Monatsarchiv: Oktober 2010
Wie klingt das auf Deutsch?
Als ich den YouTube-Channel von Alex besuchte, dachte ich gleich: Das ist mal eine nette Idee. Nachdem ich dann die ersten Videos angehört dachte, korrigierte ich mich. Schon, eine nette Idee bleibt es.
Aber — was für eine Menge Arbeit, die Alex sich da macht. Die Übersetzungen mögen ihm ja vielleicht schnell von der Hand gehen aber auch die technische Umsetzung ist wirklich gut. Außerdem muss er die beteiligten Mädels ja auch gecastet haben. Denn die singen richtig gut. ![]()
Wie ihr merkt: Ich bin sehr angetan von Alex’ Idee und vor allem von der Umsetzung. Und offenbar geht das nicht nur mir so. Sein Channel hat bereits 30.000 Abonnenten. Ich bin jetzt einer davon.
Schussfahrt ins Wochenende
Robin Leduc / Laissez moi passer from La Maison Démontable on Vimeo.
Viel Spaß – auch wenn das Wetter mies wird.
Klassischer Fall von Fehlbesetzung!

Der Krimi war ja nicht schlecht.
Volker Lechtenbrink (66) war als Vater von Joachim Nimtz (53) aber ja so etwas von daneben. Oder? Die beiden gehen vielleicht als Brüder durch aber doch nicht als Vater und Sohn.
Wahrscheinlich kann man meine Meinung ja einfach auch als Kompliment für Lechtenbrink durchgehen lassen.
[info_box]ZDF-Mediathek[/info_box]
Des Deutschen wichtigstes Spielzeug?
Bei Thomas las ich heute von einer von Kalliey® initiierten Blogparade, an der ich mich (ausnahmsweise) auch einmal beteiligen möchte.
Es ist zwar nicht gerade eine neue Idee, seinen Wagen im Internet zu zeigen und ein paar Worte darüber zu verlieren. Trotzdem: ich finde, mein Auto hat wirklich mal eine ausdrücklich Würdigung verdient, und damit ich die “Bedingungen” zur Teilnahme am Gewinnspiel erfülle, nun ein paar erklärende Sätze:
Was für ein Auto fährst Du?
Einen Skoda Octavia RS 2,0-Liter-TDI. Als begeisterter Audi-Fahrer hat mich das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt. Das Auto mit einer Topausstattung kostete damals knapp unter 29.000 Euro. Und – das möchte ich festhalten – es ist jeden Cent wert!
Ein Bild von deinem Auto?
Ich fahre ihn nun auch schon im 4. Jahr und bin sehr zufrieden.
Was magst Du an deinem Auto besonders?
Seinen hohen Komfort und seine trotz des starken Motors und des Sportfahrwerks ruhige, fast gutmütige Fahrweise. Aber dafür ist ja auch ein bisschen der Fahrer zuständig
. Tempomat, Klimaanlage, Sitzheizung und das Navigationsgerät sind Teile, auf die ich heute ehrlich gesagt nur ungern verzichten würde. Meine anderen Autos hatten diesen heute vielfach selbstverständlichen Komfort noch nicht zu bieten.
Wieviele Kilometer bist Du mit diesem Auto schon gefahren?
Fast 85.000 km. Mein Arbeitsplatz ist 150 km von meinem Wohnort entfernt. Allerdings fahre ich die Strecke seit zwei Jahren nur noch 2mal die Woche.
Welches Fabrikat und welchen Typ möchtest Du Dir als nächstes kaufen?
Ich könnte mir vorstellen, wieder einen Octavia (vielleicht auch einen anderen Skoda?)anzuschaffen. Allerdings weiß ich das jetzt noch nicht genau. Im Moment bin ich nicht gewillt, so viel Geld für ein neues Auto auszugeben.
Welches Auto ist dein absoluter Traumwagen?
Ja, wenn ich mal träumen darf. Es wäre ein Maserati. Und zwar dieser hier. Das ist doch ein Traum – oder?

Wechselnde und animierte Wallpaper mit DeskScapes
Einige Male habe ich ja schon darüber berichtet, dass ich seit Jahren (leidenschaftlicher) Nutzer von ObjectDesktop bin. Gerade habe ich mein Abo verlängert (für schlappe 14,95 Euro).
