Egal, um welche Person es gerade geht, ich finde es nicht gut, dass sich im Web eine Art von Denunziantentum zu etablieren scheint, die mit unserem Informationsbedürfnis allein wohl nicht zu erklären ist.
Es macht offenbar Spaß, andere Menschen vorzuführen oder öffentlich an den Pranger zu stellen. Vielleicht war das ja auch längst vor dem Internet ein Hobby, dem viele etwas abgewinnen konnten. Das will ich nicht beurteilen.
Im Moment sind wir dabei, uns an einer weiteren, angeblich nicht korrekt erstellten, Doktorarbeit abzuarbeiten. Dr. Koch-Mehrin (FDP) ist “aufgefallen”. Laut “Zeit-Online” wurden bisher 13% ihrer Doktorarbeit als mangelhaft gekennzeichnet ermittelt. Ich finde, es zeugt vom Verfall der guten Sitten. Wem das noch etwas bedeuten sollte, früher war es üblich, den Ruf einen Menschen nicht auf einen bloßen Verdacht hin zu ruinieren. Ausnahmen (B*ld) bestätigen die Regel. Der Grundsatz war meiner Erinnerung nach gesellschaftlicher Konsens. Heute ist alles beliebig. Viele werden ihren Spaß an dieser Art von Kampagne haben. Das öffentlich Interesse ist jedenfalls auch in diesem Fall wieder groß. Hohn und Spott sind das Mindeste, mit dem Frau Koch-Mehrin rechnen kann.
Manche meinen, dass man als Politiker damit rechnen müsse, dass andere Maßstäbe angelegt werden. Es ist so, dass man ein echt “dickes Fell” braucht, wenn man als Politiker in diesen Zeiten bestehen will. Ob nicht genau diese rüde Gangart dazu führt, dass die wahrgenommene Qualität unserer Politiker ist wie sie ist oder jedenfalls, wie wir sie wahrnehmen? Wie würde ich mich verhalten, wenn ich genau wüsste, das ich jedes -aber auch jedes- Wort auf die Goldwaage legen müsste, weil meine Karriere sonst ganz schnell vorbei sein könnte?
Die Entwicklung trägt mit dazu bei, dass sich immer weniger Leute überhaupt bereit finden, in die Politik einzusteigen. Sie ist ja “so ein schmutziges Geschäft”! Dass Politiker auf der anderen Seite wesentliche Entscheidungen für uns treffen und sie oft genug allein die Verantwortung dafür zu tragen haben, blenden wir geflissentlich einfach aus. Hauptsache, wir haben es warm und bequem. Dass wir uns zusätzlich noch vor den Karren irgendwelcher Möchtegerne spannen lassen, denen das Ansehen anderer Menschen ganz offensichtlich voll am Arsch vorbeigeht, ist schwer erträglich.











Wenn man seinen Dr. Titel korrekt erworben bzw. Facharbeit korrekt nach Vorgaben verfasst hat, muss man sich doch überhaupt keine Sorgen machen.
Als ob es darum gehen würde.
Jeder hat eine Leiche im Keller…
Jeder hat eine Leiche im Keller… Genau Jürgen und das meine ich. Nicht jeder wird deshalb an die Öffentlichkeit gezogen. Und zwar, bevor überhaupt klar ist, wie sie ums Leben gekommen ist.
Tja, du und ich haben weniger “Freunde” die ziehen würden. Politiker haben aber immer viele “Freunde” – jeden 2. den sie mal getroffen haben… :nee:
Jeder Mensch macht Fehler, keine Frage, Aber man muss dazu stehen. Das machen die wenigsten. Nicht nur Politiker. Aber die stehen im öffentlichen Interesse. Also wird dort gestochert. Die große Europa-Politikerin Mehrin fiel ja schon früher negativ dadurch auf, dass sie ziemlich oft fehlte. Wurde natürlich abgestritten. Das ist das Problem der Politiker. Verantwortung übernimmt dort keiner, da muss ich widersprechen. Sie verstecken sich hinter ihrem Stab und fadenscheinigen Argumenten. Ist es da ein Wunder, wenn man sich freut, wenn man “als kleiner Mann” eine Möglichkeit findet sie wieder auf den Boden zurück zuholen?
