Monatsarchiv: September 2010
Keine Zeit zur Besinnung – nicht mal in der Opposition
Ich war zunächst auch empört über die 5-Euro-Erhöhung mit der schwarz/gelb am Sonntag an die Öffentlichkeit ging. Die Hartz-4er sollen arm bleiben. Keine Lobby, keine Kohle. So einfach funktioniert Politik. Erstaunlich, dass sich der Reflex zur unverzüglichen Empörung bei uns soweit verfestigt hat, dass man sich auch als halbwegs vernunftbegabter Mensch dem Ritual nicht ganz entziehen kann.
Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosenzahlen sinken, selbst die Inlandsnachfrage kommt in Gang (obwohl große Teil unserer Wirtschaft nach wie vor auf ihre Exportchancen setzen und diesen Teil weiterhin sträflich vernachlässigen). Selbst die Währung scheint (jedenfalls vorerst) stabilisiert. Das passiert in schwarz/gelber Regierungsverantwortung. Plötzlich geriert Merkel sich auch noch, vielleicht weniger als führungs-, so doch aber als meinungsstark. Das hatte der Opposition noch gefehlt. Eine Reihe liegengelassener Projekte gewinnen an Fahrt und die Opposition hechelt hinterher.
Jetzt zeigt sich, wie miserabel das Spitzenpersonal der SPD ist. Gabriels und Nahles’ Tiraden überschlugen sich. Der Zeitpunkt schien günstig, aber die Inhaltsleere der Argumente waren die pure Katastrophe. Es war gerade so, als hätten die Oppositionspolitiker, die sich so überaus kritisch zu den 5 Euro äußerten, gar nicht mitbekommen, welche Aufgabe das Bundesverfassungsgericht der Regierung gestellt hatte. Über die Sachleistungen für Kinder, die nach von der Leyens Erklärung, Bestandteil des Pakets waren, wurde zunächst überhaupt nicht gesprochen. Die 5 Euro, um die der Regelsatz erhöht wird, waren das Thema. (weiterlesen …)
Ich wollte euch nur mal ein richtiges Kotelett zeigen
Nach einer Wanderung hat man Hunger. Bei mir war es nicht anders. Nebenbei gesagt, taten mir meine Füße und Knochen so weh, dass ich auch ohne noch etwas zu essen, an diesem Abend ganz fix eingeschlafen wäre.

Ich habe die Perspektive für das Foto absichtlich so gewählt, dass man die Höhe des Koteletts auch ja richtig einschätzen kann. Natürlich war, wie es sich gehört, ein ordentlicher Knochen vorhanden. Damit will ich sagen, dass es sooo groß ja nun auch wieder nicht gewesen ist.
Mobilität ist eine gefragte Eigenschaft
Am 1. März 2011 arbeite ich (dann 57) seit 4 Jahren bei meinem heutigen Arbeitgeber. Gute Firma, nette Kollegen. Ich sollte zufrieden sein, zumal ich sehr großes Glück hatte, noch einmal einen ordentlich bezahlten Job gefunden zu haben.
Vor dieser letzten Einstellung war ich einige Monate arbeitslos. Meine Chancen waren nicht gut. Darüber machte ich mir keine Illusionen.
Meine Firma ist ca. 150 km von meinem Wohnort entfernt. Seit einiger Zeit kann ich montags von zu Hause aus arbeiten. Über einen VPN-Zugang geht das in meinem Job sehr komfortabel. Weiter brauche ich nichts – außer dem Telefon.
Während der entscheidenden Phase führte ich damals ein langes Gespräch mit meinem Freund über die neue Arbeit und die sich ergebenden Bedingungen. Ich habe nicht vergessen, wie kritisch er die Tatsache sah, dass ich die Woche über nicht zu Hause wäre. Von der erwähnten Telearbeit war damals noch nicht die Rede. Natürlich kennt er meine Frau und mich sehr gut und weiß auch, dass wir bis dahin nur ausnahmsweise einmal getrennt waren. Das hat sich durch meine jetzige Arbeitsstelle geändert – auch wenn es sich derzeit “nur” noch um drei Übernachtungen die Woche handelt.
Ich weiß, dass es viele Leute in ähnlichen und “schlimmeren” Situationen gibt. Viele Leute sind monatelang auf Montage oder auf See. Und die Zahl der Pendler mit langen Strecken hat stark zugenommen. Ich kenne persönlich einige Leute, die lange Anfahrtswege in Kauf nehmen. Ein Bekannter fährt täglich ca. 250 km und das zweimal.
Man kann mich also durchaus als Weichei bezeichnen, wenn ich hier über meine Beschwernisse lamentiere. Vielleicht kriege ich aber doch mildernde Umstände, wenn ich ins Bewusstsein bringt, dass ich von den vier Jahren mehr als ein Jahr lang z.B. abends nicht zu Hause bei meiner Frau gewesen bin. Keine Fernsehabende, keine gemeinsamen Kinobesuche, keine Besuche bei Freunden, keine Gespräche u.s.w.
Ich sage das auch deshalb, weil es mir auf die Nerven geht, dass in der Öffentlichkeit gern behauptet wird, dass viele Arbeitnehmer es an der erforderlichen Mobilität fehlen ließen. Mich würde eure Meinung zu diesem Thema interessieren.
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Die Füße stillhalten
Wer kennt dieses Gefühl der Unsicherheit auf den Rolltreppen nicht auch? Nur sehen wir dabei nicht so putzig aus.
[via]
Das ist ja mal ein Schlag

