Dass ich wieder einmal einer Twitter-Meldung gefolgt bin und nicht gleich umgedreht habe, hat mir diesen wunderbaren Tag versaut. Da haben Zoo-Besucher den Todeskampf Knuts mit der Videokamera aufgenommen – zufällig natürlich. Dieses Video gelangte zur Berliner Zeitung und so zur B*ld.
Es ist ganz schrecklich mit anzusehen wie das Tier stirbt. Man sollte nicht alle Bilder anschauen, nur weil sie irgendwo angeboten werden. Gerade auch, weil doch so viele Kinder an Knuts Schicksal Anteil nehmen werden, halte ich die Veröffentlichung des Videos für falsch.












Ich habe das Video auch gesehen und war total schockiert. Wie kann man ein solches Video veröffentlichen? Es ist so traurig zu sehen, wie Knut die Kontrolle verliert und ins Wasser kippt. Schlimm finde ich auch, die Hilfeschreie der Zuschauer, die wollten, das jemand dem Eisbären hilft. Traurig.
Das ist schade – 4 Jahre ist doch für so´n Eisbär kein Alter. “Das potentielle Höchstalter von Eisbären in freier Natur wird auf 25 bis 30 Jahre geschätzt, in menschlicher Obhut können sie 45 Jahre alt werden.” (Auszug Wikipedia)
OT: schreib bitte nur einen ganz kleinen Kommentar (ich hab sogar das Häkchen gemacht) damit ich die Benachrichtigungsfunktion bei einem Artikel von dir vergleichen kann. Danke.
Ich habe mir das Video erst gar nicht angeschaut. Das ist einfach nur geschmacklos. Ich würde gern einmal wissen, wie die “Veröffentlicher” dieses Videos reagieren würden, wenn man so dessen eigenes Haustier beim sterben filmt und im Internet verbreitet.
Die Leute konnten ja nicht wissen, was sie da aufnehmen. Allerdings haben sie sich offenbar beeilt, aus ihrer Dokumentation Geld zu machen. Offenbar haben sie es an die BZ verkauft. Sonst hätten die nicht ihr Copyright dick drauf geschrieben. Es ist schon traurig.
@Horst: Der Kommentar vom Malte wurde mir gemailt. Hier klappt das also.
@Malte: die haben den doch schon seit der Geburt durch die Medien gezogen – Tod des pflgers inklusive…
“pflgers” soll “Pfleger” heißen…