2004 hab ich mir gedacht, ich versuche es auch mal mit dem Bloggen. Ziemlich schnell hat sich daraus ein richtiges Hobby mit einigem Engagement entwickelt. Die Themen, die mich besonders interessieren, sind Politik, Gesellschaft, Medien und Musik.
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Über die Titelseite der Jungen Welt hatte auch ich mich seinerzeit aufgeregt. Erst jetzt las ich, dass die Aktion auch in der Linkspartei nicht nur ...
Wenn einer der Sensoren im Auto eine Fehlfunktion entdeckt leuchtet die Warnlampe auf. Jeder normale Autobesitzer fährt in die Werkstatt und lässt das Auto entsprechend reparieren. Jeder Mensch ist ein wertvoller Sensor. Doch die Wirtschaft bevorzugt die Menschen, die mitspielen, als ob alles in Ordnung wäre. Das ganze Bankensystem baut auf dem Vertrauen seiner Mitspieler auf. Kritische Stimmen sind nicht erwünscht, denn sie gefährden das ganze System. Kritische Stimmen wurden immer klein gehalten und bekämpft. Doch die Proteste in Spanien sind eine nicht mehr zu übersehende leuchtende Warnlampe, es ist Zeit in die Werkstatt zu fahren. Doch wo ist die Werkstatt?
@schnittmenge
gefällt mir gut. aber man muss sich über den Charakter dieser “Werkstatt” klar sein.
Und weil grad mal wieder gewäht wird:
DIE sind für alle wählbar!
Wenn eine Partei nach themen sucht, mit denen sie punkten kann, ist vorab klar, es geht nicht um die Sache, sondern um Wohlwollen. solche Flexibilität sicher den beliebigen Wählerwillen. Nach der Wahl geht es wieder um Geld.
Wer in der Lage ist, das Nichtwissen anderer umzuwandeln in das Vertrauen in seine Expertise, der gestaltet die Zukunft mit. Das Einzige, was sich jeder sicher sein kann sind die Phänomene, die er selbst wahrnimmt und auf diese Phänomene hat jeder selbst den größten Einfluss. Mehr dazu am Montag den 30.05.2011 =>
Gut so. unbedingt. Aber ein Haken bleibt: Die Forderung nach Mitbestimmung.
Das hört sich zwar gut an, ist aber ein Witz. Wer will das denn? Sagen tun das zwar (fast) alle, wirklich wollen, wollen das nur die, die nicht “mit” sondern nur bestimmen wollen. Und die das wollen, tun es ja auch. das ist die entschlossene Minderheit.
Schlußsequenz aus dem Unterhaltungsschinken “Der Sizilianer” als der Rebell geschnappt wird:
“Du hast das nicht kapiert und wolltest den armen Bauern das Land geben… die wollen das Land nicht, die wollen nur Brot!”
franz.wanner: Das ist, fürchte ich, ganz richtig. Wir wollen alle die Früchte ernten. Mit dem Sähen und Ernten wollen wir aber nicht gern was zu tun haben. Vielleicht ändert sich das ja mit und mit. Im Moment werden vielleicht die richtigen Fragen gestellt aber die richtigen Antworten kennt noch keiner.
Ja, die richtigen Antworten kennt noch keiner. Aber das bedeutet ja nicht, dass man weiterhin einer Minderheit überläßt, die Weichen zu stellen, ohne die Mehrheit einzubeziehen. Gerade in Spanien ist das Maß übervoll, es ist nicht zu verstehen, dass sich die Leute dort das alles gefallen lassen.
Also ob die Antworten nun die tatsächlich Richtigen waren, kann man immer erst im Rückblick sagen.
Um aber nicht von einem blinden Abenteuer zum nächsten zu stolpern, könnte man über wahrscheinliche “Wenn-Dann” reden.
Da wir uns alle ja nicht selber sicher sind, gebrichts an der eigenen Traute.
Um nicht trotzdem den verblassenden Traditionssprösslingen von Fach- und Führungseliten das Ruder zu überlassen, könnte man anfangen Fragen zu stellen.
“In der richtigen Frage, steckt schon die Antwort” hat ein Ungeliebter mal formuliert.
Statt also am Fließband Lösungen zu produzieren, könnte man sich mit Problemen beschäftigen. Gar nicht einfach, so ein Problem erst mal zu erkennen und zu beschreiben – weis jeder Mediziner!
Wenn alles schief geht, hat man ja nicht das Problem erkannt. Erst mal nur die Frage: Warum eigentlich?
Fragen kann jeder was, blöde Fragen gibts es ja nicht, nur verblödete, verblendete und phantasiearme Fachleute.
Echte Innovationen kamen noch nie von den Gipfeln des Zentrum, die entfalten nur. Echte Innovationen waren immer Sache der Outlaws und Randzonen.
Wir stehen ja noch ganz am Anfang. Trotzdem die Frage: Was kommt eigentlich nach Abschluß der Globalisierung? Bei diesem endlichen Erdklumpen ist die ja mal abgeschlossen…
oder: Was spricht gegen ein gewerbliches Zinsverbot?
Auf alle Fälle eine Menge Ach und Gezeter aber mir ist bisher nix eingefallen, was nicht auch ohne Zins funktionieren würde… Fällt jemandem was ein?
klaro: das Ägyptische!
mit allen sieben Plagen.