Das Politik als schmutziges Geschäft angesehen wird liegt vielleicht auch daran, dass auf 1 gute Nachricht 10 nicht nachvollziehbare Hiobsbotschaften kommen.
@Tom: Alles richtig. Ich schätze Koch-Mehrin auch nicht. Das hat aber mit ihrer Parteizugehörigkeit zu tun, weniger mit ihrer Person.
Generell frage ich aber, wohin uns aber diese Art von Enthüllungen führen (immer in der Reihenfolge: erst die Enthüllung, dann die Prüfung des Wahrheitsgehaltes). Das weiß keiner. Dein genereller Vorwurf klingt so ein bisschen danach, dass die Welt der Politik schlecht ist. Aber ich frage, könnte es nicht die eine oder andere selbsterfüllende Prophezeiungen gegeben haben? Den Politikern wird immer vorgehalten, dass sie populistisch handeln würden. Egal, welche Partei es ist, jede hat diesen Vorwurf schon gemacht bekommen. Ich finde das ein bisschen lächerlich. Kümmern sie sich um unsere Anliegen sind sie populistisch, tun sie es nicht sind sie unfähig oder abgehoben. Wir scheinen zu glauben, dass die, die für uns Politik machen, damit zum Freiwild für unsere Willkür geworden sind. Darüber müssen wir nachdenken und nicht so tun, als ob wir an diesen Verhältnissen überhaupt nichts ändern könnten. Das wäre fatal für unsere Demokratie und wird sich -so sehe ich das- auf kurz oder lang ganz massiv auswirken.
“erst die Enthüllung, dann die Prüfung des Wahrheitsgehaltes”
Ja wie denn sonst? Zumindest bei der Plagiatssuche finde ich das “logisch”. Es wurden einige Plagiate gefunden und nun bittet man andere mitzuhelfen. Dadurch ist der ganze Vorgang natürlich öffentlich. Das finde ich OK. Nicht OK wäre/ist allerdings, wenn jemand nur wegen Gerüchten an den Pranger gestellt wird.
Wenn sich Politiker um unsere Anliegen kümmern wird das durchaus wahr genommen und gefeiert, siehe Netzsperren. Wenn allerdings gleich wenige Tage später praktisch die gleichen Netzsperren, nun aber wegen der Glückspielseiten, eingerichtet werden sollen, dann macht das die Politik unglaubwürdig. Erst recht, wenn solche Sachen hinter verschlossenen Türen beschlossen werden. Die Politik sollte in einer Demokratie keine Geheimnisse vor ihrem Volk haben.
Nun gut, da könnte man sich sicher lange streiten.
M.a.W.: Du nimmst in Kauf, dass erst der Ruf eines Menschen zerstört und dann festgestellt wird, dass die Behauptungen unzutreffend waren? Das ist interessant aber diese Vorgehensweise ist exakt das, was ich nicht in Ordnung finde. Aber gut, das muss ja jeder für sich entscheiden. Wir sind für meine Begriffe auf dem Holzweg. Wenn meine Infos (bisher) stimmen, wurden in der betreffenden Arbeit 13% des Inhaltes beanstandet. Ob diese Beanstandung zu Recht passiert kann (noch) keiner sagen. Aber Frau Mehrin steht am Pranger. Na, da haben wir ja mal dem Informationsbedürfnis der Bürger Rechnung getragen.
Galt die Antwort wirklich mir?
Dann haben wir uns missverstanden, denn ich sehe es genauso wie du. Ich will auch keinen Ruf zerstören. Diese Plagwikis sammeln in meinen Augen nur Informationen. Diese sind allen zugänglich. Nun kann/muss man sich sein eigenes Bild machen. Die Mehrin schweigt zu den Vorwürfen obwohl ihr Uni das auch schon untersucht. Ich denke, das ist der Punkt, der den Menschen zeigt, dass sie sich für was besseres hält. Guttenberg hat auch alles nur schei9bchenweise zugegeben, was nicht mehr abzustreiten war. Diese Unehrlichkeit zerstört ihren Ruf, nicht die Information, dass sie geschummelt haben.
