Pharmaindustrie macht Kasse

September 16, 2010 Kommentare deaktiviert | Dieser Artikel wurde 51 x aufgerufen.
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Pharmaindustrie macht Kasse

Man hört es immer wieder: Deutsche Autos sind in Deutschland teuer als in anderen Ländern. Bei anderen Produkten ist es nicht anders und nun hören wir (mal wieder), dass auch die pharmazeutischen Produkte zum Teil 545% mehr kosten als in Schweden.

LANDSHUT, GERMANY - SEPTEMBER 06: German Health Minister Philipp Roesler is silhouetted at the St.Marien children's clinic on September 6, 2010 in Landshut, Germany. Roesler also visited an old people's home in Landshut. (Photo by Miguel Villagran/Getty Images)Ja, das ist ärgerlich. Aber Leute, ihr wisst doch, wir leben in einem kapitalistischen System. Die Unternehmen nehmen was sie kriegen können. Sie machen riesige Gewinne und maulen auf der anderen Seite darüber, wenn die Gewerkschaften für ihre Leute ein paar Prozentpunkte mehr haben möchten.

[pullquote_right]Mit dem Omelprazol-Präparat Omep wurde in Deutschland 2009 ein Umsatz von 182 Millionen Euro erzielt. Der Hersteller Sandoz hat dabei einen schönen Gewinn gemacht. Immerhin lag der Preis pro 100-Kapsel-Packung mit 60,46 Euro hierzulande 545,9 Prozent über dem in Schweden, wo das Omep 9,36 Euro kostete. (Quelle: KStA)

[/pullquote_right]Denkt an morgen! Dann habt ihr auch diese grandiose Unverschämtheit erfahrungsgemäß auch schon wieder vergessen. Auch, dass diese so genannte bürgerliche Regierung, insbesondere natürlich unser Gesundheitsminister von der FDP an dieser Sauerei maßgeblich mitgewirkt hat.  Der behauptet frech, den Pharmakonzernen Milliarden abnehmen zu wollen. Die Wahrheit aber kann man im Arzneiverordnungsreport nachlesen.

Angeblich kriegen von den unverschämten Margen aber andere auch was ab. 43 Prozent gehen angeblich an Apotheker und Großhändler. Na, dann ist ja alles gut.

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