ich hoffe, dass wenigstens einige die Nase gerümpft haben? Und heute gehen wir zur Tagesordnung über. OK?
Gerade habe ich noch über Bobby Hebb gebloggt
Gerade am Wochenende habe ich noch was über seinen Riesenhit Sunny gebloggt. Gestern ist Bobby Hebb im Alter von 72 Jahren gestorben.
Sein großer Hit entstand nach einem tragischen Vorfall, der am Tag nach John F. Kennedys Ermordung am 23. November 1963 stattfand. Sein Bruder wurde an diesem Tag bei einer Messerstecherei getötet. Beim Komponieren von Musikstücken, heißt es, hat er Trost gesucht.
Nach 35jähriger Pause hatte Hebb im Jahr 2005 noch einmal eine CD veröffentlicht. Natürlich fehlt “Sunny” auch auf diesem Album nicht. Erinnert mich ein kleines bisschen an Otis Redding.
RIP.
Was ist eigentlich Kapitalismus?
Der kleine Sohn fragt den Vater, was Politik sei. Der Vater meint: “Nehmen wir zum Beispiel unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk.
Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast du das verstanden?” Der Sohn ist erst einmal zufrieden. In der Nacht erwacht er, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und schreit. Er steht auf und klopft am elterlichen Schlafzimmer, doch seine Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken.
Also geht er zum Dienstmädchen und findet seinen Vater bei ihr im Bett. Doch auch auf sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die Beiden sich nicht stören. So geht er wieder in sein Bett und schläft weiter. Am Morgen fragt ihn sein Vater, ob er nun wisse, was Politik sei.
Der Sohn antwortet: “Ja, jetzt weiß ich es: Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse, während die Regierung schläft. Das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Scheiße!”




