Bisher habe sich die Kanzlerin ja nicht durch Entscheidungsstärke hervorgetan, sagte Cem Özdemir im Deutschlandfunk. Das habe sich geändert. Jetzt spitze sie zu und ziehe Konflikte wie Stuttgart 21 auf die Bundesebene, sagte Özdemir dem Sender. Die Laufzeiten für Atomkraftwerke habe sie statt um nur wenige Jahre gleich um durchschnittlich zwölf Jahre verlängert, was eine Verdreifachung der Atommüllmenge zur Folge habe. “Sie wählt den harten, den knallharten Weg”, so Özdemir.
Da sieht man es wieder. Die Regierung kann es niemandem mehr recht machen. Vor allem die arme Merkel. Zuerst wird sie kritisiert, weil sie keine Führungsstärke zeigt. Ja, sie wurde ihr sogar bis vor kurzem komplett abgesprochen. Und nun? Nun ist sie zu radikal. Leute, entscheidet euch mal…











Also mal ehrlich, wenn Merkel Radikalität zugeschrieben wird, sollte man das keinesfalls mit Führungsstärke verwechseln, denn das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Sie ist eine der schwächsten Bundeskanzler/In, die diese Republik jemals zu führen versucht hat, aber eine der besten Taktiererinnen, die alles dafür tun würde, um auch weiterhin eine Führung für sich zu beanspruchen, die nicht NUR eine Nummer zu groß für sie ist.
Und stimmt nicht, diese Regierung macht es schon einigen recht, nämlich ihrem Klientel und zu dieser Beglückung gehört keinesfalls der Rest der Gesellschaft.
Und deshalb – meine ich – hauen Merkel, Guido und Co. mit der plump dreisten Art mit der Gesetze durchpaukt werden gegen den Rest der Republik, diese Gesellschaft in eine immer größere Krise. Und das ist noch ganz harmlos ausgedrückt.
Gebe Gisela vollends recht. Klientelpolitik (Lobbyismus) ist das wahre Wort für diese “Demokratie”