Bei Caschy musste ich lesen, dass Xmarks eingestellt wird. In ca. 90 Tagen soll es soweit sein. Dabei hätte ich für ein so praktisches Tool, das es ja für beide von mir bevorzugten Browser Firefox und Google Chrome in fast gleicher Qualität gibt, gern ein paar Euros bezahlt, damit es weiterginge.
Auch wenn man hier und da schon mal ein paar kleinere Probleme hatte, das Konzept war überzeugend und die gerade noch in letzter Zeit hinzugekommenen Features vereinfachten den Umgang nicht nur mit Bookmarks, sondern auch mit Passwörtern und Tabs.
Vielleicht findet sich ja doch noch ein Investor, der keine kalten Füsse kriegt. Ansonsten muss man wohl feststellen, dass selbst eine so attraktive Dienstleistung noch längst kein Gewähr dafür bietet, dass die Nutzer dafür auch bereit sind zu zahlen.
Politisches Interesse
Bei Zeit-Online habe ich in meiner Mittagspause mal geprüft, “ob ich ein politischer Mensch bin”. Scheinbar schon.

Bald beginnt eine neue Saison für das Scheibenkratzen
Das Schreibenkratzen am Auto ist für mich eine der übelsten und lästigsten Begleitumstände der kalten Jahreszeit. Lange wird es nicht mehr dauern, und wir müssen, je nach Lage mehr oder weniger, morgens einige Minuten unserer wertvollen Zeit für das Freikratzen unserer Autoscheiben investieren. Bestenfalls kann man darin vielleicht noch eine Art sehr begrenzter “Leibesertüchtigung” sehen. Aber abnehmen wird man davon wohl leider auch nicht.
Heute morgen hörte ich im Frühstücksfernsehen, dass in einigen Regionen der Republik die Kratzerei jetzt schon losgeht. Nun ja, schließlich rückt der Oktober in Sichtweite.
Es gibt Hoffnung: Das Fraunhofer Institut hat eine Scheibe entwickelt, die bis zu minus 18 Grad nicht zufriert. Dafür wird die Scheibe mit einer hauchdünnen, transparenten Schicht Indiumzinnoxid versehen. Das Eis unter dem Schnee wird also nicht mehr frieren, und den Schnee kann man leicht abräumen (vielleicht sogar mit dem Scheibenwischer…)
[info_box]Quelle: Focus Online, Auch im Winter eisfrei – Technik (Updated 29 September 2010)[/info_box]
Foto: Marion Heidemann-Grimm pixelio.de
Erläuterungen des Internet Explorer 9 Developer Tools
In diesem Blogeintrag werden die Developer Tools des Internet Explorer 9 erläutert.
Die Debatte ist skandalös
Umfragen sagen, dass es in Deutschland eine Mehrheit gibt, die ohnehin gegen die Erhöhung der Hartz IV Regelsätze ist. 56 Prozent der Befragten wollen keine Erhöhung, 14 Prozent sogar eine Senkung.
Diese Meinungsbildung ist nicht allein das Verdienst eines Guido Westerwelle oder Thilo Sarrazin. Viele finden, dass es ungerecht in diesem Land zugeht. Sie sind sich sicher, dass vor allem sie es sind, die unter dieser Ungerechtigkeit zu leiden haben.
Es macht mich bitter, wie sich das larmoyante, typisch deutsche Stimmungsbild verfestigt. Solidarität spielt keine Rolle. Es spricht der pure Egoismus. Die Evolution hat es nicht vollbracht, den Menschen zu einem solidarischen, sozialen Wesen zu verändern. Man erkennt in diesen Zeiten, in denen es vielen schlechter geht als früher, wie leicht der Egoismus den Altruismus aussticht. Es bedarf keiner größeren Anstrengung derjenigen, die ganz andere, nämlich gnadenlose Kapitalinteressen im Kopf haben, wenn sie, quasi als Nebenwirkung zu ihrem anderen, unheilbringenden Tun, auch die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft betreiben.
