Körting hat Angst vor Arabern und anderen seltsam aussehenden Menschen

November 18, 2010 3 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 49 x aufgerufen.
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Körting hat Angst vor Arabern und anderen seltsam aussehenden Menschen

Muslim children and women attend the Eid al-Adha celebrations at a neighbourhood club in the Neukoelln district of Berlin, November 17, 2010. For the first time in its history the Mittendrin neighbourhood club invited Muslims and non-Muslims to celebrate the Muslim religious holiday of Eid al-Adha (Festival of Sacrifice) in order to bring together people from different backgrounds in this ethnically diverse district of the German capital. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY - Tags: RELIGION SOCIETY)Ein Spruch des Berliner Innensenators, den Fefe gefunden hat, macht mir ratlos. Ich kann nicht glauben, dass ein verantwortlicher Politiker einen solchen Scheißdreck verzapft. Das ist schlimmer als das Buch, das Sarrazin, ehemaliger SPD-Kollege von Erhart Körting, ehedem auf uns losgelassen hat. Und Körting ist (noch) Mitglied des Berliner Senats. Man sollte meinen, dass er die Situation, die er da beschreibt, aus seiner persönlichen Erfahrung kennen würde. Selbst ich kenne solche “Gefährdungslagen”, und ich wohne auf dem Land.

„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“ Das gleiche gelte für stehen gelassene Koffer oder Aktentaschen.
Quelle: Terrorangst: Berlins Innensenator ruft auf, Verdächtige zu melden – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE

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3 Kommentare

  1. Rayson 18. November 2010 at 23:36 -

    Na ja, es kommt, und sowas ignoriert die Blog- und Twitterwelt natürlich gerne, schon ein wenig auf die Zahl “drei” an, und das “seltsame Aussehen” schreibt er auch nicht den Arabern schlechthin zu, sondern nennt es als zusätzliches Indiz.
    Gut, man könnte – im Kampf gegen Alltagsrassismus – die Leute auch auffordern, blonde und blauäugige Personen zu melden, die einen bayerischen Akzent haben und mit einer Familie in die Wohnung nebenan eingezogen sind.

  2. Horst Schulte 19. November 2010 at 00:24 -

    In deinem zweiten Satz steckt viel Wahres. Die Zahl drei birgt schon ein hohes Gefährdungspotenzial. Jedenfalls dann, wenn man sie direkt mit eins vergleicht. Das kann ich als Blogger und Twitterer schon wechseln.

  3. Rayson 19. November 2010 at 02:00 -

    “Drei” allein wohl kaum.