Alles für die «Realität des Einsatzes der Bundeswehr»?

Dezember 14, 2010 2 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 102 x aufgerufen.
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Ich tue mich doch etwas schwer damit zu glauben, dass unser geschätzter Verteidigungsminister sich nicht längst vor seiner 7. Reise nach Afghanistan darüber im Klaren gewesen soll, dass die personelle Zusammensetzung seiner Entourage an der Heimatfront missbilligend zur Kenntnis genommen wird. Sollte er tatsächlich bereits so abgehoben sein, dass er Vorwürfe der Selbstinszenierung nicht ins Kalkül gezogen hätte?

Mir fällt ein Satz ein, den ich mal von ihm gehört habe und der das missbilligte Verhalten besser erklärt: «Ich tue das, was ich für richtig halte».

Ob seine Begründungen dafür, dass er seine Frau und Talkmaster Johannes mitgenommen hat, unter diesem Vorzeichen allerdings Sinn machen?

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  • Sie wolle sich “einen Eindruck von der Lage vor Ort” verschaffen.
  • Durch die Talkshow werde ‘ein weiteres Stück Realität des Einsatzes der Bundeswehr’ für die deutsche Bevölkerung sichtbar

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2 Kommentare

  1. Sven 14. Dezember 2010 at 14:59 -

    Hach, ich habe schon lange damit aufgehört mich darüber aufzuregen, wofür Steuergelder sinnlos ausgegeben werden. Die machen nämlich wirklich nur das, was sie für richtig halten und nicht das, was richtig wäre ;)

  2. Ulf 14. Dezember 2010 at 20:47 -

    Letzten wurde doch mal eine Statistik veröffentlicht, was der Afghanistan Einsatz pro Woche kostet. Habe die genauen Zahlen nicht mehr, aber es waren ein paar Milliarden. Denke zwar, dass das nicht nur für Deutschland zählt, aber trotzdem trägt Deutschland auch einen großen Teil der Kosten.