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In der letzten Urlaubswoche waren wir auswärts (im Café) frühstücken. Man gönnt sich ja sonst nichts. Es dauerte eine Weile, bis ich einen Parkplatz gefunden hatte. Das war nicht in der Großstadt sondern auf dem Land.
Es war ein schönes, ausgedehntes Frühstück – wie es sich für Urlauber halt gehört.
Als wir zum Auto zurückkamen hatte ich ein Ticket auf der Windschutzscheibe. Ich glaube, es ist erst das zweite in meinem Leben (wegen Falschparkens). Die Knolle hat 5 Euro gekostet. Ging ja noch. Hier ist Falschparken noch etwas billiger als in der Großstadt.
Heute hatte ich einen Arzttermin. Das dauert (erfahrungsgemäß) eigentlich nie lange. Mit einer 3/4 Stunde bin ich im Schnitt gut dabei. Entsprechend fütterte ich die unvermeidliche Parkuhr. Zu meinem Leidwesen dauerte der Termin heute aber über 1 Stunde. Genau 19 Minuten hatte ich die bezahlte Zeit überzogen. Macht….. 1 Ticket. Wegen Falschparkens. Ich könnte kotzen. Meine Frau sammelt die Dinger im Moment auch.
Da werde ich in Zukunft wohl 2 Euro in diese scheiß Parkuhr einwerfen müssen, damit die städtischen Bediensteten sich nicht herausgefordert fühlen, ihre Pflicht zu tun. Ich frage mich, ob diese Maßnahmen wohl nicht auch als ausgesprochen kundenunfreundlich verstanden werden müssen. Schließlich befinden sich die fraglichen Parkplätze direkt an einer Fußgängerzone. Aber das juckt natürlich keinen Beamten auf dieser Erde. Schon gar nicht die Deutschen.
[info_box]Wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid..[/info_box]
Foto: Hanspeter Bolliger / pixelio.de












Tscha, diese Diskussionen werden hier auch aktuell geführt. U.a. mit IHK und Geschäftsleuten – die möchten natürlich Parken für umme. Nur was dann passiert ist klar: keine Parkplätze mehr. Und vor allen Dingen … wer bezahlt die Pflege?
Ich habe überhaupt kein Problem mit Parkgebühren und werfe grundsätzlich sehr großzügig Geld in die Automaten, wenn ich die Zeit nicht abschätzen kann. Ansonsten bin ich zum entsprechenden Zeitpunkt zurück. Und ich kann mich überhaupt nur an 3 Tickets in meinem Leben erinnern.
Einmal 75 DM weil ich direkt in der Bielefelder Innenstadt vor einer Kirche geparkt habe – in der Fußgängerzone. Einmal irgendwas um 35 DM weil ich nachts um 3 meinen Vater in die Notaufnahme gefahren habe und dann auf einem Behindertenparkplatz direkt vor dem Krankenhaus parkte – war natürlich weit und breit niemand sonst dort. Und einmal weil ich mit 2 Rädern auf dem Gehweg stand. Alles schon viele Jahre her.
Aber gemurrt habe ich da nicht.
1974 war ich mit 2 Kumpels in England. N´2000ér BMW hatt ich da. In der letzten Woche waren wir in einem Hotel, mitten in London. Wir haben uns da nur per U-Bahn oder Taxi bewegt. Der Wagen parkte in der Nähe. Da war aber Parkverbot…
Nach dem ersten dicken “Knöllchen” hab ich mich erkundigt – die “treiben” das erst nach 2 Wochen ein. Also hab ich jeden Tag das “Knöllchen” abgemacht und weggeschmissen – wir waren nämlich nur noch 1 Woche in England. Tja – und wegen dieser Verluste ist England heute fast pleite, grins.
WO SIND DIE DÖDEL??? Ich hoffe, der Herr Blogchef setzt alles, aber auch alles daran, sie wieder hervorzuzaubern! Sonst gibts von mir ein RIESENknöllchen!
Sind leider abhanden gekommen. Sie haben gekündigt.
Och, nööh! Stell sie fix wieder ein, die lieben Kerle.
Vielleicht sollte man mal eine Klage versuchen:
Parkschein-Automaten müssen minutengenau abrechen und bei Bedarf die zuviel gezahlte Summer erstatten!
Hmmm… war da nicht mal was im Gespräch und auch im Test? Irgendwie so ein Funk- oder GPS-System, mit dem dann abgerechnet wird? Muss mal googlen
@Marc: Von dieser Initiative weiß ich nichts. Es soll ja auch keine Sonderregeln geben. Da kann ich @Andreas nur zustimmen. Ich würde auch keinen Widerspruch einlegen. Aber ärgern darf man sich doch?