Die wandelnde Dioxin-Deponie im Dienste der Wirtschaft

Januar 6, 2011 4 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 140 x aufgerufen.
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Firmen möchten die Entsorgungskosten für hochgiftige Substanzen nicht bezahlen. Deshalb haben sie den genialen Weg gefunden. Sie haben Nutztiere und uns Verbraucher als wandelnde Deponien entdeckt.

Und wir wundern uns über die starke Zunahme von schweren Krebserkrankungen. (Jedenfalls ist das mein persönlicher Eindruck!)

Aber… der Markt wird das regeln. Ich höre die, die immer auf alles eine Antwort haben, schon plärren, dass das alles mit dem “System” überhaupt nichts zu tun hat, sondern dass es sich um Einzelfälle handelt.

Wer das glauben will… bitteschön! Leider ändert unser Ärger an den Verhältnissen aber auch nichts.

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4 Kommentare

  1. Immovation 6. Januar 2011 at 12:29 -

    Ich fühle genau das selbe. Schön das Sie dieses Thema hier ansprechen. Aber wie Sie bereits selbst gemerkt haben, bringen wird es höchstwahrscheinlich nichts! Schließlich müssen doch Gewinne erzielt werden. Wirklich traurig!!

  2. psychoMUELL 6. Januar 2011 at 13:01 -

    Ich werde ab jetzt nur noch Bio-Eier kaufen (wir essen eh nicht so viele Eier), die scheinen bisher tatsächlich intensiver kontrolliert zu werden. Komplett auf Bio umsteigen, das kann ich mir leider finanziell nicht leisten.

    Wenn alle Verbraucher einfach mal 6 Monate keine Eier kaufen würden (oder nur Bio-Eier) das würde ich mir mal wünschen, so quasi als “sozialen” Ungehorsam ;-) , aber das ist nur ein Traum …

  3. Lifestyle 6. Januar 2011 at 15:18 -

    Leider werden die Eier für viele Sachen benötigt, sodass ein “Eier-Streik” wohl eher echt einem Traum :)

  4. Jan 6. Januar 2011 at 23:21 -

    Eine Hauptursache für eine steigende Zahl von Krebsfällen ist meines Wissens schlicht, dass die Menschen heute so alt werden, dass das allein daraus resultierende natürliche Krebsrisiko eben immer häufiger zuschlägt.

    Den Eindruck, dass hier Kriminelle am Werk waren und dementsprechend eine gewisse Systematik dahintersteckt, den habe ich mittlerweile auch. Das wird aufzudecken sein. Und es wird interessant werden, denn da die Herstellerfirma selbst festgestellt hat, dass etwas nicht stimmt, deutet momentan immerhin darauf hin, dass es ganz so schwarz und weiss nicht zu sein scheint.

    Eine andere Frage ist die nach gesetzlichen Konsequenzen, wie sie unsere drollige Verbraucherschutzministerin anscheinend schonwieder meint, planen zu müssen. Denn was da vorgefallen ist, war ja bereits illegal – es nochmal zu verbieten verbessert die Situation objektiv betrachtet daher auch nicht.

    Bloß: Was willst du denn tun? Jedem Nahrungsmittel-verarbeitenden oder herstellenden Betrieb (also letztlich jedem kleinen Bauern) einen staatlichen Kontrolleur in die Produktion setzen, der ständig alles überwacht?