Hier die auf meinen PC’s installierten Google-Chrome-Erweiterungen in alphabetischer Reihenfolge:
(Die Titel sind mit den Download-Adressen der jeweiligen Erweiterung verlinkt)
AdBlock

Diese Erweiterung entfernt Werbeeinblendungen. Eine solches Addon sollte in keiner Browser-Installation fehlen. Die Erweiterung tut unauffällig ihren Dienst, denn die nervtötenden Werbeeinblendungen werden stark reduziert.
Better Gmail
Innerhalb von Google Mail entfernt die Erweiterung ebenfalls unnütze Werbeeinblendungen. Die Anzeige ungenutzter Dienste kann abgeschaltet werden. Weitere Einstellungen machen das Leben mit Gmail einfacher und flexibler. Die Übersicht kann durch die Erweiterung erhöht, allerdings auch vermindert werden. Das liegt auch im Auge des Betrachters.
Clip an Evernote

Evernote ist ein Dienst, den ich auch nicht mehr missen möchte.
Mit dieser Erweiterung kann man Einträge aus dem Internet in das eigene Evernote-Konto übernehmen, um diese Einträge mit Notizen zu versehen und später von beliebigen Plätzen über den Zugang auf Evernote wieder darauf zuzugreifen.
Bei dieser Gelegenheit: Seit Jahren nutze ich für schnelle Notizen auf dem Rechner das Tool Cuecards, das in einer Freeware-Version zur Verfügung steht. Vorteil von Evernote, das ganz ähnlich funktioniert, ist vor allem die Online-Verfügbarkeit.
Close all Tabs
Der Name sagt alles. Wer viel mit Tabs arbeitet und vielleicht dazu neigt, deshalb ein wenig die Übersicht zu verlieren, der ist mit dieser Erweiterung wahrscheinlich gut bedient. Man kann mit einem Klick alle offenen Tabs schließen. Leider werden auch die geschützten, oder wie es bei Google Chrome heißt, verankerten Tabs geschlossen.
Create Link
Kürzlich habe ich einen Artikel über das Addon “Make Link” für den Firefox – Browser geschrieben. Diese Erweiterung soll eine Alternative für Google Chrome darstellen. Ich stelle allerdings fest, dass es bei keiner meiner aktuellen Installationen wirklich einwandfrei funktioniert. Das ist schade, weil ich Make Link unter Firefox sehr häufig benutzt habe. Statt dessen begnüge ich mich nun mit einer Alternative, die ich hier ebenfalls (weiter unten) beschreibe. Es handelt sich um GradeGuru Citation Manager.
FreshStart – Cross Browser Session Manager

Mit diesem Session Manager ist es möglich, eigene Tab-Sets als Session zu speichern und bei Bedarf wieder aufzurufen. Funktioniert wunderbar einfach. Ich benutze es zum Beispiel, um einige News – Seiten auf einen Schlag zu öffnen, um zu sehen was es Neues gibt. Man muss ja schließlich nicht immer nur in den Reader schauen ![]()
Google Dictionary (by Google)
Über diese Erweiterung habe ich erst kürzlich berichtet. Es hat vielleicht den größten Nutzen von allen hier vorgestellten Erweiterungen. Ich bin immer noch sehr begeistert. ![]()
Shareaholic für Google Chrome

Diese Erweiterung gibt es längst auch für Google Chrome. Es gibt reichlich Alternativen, von denen Shareaholic allerdings aufgrund der weitreichenden Konfigurationsmöglichkeiten über den eigenen User-Account schon eine Besonderheit darstellt. Er ist ein sehr flexibler Bookmark Service. 
So kann man über denen einen Account einstellen, welche Dienste (ob Social Networking, Mail-Account, Bookmarking u.s.w.) man favorisiert bzw. die in der Darstellung im Browser eben ganz oben stehen sollen.
Würde jeder Internet-Benutzer solche Dienste einsetzen, könnte auf die ganzen Dienste, auf die man fast auf jeder Website und jedem Blogs stößt, ganz verzichten. Oder?
GradeGuru Citation Manager

Da nach meiner Feststellung die Erweiterung “Create Link” nicht richtig funktioniert habe ich nach alternativen Lösungen gesucht und wurde mit dieser englischsprachigen Erweiterung fündig. Die Handhabung über das Interface ist einfach. Allerdings muss man ein wenig experimentieren, bevor man die Ergebnisse so hat, wie man es möchte. Die Anpassungsmöglichkeiten sind nicht so flexibel wie die von “Make Link” unter Firefox. Allerdings sind die Ergebnisse, wie gesagt, besser als von “Create Link”.
IE Tab
Diese Erweiterung kennen wir auch bereits seit einiger Zeit vom Firefox-Browser. Mit ihr ist es möglich, den (ungeliebten?) Internet Explorer zu simulieren und sogar die dortigen Einstellungen
anzupassen.

