Massenandrang an der Tankstelle bei 1,329 Euro für Super

November 1, 2010 2 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 45 x aufgerufen.
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Massenandrang an der Tankstelle bei 1,329 Euro für Super

BERLIN - MAY 08:  A gas station lists its prices, including super plus unleaded for EUR 1.50 per liter, on May 8, 2008 in Berlin, Germany. World oil prices are continuing to rise and some analysts are predicting that gasoline prices in Germany could climb as high as EUR 2 per liter within the next four to six months.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

War das ein Andrang. Das gab es schon seit Wochen (oder Monaten?) nicht mehr. Unsere Tankstelle war eben proppenvoll. Super kostete 1,329, der Diesel 1,159 Euro. Mich wundert es immer wieder, wie geduldig die Leute sich in die langen Schlangen reinreihen und es auch an den Kassen keinen Ärger gibt.

Wer kennt eigentlich den Grund dafür, dass die Preise zum Wochenanfang oft so stark nach unten gehen und das bei allen Tankstellen offenbar fast zeitgleich. Es grenzt doch an ein Wunder, dass das Kartellamt trotz angeblich zahlreicher Versuche, unerlaubte Preisabsprachen nie nachweisen konnte. Dabei kann man dem Kartellamt generell ja nicht gerade Erfolglosigkeit vorwerfen.  Aber an dieser Front, die für Millionen von Menschen von großer finanzieller Bedeutung ist, passiert irgendwie nix.

Schön immerhin, dass die Mehrheit -jedenfalls nach dieser Umfrage- meine Annahme teilt.

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2 Kommentare

  1. Boris 2. November 2010 at 08:51 -

    Ich bin sogar ganz sicher, dass es keine Benzinpreisabsprachen bei den Ölkonzernen gibt. Wie viele Jahrzehnte machen die denn das Benzingeschäft schon – und kennt sich und die Mechanismen dieses Marktes schon?
    Es wäre doch höchst unprofessionell, wenn es da noch geheimer Absprachen bedürfte, um die jeweils gewünschten Marktpreise zu realisieren.

  2. Horst Schulte 2. November 2010 at 21:27 -

    Du meinst, gelernt ist gelernt? Mit einem solchen Erfahrungsschatz kann man auch von intuitiven Handlungen reden. Die antizipieren gewissermaßen die nächsten Preiserhöhungen der Konkurrenz.