Monatsarchiv: November 2010
Ob wohl Privatleute Software für 2.700 Euro kaufen?

Newsletter finde ich im Prinzip eine gute Sache. Und weil ich sie nicht so oft abonniere, schaffe ich es sogar, sie auch zu lesen. Heute erhielt ich einen solchen von Adobe.
Klingt interessant. Deshalb bin ich mal kurz auf die Adobe – Seite gesurft, um mir den Preis für das Produkt anzuschauen: Für Firmen könnte das ja ganz interessant sein aber Privatleuten dürfte der Spaß an diesen zweifellos interessanten Möglichkeiten wohl schnell vergehen. Aber Adobe ist ja auch nicht nur für tolle Produkte bekannt, sondern auch dafür, dass die Preise ganz schön hoch sind.
Wer besser lügt hat die Deutungshoheit
Mit den Statistiken ist das so eine Sache. Die Aufforderung, keiner Statistik zu trauen, die man nicht selbst gefälscht habe, ist alt und wird gern Winston Churchill zugeschrieben, sie könne aber auch durchaus aus ganz berufenem Munde stammen und dazu noch aus Deutschland.
Im Moment spricht man allgemein gern davon, dass die eine oder andere Seite für ihre Position die Deutungshoheit beanspruche. Das jüngste Beispiel ist der Disput über die Arbeitslosenzahlen bei älteren Arbeitnehmern. Natürlich geht es dabei um die wichtige Frage, ob die Rente mit 67 angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt überhaupt vertretbar ist. Die große Koalition hatte seinerzeit beschlossen, ein Jahr vor dem Beginn der Heraufsetzung der Altersgrenze die Lage noch einmal zu checken. Der Prüfbericht liegt vor und belegt, dass sich die Lage der älteren Arbeitnehmer keineswegs verbessert hat. Die Regierung behauptet allerdings immer noch das Gegenteil. Das wird niemanden überraschen. (weiterlesen …)
Die Facebook-Fanpage ist für Blogeinträge allein doch eigentlich zu schade
Gerade habe ich ja noch über die für alle(?) Browser verfügbare Erweiterung Shareaholic eine Lobeshymne gesungen. Nun möchte ich noch schnell eins drauf legen: Man kann mit Shareaholic und mit “HootSuite”, dem so genannten “Social Media Dashboard for Teams using Twitter”, neben den normalen Empfängern wie Twitter, Delicious, Posterous, Tumblr etc. auch direkt auf die von vielen Bloggern so geschätzte und leider doch eher vernachlässige Facebook Page funken.
Im Moment nutze ich die Fanpage, wie wohl auch die meisten anderen Blogger, nur dazu, neue Beiträge per RSS (ich verwende das Tool RSS-Graffiti) zu posten. Das ist doch eigentlich ein bisschen schade, zumal dort auch ab und an mal ein Kommentar ankommt.
Wenn man einen Link an Facebook posten will, kann man durch das Anklicken der rot umrandeten Schaltfläche eine ggf. vorhandene Fanpage auswählen und den Beitrag dorthin schicken. (weiterlesen …)
So sind sie, die Frauen
[blackbirdpie id="3437376630169601"]
[via]
Da fällt mir noch ein: Es fällt mir so schwer, neue Followers zu “gewinnen”. Mein Eindruck: Junge, hübsche Frauen tun sich da leichter.
Jeder hat sein “schwarzes Zimmer”
Es gibt viele Filme, gerade auch us-amerikanische, die sich sehr kritisch mit der Todesstrafe auseinandergesetzt haben. Einer der ganz wenigen Filme zu diesem Thema, die ich sicher nicht vergessen werde, ist der nach Truman Capotes gleichnamiger Romanvorlage gedrehte Film “Kaltblütig“.

Zwei junge Männer, von denen der eine bereits wegen Totschlags vorbestraft ist, überfallen die Farm einer Familie und töten die Eltern und ihre beiden Kinder. Der 1967 gedrehte Film beruht auf einer wahren Begebenheit.
In der Anfangsphase des Films positioniert sich der Zuschauer eindeutig. Die Täter werden gefasst und folgerichtig zum Tode verurteilt. Dem eigenen Gerechtigkeitsempfinden ist Genüge getan. Zwischen dem Urteil und der Verhängung des Todesurteils vergehen Jahre. Es ist sehr erstaunlich, wie sich während dieser Zeit (der Film dauert ungefähr 2 Stunden) die eigene Haltung gegenüber den Tätern wandelt. Trotz der grauenhaften und brutalen Taten hatte ich Mitleid mit den Tätern und die vollstreckte Todesstrafe als unangemessen empfunden. (weiterlesen …)
Ich habe ein Herz für Blogs – vor allem für meins
Nicht, dass einer glaubt, ich wäre angepisst, weil die deutschen Blogger schon wieder ihr Herz für sich selbst entdeckt hätten. Aber doch, ich bin angepisst!