Is aber noch nich so weit…
Warnlampe => Werkstatt
Wenn einer der Sensoren im Auto eine Fehlfunktion entdeckt leuchtet die Warnlampe auf. Jeder normale Autobesitzer fährt in die Werkstatt und lässt das Auto entsprechend reparieren. Jeder Mensch ist ein wertvoller Sensor. Doch die Wirtschaft bevorzugt die Menschen, die mitspielen, als ob alles in Ordnung wäre. Das ganze Bankensystem baut auf dem Vertrauen seiner Mitspieler auf. Kritische Stimmen sind nicht erwünscht, denn sie gefährden das ganze System. Kritische Stimmen wurden immer klein gehalten und bekämpft. Doch die Proteste in Spanien sind eine nicht mehr zu übersehende leuchtende Warnlampe, es ist Zeit in die Werkstatt zu fahren. Doch wo ist die Werkstatt?
Antwort: Wir sind die Werkstatt! => http://de.consenser.org/node/2452
@schnittmenge
gefällt mir gut. aber man muss sich über den Charakter dieser “Werkstatt” klar sein.
Und weil grad mal wieder gewäht wird:
DIE sind für alle wählbar!
Wenn eine Partei nach themen sucht, mit denen sie punkten kann, ist vorab klar, es geht nicht um die Sache, sondern um Wohlwollen. solche Flexibilität sicher den beliebigen Wählerwillen. Nach der Wahl geht es wieder um Geld.
Wer in der Lage ist, das Nichtwissen anderer umzuwandeln in das Vertrauen in seine Expertise, der gestaltet die Zukunft mit. Das Einzige, was sich jeder sicher sein kann sind die Phänomene, die er selbst wahrnimmt und auf diese Phänomene hat jeder selbst den größten Einfluss. Mehr dazu am Montag den 30.05.2011 =>
Zu: Empört euch! Demokratie jetzt…
Gut so. unbedingt. Aber ein Haken bleibt: Die Forderung nach Mitbestimmung.
Das hört sich zwar gut an, ist aber ein Witz. Wer will das denn? Sagen tun das zwar (fast) alle, wirklich wollen, wollen das nur die, die nicht “mit” sondern nur bestimmen wollen. Und die das wollen, tun es ja auch. das ist die entschlossene Minderheit.
Schlußsequenz aus dem Unterhaltungsschinken “Der Sizilianer” als der Rebell geschnappt wird:
“Du hast das nicht kapiert und wolltest den armen Bauern das Land geben… die wollen das Land nicht, die wollen nur Brot!”
franz.wanner: Das ist, fürchte ich, ganz richtig. Wir wollen alle die Früchte ernten. Mit dem Sähen und Ernten wollen wir aber nicht gern was zu tun haben. Vielleicht ändert sich das ja mit und mit. Im Moment werden vielleicht die richtigen Fragen gestellt aber die richtigen Antworten kennt noch keiner.
Ja, die richtigen Antworten kennt noch keiner. Aber das bedeutet ja nicht, dass man weiterhin einer Minderheit überläßt, die Weichen zu stellen, ohne die Mehrheit einzubeziehen. Gerade in Spanien ist das Maß übervoll, es ist nicht zu verstehen, dass sich die Leute dort das alles gefallen lassen.
Also ob die Antworten nun die tatsächlich Richtigen waren, kann man immer erst im Rückblick sagen.
Um aber nicht von einem blinden Abenteuer zum nächsten zu stolpern, könnte man über wahrscheinliche “Wenn-Dann” reden.
Da wir uns alle ja nicht selber sicher sind, gebrichts an der eigenen Traute.
Um nicht trotzdem den verblassenden Traditionssprösslingen von Fach- und Führungseliten das Ruder zu überlassen, könnte man anfangen Fragen zu stellen.
“In der richtigen Frage, steckt schon die Antwort” hat ein Ungeliebter mal formuliert.
Statt also am Fließband Lösungen zu produzieren, könnte man sich mit Problemen beschäftigen. Gar nicht einfach, so ein Problem erst mal zu erkennen und zu beschreiben – weis jeder Mediziner!
Wenn alles schief geht, hat man ja nicht das Problem erkannt. Erst mal nur die Frage: Warum eigentlich?
Fragen kann jeder was, blöde Fragen gibts es ja nicht, nur verblödete, verblendete und phantasiearme Fachleute.
Echte Innovationen kamen noch nie von den Gipfeln des Zentrum, die entfalten nur. Echte Innovationen waren immer Sache der Outlaws und Randzonen.
Wir stehen ja noch ganz am Anfang. Trotzdem die Frage: Was kommt eigentlich nach Abschluß der Globalisierung? Bei diesem endlichen Erdklumpen ist die ja mal abgeschlossen…
oder: Was spricht gegen ein gewerbliches Zinsverbot?
Auf alle Fälle eine Menge Ach und Gezeter aber mir ist bisher nix eingefallen, was nicht auch ohne Zins funktionieren würde… Fällt jemandem was ein?
danke für die doku. ich hoffe, die sache hat großes potential
http://respu.wordpress.com/2011/05/21/emport-euch-demokratie-jetzt/
Vorortberichte auf deutsch zu den Protesten in Valencia!
http://demos-valencia.blogspot.com/