Gut gemeint ist es ja

März 31, 2011 2 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 92 x aufgerufen.
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Frau Schröder will Ishare Gossip auf den Index setzen lassen. Diese Intitiative mag gut gemeint sein. Wenn man sich aber die Kommentare zum Video bei Youtube anschaut, könnte man auf den Gedanken kommen, es handle sich auch dabei um einen netten aber nichtsdestotrotz untauglichen Versuch, irgendwelchen Leuten so etwas wie Anstand und Sinn für die Würde anderer Menschen beizubringen. Was also will man eigentlich gegen solche Seiten tun?

Es gibt Leute, die daran glauben, dass sich diese Dinge im Netz selbst regulieren werden. Sie verwahren sich folgerichtig gegen staatliche Eingriffe. Das kann ich gut verstehen. Vielleicht ist das Internet aber auch so was wie die Büchse der Pandora. Jedenfalls bleiben die Dinge, die im virtellen Raum ablaufen für viele Leute keineswegs virtell, sondern beeinflussen ihr ganz alltägliches Leben in massiver Form.

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[h2]Spricht das junge Leute an?[/h2]
Ich finds einfach doof.
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2 Kommentare

  1. Jürgen Hugo 31. März 2011 at 14:01 - Antworten

    Na, wenn ich DA am 6.4. reden dürfte (unzensiert) – dann bräucht ich aber hinterher Personenschutz…

    Ich find das so lächerlich, zu versuchen. etwas zu sperren, was man gar nicht sperren kann. Das is genauso, als ob ich dir den Hausschlüssel verstecke – die große Leiter zum Balkon aber stehen lasse…die Sache is ja nich neu, gabs schon früher in Amerika “Rotten Neighbours” hieß das da.

    Läuft aber wohl nich mehr. Da haben sich Leute über ihre Nachbarn beschwert: “Der xxxx hat 2 große Hunde, die sch**** immer auf mein Beet und die von anderen etc.- die yyyypsilons trinken abends Bier und grölen!”

  2. Horst 31. März 2011 at 17:59 - Antworten

    Wenn man unterschiedliche Ansichten hat und die auch offen austrägt, muss das ja nicht zwangsläufig ausarten. Nein, das Problem ist in meinen Augen, dass die Auseinandersetzungen im virtuellen Raum stattfinden. Die direkte Konfrontation fehlt und damit verlieren viele jede Scham. Du hast recht. Man kann diese “Bedürfnisse” nicht weg- oder aussperren. Man kann nur appellieren. Wenn die Politik das Web allerdings als Bedrohung empfindet, was einerseits schon erkennbar ist und andererseits bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte, wird sie alles daran setzen, die Freiheit im Internet zu regulieren. So ähnlich wird man das dann nennen. Zum Teil habe ich dafür sogar Verständnis.

    Die zunehmenden Streitigkeiten unter den Leuten, die vor Gericht ausgetragen werden, deuten ja darauf hin, dass wir das Web gar nicht brauchen, um uns an die Gurgel zu gehen. Die Aggressivität nimmt offensichtlich zu. Das sieht man u.a. an den Bundesliga-Fan-Schlägereien, über die ich vor kurzem was gebloggt hatte. Da muss ich sagen, war das, was man unter dem Begriff “political correctness” immer respektloser subsumiert, dem Wesen nach deutlich sympathischer.

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