Die Auseinandersetzung auf destruktive Auswirkungen von Lobbyismus, Banken- und Finanzkrise, Währungsspekulationen und anderes Grobzeug zu begrenzen, wäre zu kurz gegriffen. Das System müsste reformiert werden. Aber die “Globalisierung” hindert “uns” daran. Mit anderen Worten: Es wird so weitergemacht, wie es auch vor der Wirtschaftskrise war. Es gibt Wirtschaftsexperten, die davon ausgehen, dass die nächste Krise schon vor der Tür steht. Deren Auswirkungen könnten weitaus kritischer und nachhaltiger sein.
5 Euro Verarsche
Von der Leyen sah sich bei ihren Erklärungen der verständlicherweise provozierend wirkenden 5-Euro-Verarsche auch dazu veranlasst, die Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, dass Hartz-IV-Leistungen lediglich Übergangslösungen für Menschen darstellen, die einen Job verloren und schon bald einen neuen antreten. Sie unterstreicht so bewusst die Vorteile vieler Menschen gegen Empfänger dieser Transferleistungen, die es sich in diesem Bild auf unsere Kosten in der sozialen Hängematte bequem gemacht haben. Irgendwer hat gesagt, dass es viel über einen Staat aussagt, wie er mit seinen Minderheiten umgeht. Die einen werden nun meinen, dass die Höhe der Sozialbudgets in dieser Beziehung nur für und nicht gegen Deutschland spricht.
Darum geht es mir in dieser Diskussion aber nicht. Mir geht es darum, wie wir über die Empfänger von staatlichen Leistungen denken und sprechen. Wir nehmen nicht einmal zur Kenntnis, dass die Zahl derer, die sogar trotz einer “vollen” Erwerbstätigkeit Hartz-IV-Aufstocker sind, immer weiter wächst. Es sind also auch viele Leute von der “großzügigen” Regelsatzerhöhung betroffen, die im Sinne des Guido Westerwelle zu beiden Gruppen gehören; einmal zu der, die für das “alles bezahlen muss” und anderseits auch zu der, die die Leistungen empfängt.
Der eigentliche Skandal der Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze ist, dass die Regierung sich zur Rechtfertigung ihrer Sparpläne ganz ungeniert einer üblen Sozialschmarotzer-Polemik bedient. Mit dem wie ein Mantra vorgetragenen Spruch, Arbeit müsse sich wieder lohnen, soll doch nur der immer wiederholten Unterstellung ein argumentatives Mäntelchen umgehängt werden, Hartz-IV-Bezieher seien im Grunde genommen nur zu faul zum Arbeiten. Dabei ist die "Stütze" nicht zu hoch – die Löhne sind teilweise erbärmlich niedrig.
Quelle: Neue Regelsätze: Der Hartz-IV-Skandal – Politik [Online] (Updated 27 September 2010)
Ach, ja. Noch etwas. Alkohol und Zigaretten sind nicht mehr veranschlagt.
Darüber mag man denken, was man will.
Ich frage mich allerdings, ob diese Entscheidung mit den Worten unseres Grundgesetzes noch vereinbar ist: “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. So steht es jedenfalls im Artikel 1. Dort steht weiter: “Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt”.
Foto: Christoph Aron (pixelmaster-x), Pixelio.de
Google Chrome–Erweiterungen im Einsatz
Hier die auf meinen PC’s installierten Google-Chrome-Erweiterungen in alphabetischer Reihenfolge:
(Die Titel sind mit den Download-Adressen der jeweiligen Erweiterung verlinkt)
AdBlock