Aber trotz allen sollte niemand vorverurteilt werden, da sind wir uns einig.
Werter Horst
ich vermute, Sie haben den Knall nicht gehört !!!!
Wer als Plagiator unterwegs ist, den bezeichnet man als DIEB und BETRÜGER …. zu Recht !!!
… und unsere Gesetze sind für ALLE da!
Ich wünsche mir, dass gerade die Damen und Herren, die ein öffentliches Amt bekleiden, hinsichtlich ihrer Disserationen und ggfls. Habilitationen genauestens überprüft werden.
Wer überführt wird, gehört schonungslos vor den Kadi und für alle Zeiten von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen!
Sollten Sie Ihre Meinung beibehalten wollen, ist dies Ihr gutes Recht … ich werde dann jedenfalls Ihren Blog fernbleiben und mir vorbehalten, Ihre Meinung als abstrus weiter zu verbreiten!
Werter Live-gang,
“Sollten Sie Ihre Meinung beibehalten wollen, ist dies Ihr gutes Recht … ich werde dann jedenfalls Ihren Blog fernbleiben und mir vorbehalten, Ihre Meinung als abstrus weiter zu verbreiten!”
DAS ist jetzt ein Zitat (und nicht plagiert), die Quelle erkennt ein jeder wohl selber.
Nebenbei: für die “richtich abstrusen” Meinungen bei Artikeln hier im Blog, da müssen sie bei meinen schauen… :nee: :nee:
Also rein rechtlich ist es wohl gerade kein Betrugsdelikt. So zumindest meine Infos aus dem Fall Guttenberg. Bin aber kein Anwalt, von daher…
Huch, da war er, der Knall. Bin aber auch schreckhaft heute.
@Wolfgang: Sie gehören zu den Menschen, die gern schreien? Ihr Schreibstil deutet darauf hin.
So viel noch: Kann es sein, dass auch Sie eine Diplomarbeit oder ähnliches geschrieben haben? Kann man sie im Internet lesen? Wäre doch interessant, diese mal zu überprüfen. Es ist nicht schön, grundlos von irgendwelchen Leuten verdächtigt zu werden.
Und bleiben Sie bloß weg hier. Oder Quatsch. Tun Sie einfach, was Sie für nötig halten.
Nachtrag: Was ich Ihnen, Wolfgang, noch sagen wollte: Was glauben Sie eigentlich, weshalb dieses Blog seinen Namen trägt?
Ich sehe das eher sehr pragmatisch Horst, so wie viele Medi Biologen halt
…
Wer sich in die Öffentlichkeit begibt, sollte dem medialen Ballyhoo gewachsen sein.
Für mich haben/hatten Staatsdiener immer eine Art Vorbildfunktion und eine Dissertation von anderen schreiben zu lassen oder zu kopieren ohne korrekte Quellennachweise ist Betrug. Das Verfehlungen nun sehr schnell öffentlich werden ist ein Teil der der Mediengesellschaft und bei Menschen die wissentlich und mit Vorsatz betrügen ist es nur eine Folge.
Stimme Dir aber vollends zu, dass Vorverurteilungen unwürdig sind.
@Jasmin: Wir können heute doch eigentlich nicht mehr davon sprechen, dass wir noch bereit dazu sind, Menschen als Vorbilder zu betrachten. Egal, um wen es sich handelt. Bei mir sind Menschen wie Ghandi, Albert Schweitzer, Martin Luther King und Nelson Mandela übrig geblieben. Verdammt wenig. Ich bin nicht mehr in der Lage, zumal lebende Menschen, mit solchen Hypotheken zu beladen. Ich will gar nicht sagen, dass mich die Menschen im allgemeinen enttäuschen würden. Wenn man nur lange genug sucht, findet man immer ein Haar in der Suppe. Unsere Medien (eigentlich wir alle) zerstören durch unser Verhalten jedes Grundvertrauen – das wir irgendwann sicher einmal gehabt haben. Daran ist wahrscheinlich auch das schuld, was wir als freie Meinungsäußerung verstehen. Ein Dilemma, das wir nicht auflösen können. Je älter ich werde, desto größer wird das Problem für mich.
