Monatsarchiv: September 2010
Die Kritiker tendieren uneinheitlich
Heute hatte ich eine Kritik des Buches “Strohfeuer” von Sascha Lobo bei Welt-Online gelesen. Danach wäre dessen Lektüre nicht angeraten. Die Glosse von Frank Schmiechen geht schon beim Titel mit dem despektierlichen “Wenn Frisuren schreiben” gut los.
Schmiechens Pointe:
Wenn man dem Roman glauben schenkt, war das Leben der Werber-Blogger-Agenturmenschen um die Jahrtausendwende genau so langweilig, wie man es immer schon befürchtet hatte. Herrn Lobo möchte man wünschen, dass sein Buch nicht allzu viel mit seinem wirklichen Leben zu tun hat. Aber wahrscheinlich ist der Roman hochgradig selbstironisch gemeint. Das spürt man leider nicht, und das macht ihn auch leider nicht besser.
FDP: Chance, noch mal ganz von vorne anzufangen
Hallo Herr Westerwelle, ist es vielleicht eine Lösung für die FDP, noch einmal ganz von vorne anzufangen – in einem anderen Land?

Guido wollte darauf nicht antworten. Er wendete sich nach rechts. Dort stand ein weiterer Interview-Partner bereit. Der war, wenn ich das richtig gesehen habe, auch vom ZDF (hatte zumindest auch ein gelbes Mikro). Vielleicht muss der Frontmann, Lutz von der Horst, für Interviews dieser Art doch mal ausgewechselt werden.
Einige militante Idioten haben die Welt verändert
Die britische Polizei hat fünf Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag im Zusammenhang mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Großbritannien geplant haben sollen.
Und ich mag mir nicht ausmalen, was auf dieser Welt passiert wäre, hätte der Anschlag muslimischer Terroristen auf den Papst “Erfolg” gehabt. Bin Laden und seine Truppe haben es bereits geschafft, aber eine solche Tat würde wirklich unabsehbare Folgen haben.
Kein Wunder: Wer hat denn nun recht?
recht haben / Recht haben
Unsere Wortliste zur neuen Rechtschreibung bietet Ihnen eine vergleichende Gegenüberstellung ausgewählter Neuschreibungen im Wandel der Rechtschreibreform.
Wortliste: recht haben / Recht haben
Rechtschreibung
bis 1996Reformschreibung
1996 bis 2004/2006Heutige Schreibung
seit 2004/2006recht haben Recht haben Recht haben / recht haben;
wo du Recht / recht hast, hast du Recht / recht;
wie Recht / recht sie doch hatte!;
entsprechend: Recht bekommen / recht bekommenZur Übersicht R > Bei mehreren möglichen Varianten ist die empfohlene Schreibweise orange markiert. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu den Einträgen? Bitte besuchen Sie unser Forum. Eine alphabetische Sammlung besonders häufiger Falschschreibungen finden Sie in unserer Liste Beliebte Fehler.
via korrekturen.de
Da soll sich noch einer auskennen. Ich bin jedenfalls immer wieder verunsichert, wie ich recht haben denn nun schreiben soll.
Zum Glück gibt es Seiten wie Korrekturen.de, die einem bereitwillig zur Seite stehen. Insbesondere diese Website ist eine, die ich wirklich sehr oft bemühe. Trotzdem werden gute Schreibe hier noch viele Fehler finden. Sich damit abzufinden ist nicht ganz leicht. Aber der Blogger an sich muss ja nicht unbedingt auch ein guter Rechtschreiber sein. Oder doch?
Auffällig, wie viele Deutsche sich plötzlich der Wahrheit verpflichtet fühlen
Steinbach verteidigt Angriff auf Bartoszewski
Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Steinbach (CDU), hat ihre heftig kritisierte Äußerungen über den polnischen Deutschland-Beauftragten Wladyslaw Bartoszewski verteidigt. Zwar räumte sie am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ einen nicht ganz freundlichen Ton ein. zum Artikel
Es kommt in Mode, die PC zu vernachlässigen. Rücksichtslos die Wahrheit sagen ist in. Mal sehen, ob uns das weiterbringen wird.
Im Meer der tausend Klauseln
Das Kleingedruckte bei Twitter, Facebook & Co.
Soziale Online-Netzwerke sind dabei, dem klassischen Web streckenweise seinen Rang als wichtigste moderne Kommunikations- und Informationsplattform abzulaufen. Platzhirsch Facebook hat nach Betreiberangaben über 500 Millionen Nutzer weltweit, mit weiterhin steigender Tendenz. In ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutzvereinbarungen lassen sich die Macher der Web-2.0-Dienste von den Nutzern viele Rechte einräumen. Manche Details verschaffen datenschutzbewussten Leuten bei genauerem Hinsehen gemischte Gefühle.
Schlagwörter: Urheberrecht, Datenschutz, Xing, AGB, Flickr, soziale Netzwerke, Twitter, Social Network, Facebook, StudiVZ, Klauseln, Lokalisten, LinkedIn
via heise.de
Allein für den Artikel “Im Meer der tausend Klauseln” lohnt schon der Kauf des Heftes. Es werden die wichtigen Dienste der Welt unter dem Gesichtspunkt beschrieben, welche Klausel im “Zweifelsfall” welche Wirkungen für den Nutzer haben könnte.
Viele werden sich bei sozialen Netzwerken anmelden, ohne sich die langen Texte vorher durchgelesen zu haben.
Google Dictionary als Chrome – Erweiterung
Google Dictionary (by Google) ist nach dem Eintrag bei den Google-Chrome–Erweiterungen ein sehr beliebtes Addon. Im Moment wird angezeigt, dass es wöchentlich 31.040 mal installiert wird. Insgesamt gibt es danach 434.658 Benutzer. Und das nicht ohne Grund.
Das soll mich jedoch nicht daran hindern, dieses hier ausdrücklich zu empfehlen. Inzwischen habe ich es einige Zeit in Benutzung und kann es Bloggern nur wärmstens empfehlen.

