Monatsarchiv: November 2010
Körting hat Angst vor Arabern und anderen seltsam aussehenden Menschen
Ein Spruch des Berliner Innensenators, den Fefe gefunden hat, macht mir ratlos. Ich kann nicht glauben, dass ein verantwortlicher Politiker einen solchen Scheißdreck verzapft. Das ist schlimmer als das Buch, das Sarrazin, ehemaliger SPD-Kollege von Erhart Körting, ehedem auf uns losgelassen hat. Und Körting ist (noch) Mitglied des Berliner Senats. Man sollte meinen, dass er die Situation, die er da beschreibt, aus seiner persönlichen Erfahrung kennen würde. Selbst ich kenne solche “Gefährdungslagen”, und ich wohne auf dem Land.
„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“ Das gleiche gelte für stehen gelassene Koffer oder Aktentaschen.
Quelle: Terrorangst: Berlins Innensenator ruft auf, Verdächtige zu melden – Nachrichten Politik – Deutschland – WELT ONLINE
Der Facebook-Zähler kann doch schließlich auch mal was tun
Diejenigen, die den Inhalt dieses Blogs nicht ausschließlich über ihren Feedreader lesen und sogar ab und an mal einen Kommentar schreiben (also sozusagen körperlich hier anwesend sind), könnten mir einen Gefallen tun. Völlig unverbindlich. Gucken (nach rechts – in die Sidebar) und klicken. Einfacher gehts nicht. Voraussetzung ist allerdings ein Facebook-Account.
Vielleicht schafft es das Querlbog bis zum Wochenende (das ja immerhin bis Sonntag Abend 24.00 Uhr geht) auf 100 Fans zu kommen? Ein ehrgeiziges Ziel – ich weiß. Aber versuchen muss ich es einfach!

Und wenn es wirklich knallt?
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Irgendwie hat man den Eindruck, dass die Terrorwarnungen nicht so richtig ernst genommen werden. Insbesondere im Internet wird die Warnung von Bundesinnenminister, Thomas Maizière, eher ein wenig satirisch begleitet (will ich mal sagen). Dabei ist es für meine Begriffe eine glückliche Fügung des Schicksals, dass wir in Deutschland bisher von Anschlägen verschont geblieben sind. Unsere Sicherheitsbehörden haben wahrscheinlich gute Arbeit geleistet. (weiterlesen …)
Emanzipation der Frau verantwortlich für Geburtenrückgänge?
In WDR5 bekam ich heute eine Diskussion über den Streit zwischen Alice Schwarzer und unserer “Ministerin für Frauen und anderes Gedöns” mit. Eine Anrufer vertrat die Auffassung, dass die Emanzipation für den dramatischen Rückgang der hiesigen Geburtenrate verantwortlich sei.
Im ersten Moment musste ich etwas die Luft anhalten. Und natürlich gab es dafür postwendend eins “auf die Fresse”. Verbal – versteht sich. Manche Leute machen es sich aber auch einfach. Dabei weiß doch jeder, dass das Fernsehen und die Pille schuld haben.
Der Mensch ist von Natur aus gut
Es wäre doch schön, wenn der Mensch von Natur aus gut wäre. Vielleicht ist er das – bis zu dem Zeitpunkt, an dem er anfängt, zu vergleichen. Und sich dann im schlimmsten Fall für etwas Besseres hält.
Madison Grant war ein in den USA bekannter Naturschützer. Er setzte sich für die fast ausgestorbenen Bisons ein. Er kämpfte für die Artenvielfalt, aber das ist mit dem, was wir heute unter Umweltschutz verstehen, überhaupt nicht zu vergleichen. Madison Grant ging es in erster Linie um Auslese. Er gehörte der eugenischen Bewegung in den USA an. In Deutschland nannte man das ein paar Jahre später Rassenhygiene.
Dieser hochinteressante Podcast verdeutlich auch, welchen Hintergrund manche der Thesen von Herrn Sarrazin haben und wie diese -nicht nur politisch- einzuordnen sind.
Leute, macht euch keine Sorgen
Die angespannte Sicherheitslage muss uns eigentlich gar nicht so sehr beunruhigen. Schließlich haben wir doch den Finanzmarkt. Der arbeitet viel Effektiver als irgendwelche Terroristen das überhaupt könnten. Zudem haben wir ja noch unsere Regierung, die uns belügt um die Deutungshoheit über Statistiken kämpft. Und das nur, damit wir endlich dazu bereit sind, bis 67 zu arbeiten. Ach nein, so funktioniert dass ja gar nicht. Die Regierung beschließt und wir machen. So läuft das.
Es gibt nur zwei Szenarien, die uns davor bewahren können: 1.) Die Terroristen jagen ein paar Bahnhöfe in die Luft. Das entlastet die Kassen. Außerdem könnten die dann neu gebaut werden. Eine Modelllösung für Stuttgart? Oder 2.) Der Euro geht (sowieso) den Bach herunter. Vielleicht ist das effektivste Lösung überhaupt. Wenn die Währung im Eimer ist muss auch die Rente nicht mehr in dieser Höhe bezahlt zu werden. Alles zurück auf “Anfang”. (weiterlesen …)
HootSuite wird käuflich
HootSuite gibt es nun auch schon zwei Jahre. Jetzt wird aus diesem tollen Tool eines, für das man bezahlen darf. Da ich nur einen kleinen Teil des angebotenen Leistungsumfanges nutze, komme ich (noch) mit der freien Version klar.
Hier die Leistungsübersicht:

Wieder ein Wechsel auf die Zukunft
Ab 2012 soll das Projekt “Rente mit 67” stufenweise umgesetzt werden. Jedenfalls nach dem Willen dieser Bundesregierung. Es gibt hinsichtlich der Auslegung von Statistiken Meinungsverschiedenheiten. Das freilich hindert die beteiligten Parteien nicht daran, jeweils die Deutungshoheit für sich zu beanspruchen. Das übliche Verfahren also.
Forscher legten ihre aktuellen Erkenntnisse zu diesem Thema vor:
Der Boom für Ältere auf dem Arbeitmarkt kommt: Das zumindest behaupten Forscher. Er halte bei den über 60-Jährigen langfristig eine Beschäftigungsquote von bis zu 50 Prozent für möglich, sagte Martin Dietz, Arbeitsmarktexperte des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der “Financial Times Deutschland”.
Quelle: Rente mit 67: Forscher erwarten Jobboom für Ältere – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft
Die SPD will über die Rente mit 67 erst reden, wenn eine Beschäftigungsquote von 50% in der Gruppe der über 60jährigen erreicht wäre. (weiterlesen …)
Erkennungsmerkmale
Ein Pfarrer und ein Rabbi gehen durch die Wüste. Es ist warm.
Sie haben keine Getränke dabei. Nach einer Weile kommen sie an eine Oase.
Der Rabbi sagt: “Komm, lass uns schwimmen.”
Der Pfarrer: “Ich habe keine Badehose dabei.”
“Dann schwimmen wir eben, wie Gott uns geschaffen hat”, antwortete der Rabbi.
Gesagt, getan.
Als sie gerade das Wasser verlassen haben und nackt dastehen, kommt eine Gruppe von Wanderern vorbei.
Der Pfarrer hält sich die Hände vor die Genitalien, der Rabbi vor’s Gesicht.
Der Pfarrer fragt: “Wieso versteckst du dein Gesicht?”.
Der Rabbi antwortet: “Meine Gemeinde erkennt mich am Gesicht”.
sehr frei nach Hagen Rether – eben in “Neues aus der Anstalt” (ZDF)
Das ist ja mal ein Schritt nach vorne