Wenn jemand etwas Falsches tut soll er dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Mit den gebotenen Mitteln und vor allem zur richtigen Zeit. Wir machen es heute anders: Wir nehmen begierig jede Information auf und “verarbeiten” sie. Dass dabei immer Menschen betroffen sind, blenden wir einfach mal aus. Die (Politiker z.B.) haben sich den Job ja schließlich ausgesucht. Für mich ist diese Entwicklung nichts, was ich als Erweiterung meiner persönlichen Freiheit verstehen kann. Es entwickelt sich ein destruktives Element, das nicht nur unserer Gesellschaft schweren Schaden zufügt sondern dem einzelnen Menschen.
Mir wäre sehr viel wohler, wenn wir uns weiterhin in der bewährten Abfolge bewegen würden. Erst der Sachverhalt auf den Tisch, dann die Bewertung dieses Sachverhaltes und dann erst die Schlussfolgerungen ziehen, die auf dieser Basis sinnvoll sind. Aber in diesem Punkt sind wir uns ja auf jeden Fall einig.
Ich heiße auch Wolfgang – aber von dem “Wolfgang” da oben distanziere ich mich.
Was mich gestört hat war eher der Begriff “Denunziantentum” – dem Wortsinn nach handelt es sich bei der Denunziation (nicht die ‘offizielle’ Definition, eher ein eigener Definitionsversuch)
entweder
- um eine insgeheim an die ‘Obrigkeit’ weitergegebene Vertraulichkeit, deren Urheber mit der Verschwiegenheit des Mitteilungsempfängers rechnen konnte,
oder
- um eine (meist anonym verfaßte) unbewiesene, ehrabschneidende und aus einer Mischung von Meinung, Gefühlen und Fakten bestehende Information zur Belastung einer anderen Person.
Das ist doch sehr verschieden von dem, was da mit den untersuchten Arbeiten verschiedener Mandatsträger gerade passiert – da wird gesucht und gefunden (Betonung auf “gefunden”!), daß sie gelogen & betrogen haben.
Beides, ich hoffe darin sind wir einig, wahrhaftig keine “Tugenden” die man bei öffentlichen Amtsträgern sehen möchte. Letztlich sind doch wohl nicht Diejenigen schlechte Menschen die sowas aufdecken, sondern Jene, die etwas getan haben das aufgedeckt werden kann ….
Wieso ist denn die Aufdeckung von Fehlverhalten gleich “vor(zu)führen oder öffentlich an den Pranger (zu) stellen”?
Ich erinnere mich, daß mir beigebracht wurde lügen, stehlen, betrügen und sich auf Kosten Anderer zu bereichern seien nicht akzeptabel und daher zu unterlassen. Das muß doch wohl in besonderem Maße für die Politiker gelten ….
@wvs: Ich wollte mit dem Titel provozieren. Mir geht es mehr um die modernen Mechanismen, mit denen wir uns nicht hinreichend auseinander setzen. Denk an die diversen Schimpfportale und ihren Zulauf. Oder an gewisse Websites, die ganze Bevölkerungsgruppen diffamieren. Wir spielen dieses Spiel und merken nicht, was wir damit anrichten. Ich sehe diesen Teil der Entwicklung sehr, sehr kritisch. Und das, obwohl ich ein großer Fan (und Nutzer) des Internets bin. Jeder hat sich an gewisse gesellschaftliche Normen zu halten. Das ist für mich die Grundvoraussetzung. Was ich aber kritisiere ist, dass Menschen im Internet eines bestimmten Fehlverhaltens bezichtigt werden und noch gar nicht raus ist, ob es dieses überhaupt gegeben hat. Andererseits wären bestimmte Dinge bis heute nicht ans Tageslicht gekommen, wären nicht ein paar Leute trotz widriger Umstände nicht am Thema drangeblieben und hätten sie nicht (teils auch während ihrer Recherchen) bereits Ergebnisse in die Öffentlichkeit gebracht. Ich denke da z.B. an Watergate. Aber es waren Einzelfälle. Heute gibt es eine wahre Inflation von Enthüllungen.Wir wissen oft nicht, welche Schlüsse wir aus solchen rudimentären Informationen ziehen müssen. Das entsteht Unsicherheit und unser Vertrauen schwindet immer schneller.