Über die Sinnhaftigkeit eines solchen Tools muss ich nichts erzählen. Nach der Installation muss man mit der rechten Maustaste nur einmal das Wort anklicken. Es wird, wie gewöhnlich, markiert und sofort erscheint die gewünschte Erläuterung zum betreffenden Wort.

Wie gesagt, einfacher geht es nicht.
Die Quiche zum Verlieben
Meine Frau hat uns heute Abend wieder etwas Herrliches gezaubert. Eine Quiche zur Hälfte mit Schrimps und zur Hälfte mit Spinat und Tomaten.
Gewisse Ingredienzien habe ich jetzt nicht bewusst verschwiegen. Sie waren da aber ich kann sie nicht wiedergeben. Aber essen konnte ich schon. Hmmm. Lecker.


Er am Rezept interessiert ist, möge sich melden. Ich werde bei meiner Frau ein gutes Wort einlegen. Sie wird schon damit rüberkommen. ![]()
Blog der Stunde
Mein Blog der Stunde ist Marcs GREGEL DOT COM. Nicht, dass man Marcs Blog nicht schon eine Weile kennen würde oder durch einen aktuellen Artikel jetzt erst auf ihn aufmerksam geworden wäre. Wer in Marcs Blog ein “paar” Seiten (sagen wir 261) zurückblättert, kann sehen, dass er zu den “alten” Hasen gehört.

Mir gefällt an Gregel.com, dass Marc sich nicht um politische Themen schert. Ihn interessieren kuriose Dinge, die im Internet zu finden sind und mit denen wir uns, manche mehr, manche weniger, auseinanderzusetzen haben. Er tut das auf eine witzige, manchmal ironische Art und Weise.
Da das (für mich) nicht unwichtig ist : Mir gefällt das von Marcs genutzte WordPress-Theme ausnehmend gut. Es ist, behaupte ich mal, einzigartig und besitzt den entsprechenden Wiedererkennungswert. Daneben ist es unheimlich flott und das, obwohl die installierten Features nichts zu wünschen übrig lassen.
Marc hat eben den Bogen raus. Er schreibt kurze, interessante Artikel. Sie sind unterhaltsam und regen zum Kommentieren an.




