Obama verliert immer mehr an Zustimmung

Oktober 23, 2010 Kommentare deaktiviert | Dieser Artikel wurde 86 x aufgerufen.
Beitrag versenden | Beitrag drucken

In den 2 Jahren der Präsidentschaft Obamas ist die positive Stimmung für ihn und seine Visionen gekippt. Es ist das eingetreten, was viele Skeptiker vorausgesagt haben. Nur einige der Versprechungen hat Obama realisieren können. Allerdings gab es dafür (Stichwort: Gesundheitsreform) nicht nur Zuspruch.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse in den Vereinigen Staaten sind immer noch instabil, die Arbeitslosigkeit hoch. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind für viele Amerikaner immer noch massiv. Ganz anders als hier in Deutschland.

Es ist vor allem das worst-case-Szenario, das Amerikas Steuerzahler beunruhigt: Die US-Wirtschaft rutscht in eine neue Rezession, die Häuserpreise fallen weiter und liegen rund 45 Prozent unter denen von 2006. Sollte dieser Fall eintreten, müssten die Bürger insgesamt rund 259Milliarden Dollar an Steuergeldern in die Rettung der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac stecken.
Quelle: Thorsten Schröder,., 2010. 259 Milliarden Dollar: Teure Rettung für Fannie und Freddie | Wirtschaft [Online] (Updated 23 October 2010)

Der Optimismus hält sich in Grenzen. Darauf setzen die Republikaner. Bei den bevorstehenden Halbzeitzahlen steht die Mehrheit der Demokraten auf dem Spiel. Die Folgen für Obamas Politik wären entsprechend.

Barack Obama: “Ich brauche Euch, um an an Türen zu klopfen, damit ihr mit Freunden und Nachbarn sprecht. Wenn Ihr das tut, dann verspreche ich Euch, wird es uns gelingen, nicht nur die Wahl zu gewinnen, sondern unseren Traum auch für die nächste Generation zu bewahren.“
Quelle: euronews – Obamas Wahlkampf in den “Swing States”

Ich schreibe hier kaum noch über die USA. Sicher nicht deshalb, weil es nichts zu schreiben gäbe, sondern –das gebe ich zu- mir das Feindbild George Bush abhanden gekommen ist.

Mich irritiert es, dass die Amerikaner das ganz anders sehen. Aber die Probleme dort sind eben nicht nur andere, sie sind existenzieller. Selbst die seitens der Republikaner sehr ideologisch und grundsätzliche geführte Debatte über die Gesundheitsreform wirkt nicht für, sondern gegen Obama. Amerikaner hassen im Gegensatz zu uns jede Art staatlicher Bevormundung. Dafür kann man Verständnis haben.

Andererseits lese ich heute wieder einen Bericht über den Irak-Krieg und die Rolle, die George Bush darin spielte. Solche Dinge haben dem Ansehen der USA in der Welt so schweren Schaden zugefügt, dass man statt der harschen Kritik, die dort heute an Obama geübt wird, eigentlich 3 Kreuze machen sollte. Die Amis sind dabei, die Auswirkungen der “Arbeit” der Vorgängerregierung zu überwinden.

Beispiel:

Der damalige US-Präsident und Oberbefehlshaber George W. Bush sagte am 1. Mai 2003 auf dem Flugzeugträger “USS Abraham Lincoln”: “Die Hauptkampfhandlungen im Irak sind beendet.” Die Feldberichte der Soldaten machen klar, dass diese Behauptung noch auf Jahre hinaus unzutreffend war.
Quelle: Enthüllung von US-Geheimdokumenten: Die Irak-Protokolle – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

[info_box]«Barack Obama: Wahlkampf im Zeichen der Immobilienkrise | Politik | ZEIT ONLINE»[/info_box]

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Die Kommentare sind geschlossen.