Diese Erweiterung entfernt Werbeeinblendungen. Eine solches Addon sollte in keiner Browser-Installation fehlen. Die Erweiterung tut unauffällig ihren Dienst, denn die nervtötenden Werbeeinblendungen werden stark reduziert.
Better Gmail
Innerhalb von Google Mail entfernt die Erweiterung ebenfalls unnütze Werbeeinblendungen. Die Anzeige ungenutzter Dienste kann abgeschaltet werden. Weitere Einstellungen machen das Leben mit Gmail einfacher und flexibler. Die Übersicht kann durch die Erweiterung erhöht, allerdings auch vermindert werden. Das liegt auch im Auge des Betrachters.
Clip an Evernote

Evernote ist ein Dienst, den ich auch nicht mehr missen möchte.
Mit dieser Erweiterung kann man Einträge aus dem Internet in das eigene Evernote-Konto übernehmen, um diese Einträge mit Notizen zu versehen und später von beliebigen Plätzen über den Zugang auf Evernote wieder darauf zuzugreifen.
Bei dieser Gelegenheit: Seit Jahren nutze ich für schnelle Notizen auf dem Rechner das Tool Cuecards, das in einer Freeware-Version zur Verfügung steht. Vorteil von Evernote, das ganz ähnlich funktioniert, ist vor allem die Online-Verfügbarkeit.
Close all Tabs
Der Name sagt alles. Wer viel mit Tabs arbeitet und vielleicht dazu neigt, deshalb ein wenig die Übersicht zu verlieren, der ist mit dieser Erweiterung wahrscheinlich gut bedient. Man kann mit einem Klick alle offenen Tabs schließen. Leider werden auch die geschützten, oder wie es bei Google Chrome heißt, verankerten Tabs geschlossen.
Create Link
Kürzlich habe ich einen Artikel über das Addon “Make Link” für den Firefox – Browser geschrieben. Diese Erweiterung soll eine Alternative für Google Chrome darstellen. Ich stelle allerdings fest, dass es bei keiner meiner aktuellen Installationen wirklich einwandfrei funktioniert. Das ist schade, weil ich Make Link unter Firefox sehr häufig benutzt habe. Statt dessen begnüge ich mich nun mit einer Alternative, die ich hier ebenfalls (weiter unten) beschreibe. Es handelt sich um GradeGuru Citation Manager.
FreshStart – Cross Browser Session Manager

Mit diesem Session Manager ist es möglich, eigene Tab-Sets als Session zu speichern und bei Bedarf wieder aufzurufen. Funktioniert wunderbar einfach. Ich benutze es zum Beispiel, um einige News – Seiten auf einen Schlag zu öffnen, um zu sehen was es Neues gibt. Man muss ja schließlich nicht immer nur in den Reader schauen ![]()
Google Dictionary (by Google)
Über diese Erweiterung habe ich erst kürzlich berichtet. Es hat vielleicht den größten Nutzen von allen hier vorgestellten Erweiterungen. Ich bin immer noch sehr begeistert. ![]()
Shareaholic für Google Chrome

Diese Erweiterung gibt es längst auch für Google Chrome. Es gibt reichlich Alternativen, von denen Shareaholic allerdings aufgrund der weitreichenden Konfigurationsmöglichkeiten über den eigenen User-Account schon eine Besonderheit darstellt. Er ist ein sehr flexibler Bookmark Service. 
So kann man über denen einen Account einstellen, welche Dienste (ob Social Networking, Mail-Account, Bookmarking u.s.w.) man favorisiert bzw. die in der Darstellung im Browser eben ganz oben stehen sollen.
Würde jeder Internet-Benutzer solche Dienste einsetzen, könnte auf die ganzen Dienste, auf die man fast auf jeder Website und jedem Blogs stößt, ganz verzichten. Oder?
GradeGuru Citation Manager

Da nach meiner Feststellung die Erweiterung “Create Link” nicht richtig funktioniert habe ich nach alternativen Lösungen gesucht und wurde mit dieser englischsprachigen Erweiterung fündig. Die Handhabung über das Interface ist einfach. Allerdings muss man ein wenig experimentieren, bevor man die Ergebnisse so hat, wie man es möchte. Die Anpassungsmöglichkeiten sind nicht so flexibel wie die von “Make Link” unter Firefox. Allerdings sind die Ergebnisse, wie gesagt, besser als von “Create Link”.
IE Tab
Diese Erweiterung kennen wir auch bereits seit einiger Zeit vom Firefox-Browser. Mit ihr ist es möglich, den (ungeliebten?) Internet Explorer zu simulieren und sogar die dortigen Einstellungen
anzupassen.