Überall nur selbstreferentielle Themen. Ein “Wettbewerb” jagt den anderen und alle liegen sich danach glücklich in den Armen. Wisst ihr was? Ich hab was Besseres zu tun, als mich mit diesem Mist zu befassen. Es gibt so viele wichtige Themen, mit denen Blogger sich beschäftigen könnten. Ja, ich sehe ein, dass das erstens jeder halten soll wie er will und dass man mit solchen Themen weitaus mehr Leser bekommt als mit dem, worüber ich so blogge. Geschenkt. Ich habe das vor kurzem in diesem Zusammenhang schon mal gesagt (getwittert). Manchmal weiß ich nicht, ob ich über uns weinen oder lachen soll. Im Moment ist mir mehr zum Weinen zumute.
Ich schenke mir Links zu irgendwelchen anderen Blogs, die sich heute auf der Suche nach dem Herz begeben haben. Die haben ja damit genug zu tun.
USA: 4 Billionen Dollar einsparen?
In den USA hat eine Kommission, bestehend aus Republikanern und Demokraten, Einsparvorschläge erarbeitet. U.a. sollen die Renten gekürzt werden. Das Renteneintrittsalter soll von 67 auf 69 Jahre hochgesetzt werden. Ich las, dass diese Vorschläge eher nicht umgesetzt würden.
Wegen der anhaltenden Wirtschaftsprobleme sollte das Programm aber ohnehin erst nach 2012 umgesetzt werden. Insgesamt wollen die Amerikaner 4 Billionen Dollar einsparen. Natürlich gehören noch andere Bereiche zum Paket. So sollen einige Steuern (man spricht von einer drastischen Steuererhöhung für Benzin) erhöht. Außerdem sollen 1/3 aller ausländischen Militärbasen geschlossen werden und Nullrunden für Beamte sind vorgesehen.
Wir sind ja doch an einiges gewöhnt, wenn es um große Zahlen geht. Aber 4 Billionen Dollar? Vielleicht haben die deutschen Medien da etwas falsch verstanden? (weiterlesen …)
“Sie sind zu feige, es offen zuzugeben, meine sehr verehrten Damen und Herren”
Der Mann ist einfach klasse! [via] Natürlich wollen die Bonzen von CDU und FDP so etwas nicht hören.
Heinz Eggert hat sein Facebook-Profil gelöscht
Heinz Eggert hatte bis vor kurzem eine stattliche Gefolgschaft bei Facebook. Ich gehörte dazu und stieß so immer wieder auf lustige, teilweise auch nachdenkliche Texte. Die gefielen auch anderen Facebook-Nutzern. Im Gegensatz zu anderen habe ich nur selten Kommentare geschrieben und stattdessen manchmal den “Gefällt-mir”-Button gedrückt.
Es ist noch nicht lange her (irgendwann zwischen dem 1. November 2010 und dem Datum der Löschung des Profiles von Herrn Eggert), dass ich im Blog der Rechtsanwälte Schwenke & Dramburg, Hamburg, den Artikel Urheberrechtsverletzung durch Verwendung von Stock-Fotos auf Facebook gelesen habe. Solche Beiträge erwecken immer meine Aufmerksamkeit, weil ich selbst als Blogger Urheberrechtsverletzungen begangen habe, die mich teuer zu stehen kamen. Regelmäßige Besucher des Profils von Heinz Eggert wissen, dass er große Mengen von Fotos in seinen Galerien angesammelt hatte und diese in sehr liebevoller Weise mit eigenen Texten oder Zitaten angereichert und online gestellt hat. Vermutlich war Herr Eggert nicht der Rechteinhaber all dieser Fotos. Dieser Gedanke hat mich ab und zu bei der Lektüre seiner Beiträge beschäftigt. (weiterlesen …)
Das Schweizer Messer in Sachen Weitergabe von Geschwätz
Blogeinträge lasse ich automatisch via Feedburner an Twitter melden. Twitter meldet dann die Einträge an meine Profilseite bei Facebook. Die Facebook-Fanpage aber erhält ihre Einträge über RSS-Graffiti. Und was ist mit dem Rest?
Allein die Organisation dieses Datenklumpatschs beansprucht den ganzen Mann. Aber es gibt natürlich durchaus noch mehr zu berücksichtigen. Schließlich leiste ich mir noch einen Posterous-Account und neuerdings noch was bei Tumblr. Wer braucht das alles? Ist doch ohnehin alles “Geschwätz”, und so kann man wohl froh sein darüber, dass es in der Bloglandschaft ein bisschen bergab zu gehen scheint.
Was ich also sagen wollte: Anstatt die angebotenen Tools der verschiedenen “Geschwätz”-Verbreiter zu nutzen kann man zu einem “Schweizer Messer” greifen, das die notwendigen Funktionen in sich vereint. Von Shareaholic ist hier die Rede. Es ist sowohl für Firefox als auch für Google Chrome zu bekommen und leistet ganz hervorragende Arbeit. Meine Lesezeichenleiste ist ein wenig übersichtlicher geworden, weil ich die verschiedenen Tools (Google Reader Empfehlung, Facebook, Posterous) nun endgültig löschen konnte. Schaut euch also unbedingt mal die Addons von Shareaholic an. Es lohnt sich – versprochen!
Und … es lohnt sich auch, eine Registrierung bei Shareaholic vorzunehmen, damit man die Vorzüge der individuellen Einstellungen (wie die Reihenfolge der im Menü angezeigten Einträge) beeinflussen kann.