Diesen Luxus gönne ich meinem PC (und mir) auch unter Windows 7. Bestandteil dieses mächtigen Tool-Paketes ist DeskScapes. Es ist für all die interessant, die gerne schöne Bildschirmhintergründe auf ihrem PC einsetzen. Das Tool tauscht auf Wunsch vom Nutzer definierte Wallpaper in einer vordefinierten Zeit aus.

Für solche Zwecke gibt es natürlich auch eine Reihe anderer Tools. DeskScapes verarbeitet aber auch animierte Fotos, wie in dem kurzen Video von mir vorgeführt.
Es steht eine ganze Bibliothek verschiedenster Motive zur Verfügung. Mir hat es für den Augenblick das Meer angetan. Das Wetter ist ja danach. Wenn ich daran denke, dass ich noch vor etwas mehr als einem Monat auf Mallorca das Meer genießen konnte, werde ich schwermütig. ![]()
Eine wundervolle Quelle sehr schöner Wallpaper und animierter Bildschirmhintergründe ist Vlad Gerasimov (Vladstudio), der seine einfach fantastischen Kunstwerke zum Teil zum kostenlosen Download zur Verfügung stellt.

Also, die Abende werden zusehends länger. Da kann man sich sehr gut mit so schönen Dingen beschäftigen. Das sage ich mal, obwohl ich weiß, dass viele PC-Nutzer so etwas gern als Schickschnack abtun
. Aber so soll es eben jeder halten wie er möchte.
Der unsympathische Herr Dobrindt
Dieser unsympathische CSU-Generalsekretär namens Dobrindt hat gestern bei Plasberg gesagt, in München würden mehr Ausländer leben als in Berlin und man habe (sinngemäß) durch die tolle Politik der CSU-Regierung trotzdem weitaus weniger Probleme bei der Integration.
Keine Ahnung, ob in München tatsächlich mehr Ausländer leben als in Berlin. Wenn es so wäre, müsste man korrekterweise allerdings gleich mal checken, ob das auch für Muslime gilt. Außerdem kam – noch in der Sendung – der Hinweis (ich glaube von Wowereit), dass die wirtschaftlich bessere Ausgangslage für die Menschen in München eine wesentlich günstigere Voraussetzung für die Integration ist. Das kann man nachvollziehen. Allerdings kann man auch fragen, ob es darüber hinaus eine andere, bessere Politik in Bayern gibt, die für diesen erstaunlichen Unterschied gesorgt hat. Sofern Dobrindts Feststellungen wirklich zutreffend sind.
Ich gebe es zu, ich bin bei konservativen Politikern voreingenommen. In der Diskussion um die Sache der Integration von Menschen vertrete ich liberale Positionen wie Klaus Wowereit, viele andere Sozialdemokraten und Grüne sie teilen. Ratlos, behaupte ich, sind alle gleichermaßen und praktikable und vor allem erfolgversprechende Lösungsansätze sehe ich nicht. Dieses Urteil schließt ja ein, dass ich nicht zu denen gehören möchte, die die offensichtlichen Probleme mit bestimmten Migranten kleinreden will. Es gibt diese und vielleicht ist es sogar richtig, dass liberale Positionen uns im Zweifel nicht weiterbringen werden.
Gestern Abend wurde in der Sendung ein Ausschnitt aus dem Film “Kampf im Klassenzimmer” gezeigt. Die Szenen waren beklemmend. Die Essener Schule, die inzwischen geschlossen ist, hat nicht mehr viele Schüler. Sie wurde inzwischen geschlossen. In der Pause stand etwas abseits eine kleine Gruppe von deutschen Mädchen. Gruppen von türkischen Jungens und türkischen Mädchen standen weiter weg. Jede Gruppe für sich. Unwillkürlich musste ich an meine Schulzeit denken. Wie viel anderes war die Situation Ende der 60er Jahre?! Niemand wäre auf die absurde Idee gekommen, Deutschpflicht für den Schulhof anordnen zu wollen. Ich glaube, an unserer Schule gab es gerade mal eine Handvoll Kinder ausländischer Herkunft.
