Heute hatte ich eine Kritik des Buches “Strohfeuer” von Sascha Lobo bei Welt-Online gelesen. Danach wäre dessen Lektüre nicht angeraten. Die Glosse von Frank Schmiechen geht schon beim Titel mit dem despektierlichen “Wenn Frisuren schreiben” gut los.
Schmiechens Pointe:
Wenn man dem Roman glauben schenkt, war das Leben der Werber-Blogger-Agenturmenschen um die Jahrtausendwende genau so langweilig, wie man es immer schon befürchtet hatte. Herrn Lobo möchte man wünschen, dass sein Buch nicht allzu viel mit seinem wirklichen Leben zu tun hat. Aber wahrscheinlich ist der Roman hochgradig selbstironisch gemeint. Das spürt man leider nicht, und das macht ihn auch leider nicht besser.

Video ab Minute 20:53
Ijoma Mangold, einer der beiden “Vorleser” im ZDF stellte wieder 3 Bücher in 3 Minuten vor. Seine erste Vorstellung war Lobos “Strohfeuer”. Und siehe da: Er gab dem Buch gute Noten. Hier ein paar Sätze Mangolds über das Buch:
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- Lobo ist ein ausgezeichneter Beobachter
- Diese Fähigkeit kommt seinem ersten Roman zugute.
- Ein herrlichen Buch, ein Breviere für Hochstapler.
- Ein Selbstportrait, in dem das eigene Blendertum ein wenig auf die Schippe genommen wird.
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Ein Schelm, der Böses dabei denkt:

Die Meinungen über das Buch gehen stark auseinander.
![image[10] image[10]](http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2010/09/image10.png)

Man soll ja nicht sagen, wie sehr ein Irokesenschnitt und rotgefärbte Haare auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts noch in der Lage sind zu provozieren. Stellt euch vor, der Sarrazin hätte die Frisur…
Update:
Vor Double Content hat Welt Online auch keine Angst:
1.) am 16.9. erschienen: «“Strohfeuer”: Sascha Lobo oder wenn ein Irokesenschnitt schreibt – Nachrichten Kultur – WELT ONLINE»
und 2.) am 17.9.:«Glosse: Wenn Frisuren schreiben: Ein Roman von Sascha Lobo – Nachrichten welt_print – Kultur – WELT ONLINE»













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