Es soll ja Seiten geben, die sich nur mit dem IE anzeigen lassen. Mit dieser Erweiterung ist es kein Problem, dies zu tun, ohne den Google Browser zu verlassen.
In Firmen wird der IE als Standard hochgehalten und die Darstellung bestimmter Seiten (Intranet – s. links) erfolgt mit anderen Browsern unvorhersehbar. Mehr will ich dazu mal nicht sagen. Viele wissen, was ich meine. So kann man dies mittels dieser Erweiterung also schön umgehen.
iReader

Für alle, die sich gern auf das Wesentliche konzentrieren, ist diese Erweiterung eine Empfehlung wert. Mir ist zwar nicht ganz klar, weshalb sie iReader heißt — aber egal. Alle Designelemente einer Seite (inkl. der Werbung) werden unterdrückt. So kriegt man einen ganz freien Blick auf den eigentlichen Artikel und kann mit der ganz unten erscheinenden Toolleiste arbeiten. Natürlich ist die Weitergabe des Artikels an Twitter oder Facebook möglich, ebenso wie der Ausdruck des reinen Textes sowie der Versand des Artikels an E-Mail-Empfänger. Wen auch noch die Artikelbilder stören, kann diese über ein Icon einfach ausblenden. iReader ist ebenfalls eine sehr nützliche Erweiterung, an deren Nutzung man sich fix gewöhnt hat. Und das ist immer ein gutes Zeichen.
Link grabber
Mit dieser Erweiterung lassen sich auf “Knopfdruck” alle Links einer Website auf einen Rutsch ausgeben.
Right Click Opens Link in New Foreground Tab
Das Tab-Handling unter dem Google-Browser ist in meinen Augen noch nicht das Gelbe vom Ei. Nun ist der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier und ein wenig umstellen muss man sich bei einem Browser – Wechsel eben doch – trotz der inzwischen sehr hohen Anzahl von guten Addons für Google Chrome. Dennoch fehlt mir das unter Firefox Mozilla bekannte Addon “TabMixPlus”, für das es keine adäquate Lösung unter Chrome gibt. Es gibt eine Vielzahl von Erweiterungen, die den Umgang mit Tabs erleichtern aber nichts kommt an den Leistungsumfang von TabMixPlus auch nur im Entferntesten heran.
Ich tue mich schwer damit, dass neue Websites überwiegend im gleichen Tab geöffnet werden. Dabei weiß ich, dass dies dem Web-Standard entspricht. Ich sollte mich also endlich mal daran gewöhnen und umstellen. Bisher konnte ich mich diesem Lernzwang erfolgreich entziehen, in dem ich TabMixPlus genutzt habe. Dort kann man solche “Kleinigkeiten” nämlich so einstellen, wie es einem beliebt. Die kleine Erweiterung mit dem langen Namen macht nichts anderes, als im Fall eines Rechtsklicks die ausgewählte (angeklickte) Website in einem neuen Tab zu öffnen. Natürlich geht damit ein kleiner Schönheitsfehler einher. Man muss sich daran gewöhnen, dass, will man den üblichen Kontext-Dialog statt dieser Funktion nutzen, die rechte Maustaste ein wenig länger halten muss (800ms). Aber dann flutscht es prima. ![]()
Speed Dial

Das kennen vermutlich die meisten Nutzer des Mozilla Firefox. Zur schnellen Wahl häufig genutzter Seiten eine komfortable Lösung, über die man nicht viele Worte machen muss.
TabJump – Intelligenter Tab-Navigator

Aufgerufen wird diese Erweiterung durch einen kleinen grünen Pfeil in der Adressleiste. Was so unscheinbar daherkommt, bietet einen großen Nutzen. Es gibt drei Bereiche, in denen die zuletzt verwendeten Tabs angezeigt werden. Insbesondere die “Undo”-Funktion ist sehr nützlich. Zumal dann, wenn man, wie ich, viel mit Tabs arbeitet und auch dazu neigt, schnell einmal das eine oder andere zu schließen und sich nachher fragt, wo zum Teufel man Dieses oder Jenes noch gelesen hat…
Weitere Erweiterungen für den Google Chrome – Browser, über die man höchstwahrscheinlich nichts mehr sagen muss:
Webseiten-Screenshot – Webpage Screenshot
Xmarks Bookmark and Password Sync
Xmarks Thumbnails
Yet Another Google Bookmarks Extension












Junge Junge, das ist ja mal ne Liste, vor allem so schön ausführlich beschrieben. trotzdem bleibe ich beim Firefox. Bin halt ein Gewohnheitstier
@Luigi: Danke (auch für die Erwähnung “Im Kreuzfeuer”). Ich war ja selbst auch lange treuer Firefox-Nutzer. Inzwischen bin ich allerdings von Google Chrome wirklich überzeugt. Eigentlich erst seit Vers. 6 bzw. 7 und natürlich seit es die Erweiterungen in diesem Umfang gibt. Bis dahin war Firefox auch nach meiner Meinung klar überlegen. Jetzt lohnt es sich, über einen Umstieg nachzudenken.