[info_box]Hier kann man den Film in kompletter Länge anschauen und bewerten. (ca. 42 Minuten) – LINK [/info_box]
Vielleicht bringt die Diskussion, die für viele Migranten in Deutschland ziemlich unerträglich sein dürfte, wenigstens eine Chance darauf, dass wir unseren gemeinsamen Wege finden. Es kommt mir in allen Diskussionen zum Thema zu kurz, dass es längst nicht mehr um eine zutreffende Beschreibung von Missständen geht, sondern darum, welche Lösungen sich diese Gesellschaft vorstellt. Wir haben keine Zeit mehr!
Was ich übrigens ausgesprochen interessant finde, ist, dass unsere Probleme mit der Migration scheinbar durchaus auch in der Schweiz existieren. Das wundert mich deshalb, weil die Einwanderungspolitik der Schweiz doch von vielen gern als vorbildlich gelobt wurde. Dieser Beitrag ist insofern – jedenfalls für mich – einigermaßen irritierend.
Abkassierte Verkehrssünder
Ich habe hier schon das eine oder andere Mal gefragt, welchen Sinn die immer häufiger auf den Straßen anzutreffenden und technischer immer perfekter werdenden Fallen hätten, die uns Bürgern von Polizei und Kommunen gestellt werden.
Dass es bei diesen “Aktivitäten” wohl doch mehr um die miese Kassenlage der Kommunen als verkehrserzieherische Maßnahmen geht, deutete auch der heutige Beitrag der ZDF-Reporter an.
Interessant ist, dass im begleitenden Beitrag (s. Link) weniger die Frage nach der Motivation für den fortschreitenden Ausbau der erwähnten Fallen für Verkehrssünder gar nicht gestellt wird. Vielmehr geht es im Beitrag um die Frage, ob die Maßnahmen eine erzieherische Wirkung hätten.
"Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bezweifelt dies. Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender dazu: "Bußgelderhöhungen sind nur ein weiterer hilfloser Versuch, dem zunehmend asozialen Verhalten auf Deutschlands Straßen Herr zu werden."" (Zdf), Z., 2010. Geblitzt und abkassiert [Online] (Updated 14 October 2010) Quelle
Es wurde – auch hier – darüber spekuliert, dass Polizisten Sollvorgaben von ihren Dienststellen erhalten. Wollen sie sicherstellen, dass ihre berufliche Laufbahn normal verläuft, so sind sie gehalten, die vorgegebene Anzahl von Strafzetteln zu erbringen, so der Bericht der ZDF-Reporter.
Nicht, dass ich missverstanden werde: Ich will keine “freie Fahrt für freie Bürger”. Ich möchte aber, dass die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Und ehrlich, ich habe nicht das Gefühl, dass das noch der Fall ist.
Ich wohne in einer Zone-30-Straße. An diese Geschwindigkeit hält sich kaum jemand. Es ist eine stark befahrene Durchgangsstraße. Dort habe ich noch nie! Polizei gesehen. Es gibt dort (bisher) auch noch keine Radarfalle. Ich empfinde das fast als Wunder. Dafür stehen die Polizisten lieber (auch nur bei gutem Wetter) auf einer breiten, gut ausgebauten Landstraße und kassieren (noch um 21.00 Uhr) die Leute ab. Unter solchen Umständen kann ich den Ärger vieler Bürger nachvollziehen. Es geht nämlich dabei nicht etwa um Prävention oder andere sinnvolle Maßnahmen, sondern darum, dass gewisse Vorgaben eingehalten werden müssen. Neben kann man noch etwas für den Staatshaushalt tun.
PDF – Dateien mit Joliprint erzeugen

Ein tolles Tool hat Caschy wieder einmal vorgestellt. Mit Joliprint lassen sich PDF-Files einer Website generieren. Außerdem kann man einen Button ins eigene Blog integrieren, über den man schön gestaltete PDF-Versionen des Beitrages ausgibt. In der Einzelansicht habe ich das Tool hier im Blog (Metazeile unter dem Titel) schon integriert.