Tja, der Horst, das ist ein guter Mensch – das mein ich gar nicht ironisch. Und solche nach seiner Meinung “Vorverurteiilungen”, die mag er nicht. Auch nicht bei Politikern.
Obwohl ich noch so “2+bißchen” Jahre älter bin als er, seh ich das ein wenig anders. Das auf viele Politiker (Banker, Akademiker etc.) so “draufgeschlagen” wird, das haben meist Personen aus den entsprechenden Gruppen selber verursacht.
Es gibt eben nicht wenige von denen, die lügen, betrügen, raffgierig sind oder sonstwas. Wenn ich einen Politiker höre, dann denk ich öfter: “Was kommen denn jetzt wieder für hanebüchene Unsinnigkeiten?”
Ich wüßt im Moment wirklich nicht, wen man denn überhaupt noch wählen kann…
?
Ich finde nicht nur das öffentliche denunzieren schlimm. Denn abgesehen von der Plagiatsaffäre gibt es im Moment ja noch ein ähnliches Thema: eine Webseite, über die jugendliche Schüler übereinander herziehen. War die letzten Tage in den Nachrichten. Das finde ich wirklich erschreckend. Die Politik hat dann soweit ich das verstanden habe die Webseite für Deutschland gesperrt. Aber das nimmt schon wirklich absurde Züge an.
@Mars: Absolut richtig. Über diese Websites haben wir ja hier auch kürzlich einiges geschrieben. Es gibt darüber hinaus auch Websites mit ebenfalls sehr großem Zulauf, die ganze Bevölkerungsgruppen diffamieren. Ich denke an die Websites, deren einzige Aufgabe es ist, die Muslime in Deutschland madig zu machen. Und das ist eine große Untertreibung. Auch solche Seiten sollte man abschalten – sofort. Aber die haben sich ja als Feinde des deutschen Gutmenschentums etabliert und kämpfen gegen politische Korrektheit. Ich verstehe nicht, dass solche Menschen so großen Zulauf haben. Es gibt Probleme, die man beim Namen nennen muss und die gelöst werden müssen. Ich bin mir aber ganz sicher, dass diese Methoden die falschen sind!
Wenn man die Meinungsfreiheit und den §§ 5 unseres GG ernst nehmen will, dann darf es nicht soweit kommen, daß mißliebige Inhalte gelöscht oder gesperrt werden – “Wehret den Anfängen!” Wenn man, Horst, erst einmal damit anfängt, wo soll man aufhören? Welche Inhalte sind dann “erlaubt”, welche “verboten”? Auch solche Seite wie oben angesprochen (Diffamierung, z.B.) muß man per Klage zur Unterlassung zwingen, abschalten ist schlicht falsch.
Nein, löschen/verstecken geht nicht. Demokratie lebt davon, daß selbst die abstrusen Meinungen öffentlich gemacht werden können – und der aufgeklärte Bürger (und Demokrat) erkennt dann die Demagogie, Volksverhetzung oder blanke Lüge …. dahin müssen wir kommen, aber nicht zu einer Art “Zensur durch Konsens” – heute die, morgen ich, übermorgen du …. das kannst du nicht wirklich wollen ….
OT
ich finde den Kasten zum Schreiben ein wenig klein, zuuuu klein Bild auf meiner Seite, hier klappt das mit den Bildern (eingebettet) nicht – auch Korrekturen sind schwierig, daher “Vergebung” – es ist einfach zu mühsam …. auch das Layout ist völlig durcheinander (zwei screen shots bei mir dazu)
Werter Horst,
vielleicht sollten Sie Ihren Blog umbenennen in “mangelndes Unrechtsbewußtsein”
In diesem Sinne: auf Nimmerwiedersehen!
@Wolfgang: Ach ja. Aber der Titel ist mir zu lang. Tschüss.
Endlich ist der “live-werte” weg – Gott, wie werd`ich ihn vermissen…