Es soll ja Seiten geben, die sich nur mit dem IE anzeigen lassen. Mit dieser Erweiterung ist es kein Problem, dies zu tun, ohne den Google Browser zu verlassen.
In Firmen wird der IE als Standard hochgehalten und die Darstellung bestimmter Seiten (Intranet – s. links) erfolgt mit anderen Browsern unvorhersehbar. Mehr will ich dazu mal nicht sagen. Viele wissen, was ich meine. So kann man dies mittels dieser Erweiterung also schön umgehen.
iReader

Für alle, die sich gern auf das Wesentliche konzentrieren, ist diese Erweiterung eine Empfehlung wert. Mir ist zwar nicht ganz klar, weshalb sie iReader heißt — aber egal. Alle Designelemente einer Seite (inkl. der Werbung) werden unterdrückt. So kriegt man einen ganz freien Blick auf den eigentlichen Artikel und kann mit der ganz unten erscheinenden Toolleiste arbeiten. Natürlich ist die Weitergabe des Artikels an Twitter oder Facebook möglich, ebenso wie der Ausdruck des reinen Textes sowie der Versand des Artikels an E-Mail-Empfänger. Wen auch noch die Artikelbilder stören, kann diese über ein Icon einfach ausblenden. iReader ist ebenfalls eine sehr nützliche Erweiterung, an deren Nutzung man sich fix gewöhnt hat. Und das ist immer ein gutes Zeichen.
Link grabber
Mit dieser Erweiterung lassen sich auf “Knopfdruck” alle Links einer Website auf einen Rutsch ausgeben.
Right Click Opens Link in New Foreground Tab
Das Tab-Handling unter dem Google-Browser ist in meinen Augen noch nicht das Gelbe vom Ei. Nun ist der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier und ein wenig umstellen muss man sich bei einem Browser – Wechsel eben doch – trotz der inzwischen sehr hohen Anzahl von guten Addons für Google Chrome. Dennoch fehlt mir das unter Firefox Mozilla bekannte Addon “TabMixPlus”, für das es keine adäquate Lösung unter Chrome gibt. Es gibt eine Vielzahl von Erweiterungen, die den Umgang mit Tabs erleichtern aber nichts kommt an den Leistungsumfang von TabMixPlus auch nur im Entferntesten heran.
Ich tue mich schwer damit, dass neue Websites überwiegend im gleichen Tab geöffnet werden. Dabei weiß ich, dass dies dem Web-Standard entspricht. Ich sollte mich also endlich mal daran gewöhnen und umstellen. Bisher konnte ich mich diesem Lernzwang erfolgreich entziehen, in dem ich TabMixPlus genutzt habe. Dort kann man solche “Kleinigkeiten” nämlich so einstellen, wie es einem beliebt. Die kleine Erweiterung mit dem langen Namen macht nichts anderes, als im Fall eines Rechtsklicks die ausgewählte (angeklickte) Website in einem neuen Tab zu öffnen. Natürlich geht damit ein kleiner Schönheitsfehler einher. Man muss sich daran gewöhnen, dass, will man den üblichen Kontext-Dialog statt dieser Funktion nutzen, die rechte Maustaste ein wenig länger halten muss (800ms). Aber dann flutscht es prima. ![]()
Speed Dial

Das kennen vermutlich die meisten Nutzer des Mozilla Firefox. Zur schnellen Wahl häufig genutzter Seiten eine komfortable Lösung, über die man nicht viele Worte machen muss.
TabJump – Intelligenter Tab-Navigator

Aufgerufen wird diese Erweiterung durch einen kleinen grünen Pfeil in der Adressleiste. Was so unscheinbar daherkommt, bietet einen großen Nutzen. Es gibt drei Bereiche, in denen die zuletzt verwendeten Tabs angezeigt werden. Insbesondere die “Undo”-Funktion ist sehr nützlich. Zumal dann, wenn man, wie ich, viel mit Tabs arbeitet und auch dazu neigt, schnell einmal das eine oder andere zu schließen und sich nachher fragt, wo zum Teufel man Dieses oder Jenes noch gelesen hat…
Weitere Erweiterungen für den Google Chrome – Browser, über die man höchstwahrscheinlich nichts mehr sagen muss:
Webseiten-Screenshot – Webpage Screenshot
Xmarks Bookmark and Password Sync
Xmarks Thumbnails
Yet Another Google Bookmarks Extension