Die verwendete Schriftart heißt übrigens “Candela” – jedenfalls, wenn ich der Adobes Angabe im Reader glauben darf. Diese Schriftart kann man, wenn man sie, wie ich, schön findet, hier kostenlos downloaden.
Ausländerfeindlichkeit und Demokratieverdrossenheit in Deutschland?
In Deutschland nimmt laut einer Studie der Anteil der Menschen mit rechtsextremen, ausländerfeindlichen oder antidemokratischen Einstellungen wieder zu. Nach einem leichten Rückgang in den Vorjahren sei 2010 eine dramatische Trendwende zu beobachten, heißt es in einer in Berlin vorgestellten Untersuchung der Universität Leipzig, die im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde. Als Alarmsignal bezeichnen die Forscher den Befund, dass viele Menschen unzufrieden mit dem Zustand der Demokratie seien oder sich sozial ausgeschlossen fühlten. Darüber hinaus stellten sie eine hohe Zustimmung zu islamfeindlichen Aussagen fest. Knapp 60 Prozent der Befragten forderten Einschränkungen bei der Religionsausübung für Muslime. Islam-Verbände zeigten sich besorgt.
Als ich vor wenigen Tagen in einer Diskussion hier im Blog meinte, dass die Islam-Debatte ein Ausweis von Ausländerfeindlichkeit sei, quittierte ein Leser das so:
Meinen Sie nicht, dass Ihre ziemlich diffamierende Pauschal-Aussage doch sehr wenig Evidenz besitzt?
Aus der Studie:
Wir müssen in 2010 einen Anstieg von dezidiert
antidemokratischen und rassistischen Einstellungen feststellen und beobachten
zudem eine leichte Zunahme der sozialdarwinistischen Ungleichwertigkeitsvorstellung.Während bis 2008 die Erhebungen in einer ökonomischen Schönwetterperiode stattgefunden haben und der – immer noch hohe – Sockel an rechtsextremer Einstellung langsam abgenommen hat, ist nun möglicherweise eine Trendwende auszumachen.Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist diese Entwicklung insbesondere auf die
Auswirkungen der ökonomischen Krise zurückzuführen. Diese Wirkung
betrifft nicht nur die Zustimmung zu rechtsextremen Ideologien, deren
weiteres Anwachsen in den nächsten Jahren nicht unwahrscheinlich ist,
sondern auch die bereits jetzt messbaren Veränderungen im Verhältnis
zur Ökonomie – insbesondere den Zusammenhang von antidemokratischer
Kapitalismuskritik und rechtsextremer Einstellung: Vorstellungen
von einer Volksgemeinschaft als Schicksalsgemeinschaft machen sich
schon jetzt bemerkbar, etwa in der Unterscheidung von „Ausländer/innen“,
die „uns“ etwas bringen, und jenen, die eine Belastung für das
„Gemeinwohl“ darstellen.Keine Entwarnung: Der Wunsch nach Diktatur und die Zunahme
von Chauvinismus, Ausländerfeindlichkeit und Sozialdarwinismus
gefährden die Demokratie
Schnell mal einen Verriss gebrubbelt
Aber diese billige und effekthaschende Abstauberei des konfliktscheuen und leisetreterischen Herrn Wulff, offensichtlich ein Warmduscher in Fragen des Patriotismus, die widert mich an. Bei Amtsantritt habe ich die Befürchtung geäußert, dass dieser Präsident in die Heinrich-Lübke-Galaxie eintauchen wird. Das werde ich noch bereuen, denn Lübke war ein älterer Herr, frei von jeder Ambition, Wulff hat noch was vor. Erschreckt frage ich mich: In wessen Namen?
Herr Klocks redet schnell und viel. Warum sollte sich das beim Schreiben nicht auch so darstellen lassen? Er beweist auch in diesem Beitrag einmal mehr, dass es geht.
Man kann Bundespräsidenten, ausländische Ministerpräsidenten und auch ehemalige Bundespräsidenten (die, wie man heute eigentlich zu wissen hat, bereits während ihrer Amtszeit schwer erkrankt waren) in Texten niedermachen – ganz wie es beliebt.
Wir finden solche Klatschen für Politiker ja schick. Ich finde diesen Kommentar armselig.






