Vom professionellem Abstand gegen das Leid

Oktober 31, 2010 2 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 50 x aufgerufen.
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Ein Thema, das eigentlich alle Menschen angeht, dessen psychische Belastungen aber, so zeigen beide Filme auf das Eindrücklichste, bei den Frauen hängen bleiben. Weil sie es sind, denen es unmöglich ist, sich mit professionellem Abstand gegen das Leid zu panzern.

Ich verstehe Nikolaus von Festenbergs Text als allgemeine Feststellung, die sich also weniger auf die beiden Krimis als auf das Leben im Allgemeinen bezieht.

Meines Erachtens wäre es ansonsten eine sehr oberflächliche und falsche Beschreibung. Männern ist es nach meiner Überzeugung ebenso unmöglich gegen allgegenwärtiges Leid (nicht nur das eigene) einen professionellen Abstand zu halten. Vielleicht kann man dazu feststellen, dass die Emanzipation längst auch die Männer “eingeholt” hat.

geschrieben via email von Auf Krawall gebürstet

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2 Kommentare

  1. Lena 31. Oktober 2010 at 22:27 -

    Wenn es Männern prinzipiell unmöglich wäre, professionellen Abstand gegen das Leid haben zu können, bedürfte es ja keiner Emanzipation.

  2. Horst Schulte 31. Oktober 2010 at 22:33 -

    Ja, die doppelte Verneinung hat was.