Autofahren birgt immer ein großes Risikio

April 9, 2011 3 Kommentare » | Dieser Artikel wurde 151 x aufgerufen.
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Der Unfall, der sich heute auf der A 15 bei Rostock ereignet hat, ist schockierend. Meine Strecke zur Arbeit ist lang, und mir ist bewusst, dass mein persönliches Risiko, ebenfalls in einen Unfall verwickelt zu werden,  im Vergleich zu früher stark zugenommen hat. Rein rechnerisch jedenfalls.

Ich pendle nicht täglich, sondern wohne die Woche über im Hotel. Das hat auch damit zu tun, dass ich dieses Risiko minimieren wollte. Anfangs bin ich nämlich viel mehr gependelt. Ich fand die Vorstellung zusätzlich belastend, morgens aus dem Haus zu gehen und vielleicht am Abend aufgrund eines ja immer möglichen Unfalles nicht mehr zurückzukommen.

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3 Kommentare

  1. Jürgen Hugo 9. April 2011 at 03:27 - Antworten

    Ich war mal 1989/91 in einem Ingenieurbüro in Nürnberg beschäftigt und hab 100 km weg gewohnt. Vom Wohnort war kurz zur Autobahn – ich bin aber immer so früh wie möglich losgefahren. Spätestens 5:30 – dann hab ich die Chance gehabt, durch Nbg-Langwasser noch knapp vor dem Berufsverkehr durchzurutschen. Da das ja nicht nur Autobahn war, hab ich immer so 70 Min. gebraucht – jeden Tag 2x.

    Ich glaub, 3 Monate hab ich das gemacht. Dann hab ich in Nürnberg ein preiswertes, möbliertes Zimmer gefunden – mitten im Zentrum. Ich hab mir so´n ganz kleinen Fernseher besorgt, damit ich abends was zu gucken hatte. Öfters bin ich schon Sonntags ganz gemütlich nach Nürnberg gefahren, und hatte Montags morgens nur ein paar Kilometer, je nach Einsatzort. Und Freitags konnte man meist früher Schluß machen, da bin ich dann gleich von der Firma nach Haus gefahren.

    Dem Chef hab ich 200,- DM rausgehandelt, da hatte ich fast das Zimmer mit raus. Die dauernde Fahrerei, bei jedem Wetter – ne, das is nix. Weil das auch stinklangweilig wird. Jede Abfahrt kennste hinterher. 1x die Woche hin, 1x zurück – das geht. 1x war überaschend schon Freitag Mittag Feierabend, dabin ich über die “Dörfer” gefahren, alles Landstraße.

  2. Christian 9. April 2011 at 12:33 - Antworten

    Ich muss dir recht geben, Auto fahren ist ein sehr hohes Risiko. So Wachsam man auch ist, es kann immer was passieren. Ich selber fahre nur 10 Minuten zur Arbeit, einmal quer durch den Stadtteil Elberfeld und fahre lieber den Weg, welcher zwar länger ist, aber weniger Autos herfahren, denn hier in der Stadt fahren alle irgendwie wie die bekloppten. Meine Mutter Aber fährt täglich eine lange Strecke, von Wuppertal nach Düsseldorf und da macht man sich dann schon ein paar sorgen, wenn man vor einer Stunde das letzte mal was gehört hat und sie losfahren wollte, sie aber noch nicht da ist. Traurig, was da auf der Autobahn bei Rostock passiert ist :(

    • JürgenHugo 9. April 2011 at 12:57 - Antworten

      Äähem – kommst da auch am Döppersberg vorbei, bei deiner “quer durch den Stadtteil”-fahrerei? Oder wie oder was? Und über die A 46 nach D-dorf möcht ich auch nich jeden Tag fahren… :nee:

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