Alle drei Browser, die ich hier mal nebeneinander gepackt habe, sind beliebt. Den 4. habe ich mal weggelassen, obwohl er immer noch der ist, den die meisten benutzen, weil sie nicht anders dürfen (Firmen) oder offenbar nicht kennen (was es ja doch geben soll). Ich frage mich ab und an, warum ich so auf den mittleren fixiert bin. So auf den ersten Blick ist der Unterschied (Klick zur Vergrößerung des Screenshots) ja nicht gerade groß. Bei mir spielen die Feinheiten auch überhaupt keine Rolle. Nein, es wirklich nur ein Punkt und zwar die höhere Geschwindigkeit, die ich (subjektiv) bei Google Chrome festzustellen meine.
Bei den Erweiterungen würde ich auch heute noch behaupten, dass Firefox 4 alles in allem mehr zu bieten hat als Google Chrome. Es gibt auch äquivalente Erweiterungen für Google Chrome, die in ihrer Ausführung ein wenig mehr Liebe hätten vertragen können. Die Adaptionen wirken bei der Google-Chrome-Version etwas schlichter. Aber sie erfüllen natürlich dennoch ihren Zweck. Womit ich immer noch auf Kriegsfuß stehe ist die Erweiterung Create Link, das Pendant zu FF Makelink. Es funktioniert einfach nicht. Egal, welche Version man auch versucht. Ich dachte, es läge an meinem hier verwendeten Betriebssystem (Win7 64bit). Das ist nicht der Fall. Die gleichen Probleme gibts mit Vista und Windows XP. Die in die Zwischenablage kopierten Texte werden mal mitgenommen, mal nicht. Lediglich die URL wird korrekt via Zwischenablage in den einen Beitrag übernommen. Für Blogger ist das eine feine Sache, die aber eben auch funktionieren muss. Makelink ist dagegen sehr gut und arbeitet fehlerfrei. Etwas Vergleichbares habe ich für den Opera – Browser nicht gefunden (bisher).
Von links nach rechts: Firefox 4, Google Chrome 11 und Opera 11.11.












Ha, Herr Horst: ich bin genau so friedlich wie du! – vielleicht gar noch friedlicher!!
FireFox 4.0.1 – Chrome 13.0.767.1 dev-m – Opera 11.11 – OperaNext 11.50 alpha sind auf dem Haupt-PC installiert. Und die hauen sich “gaanich” – lümmeln friedlich nebeneinander rum. So muß das sein:
“Friede, Freude, Eierkuchen!”
Den “Störer”, der mit “I” anfängt, der ist aber auch in RocketDock zu sehen. aber wohl eher, weil ich da ein schönes Icon für habe – nicht eigentlich zur Benutzung…
PS: “So auf den ersten Blick ist der Unterschied (Klick zur Vergrößerung des Screenshots) ja nicht gerade groß” – naja. bei DIR nich, lieber Horst. Bei mir sieht schon jeder ´n “bißchen” was anders aus…
Also ich surfe seit … gerade mal bei Wikipedia geschaut … 2003 ausschließlich mit dem Firefox (davor gut ein Jahr mit dem “Mozilla”), bis etwa 2006 auf Windows, danach auf Linux, und habe seitdem nie Anlass gehabt, diese Plattform zu verlassen.
OK, zu Webdesignzwecken gab’s früher, über die Jahre immer auch die versammelte Konkurrenz auf dem Rechner, aber die konnte mich nie wirklich zum Wechsel überzeugen.
Irgendwie sehe ich auch keinen Sinn darin, drei oder vier verschiedene Browser nebeneinander zu nutzen. Gut, ich nutze auch keine drei Officepakete, vier E-Mailprogramme, drei Bildbearbeitungsprogramme, vier Dateimanager, drei FTP-Clients und vier DVD-Brennprogramme nebeneinander.
Vielleicht entgeht mir da ja was, was ich nicht verstehe — aber ich brauche meinen Browser mit all seinen Einstellungen, Plugins und Lesezeichen als “Arbeitstier” zum täglichen Bewegen im Web und nicht zum Vergleichen mit der Konkurrenz, ob er auch gut/schnell/schön/usw. genug ist.
Boris,
Kann das sein, das du mit dem Comp “arbeitest” :hammer: – das kann man nicht vergleichen, mit dem, was z.B. ich damit mache.
Teilweise ist das Selbstzweck – geb ich gerne zu. Sieh mal: die Leute auf so´nem Fischereischiff und ein Hobbyangler – prnzipiell machen die das gleiche, sie fangen Fische. Aber aus VÖLLIG anderen Motiven.
Für vieles, was ich mache, bräucht ich keine starke CPU, keine SSD, nicht 2 zusätzliche HDDs, keine dicke Graka, keine 2 großen Monitore am Haupt-PC – rein sachlich würds ein mäßiges Notebook tun. Rechnen/rechtfertigen tut sich das objektiv nicht – das tun Hobbys/Vorlieben aber nie…
Und “brauchen” im ganz strengen Sinne tu ich den Comp nicht – zur Not würds auch ohne gehen. Aaber: ich würd ihn arg vermissen. Mit den vielen Browsern, mit den ganzen Hintergrundprogs, die CPU und RAM “mit links” stemmen – weil genug davon da ist…
Ich hab eine USB 3.0 HDD dranhängen – mit 2 TB. Fürs Backup – belegt davon sind 2,76 %. Ist die zu groß? Na sicher ist die zu groß, VIEL zu groß. Ich freu mich aber jedesmal ein wenig, wenn ich den vielen freien Platz in meinem Tool sehe!
PS: von den 2,76 % wär die Hälfte “gaanich nötich”, weil das nur die doppelte Absicherung ist. Aber: “Platz is genuch!” Oder: der Weg ist das Ziel… :2Daumen:
Chrome is’n Witz.
Was die Erweiterungen betrifft: Kein Browser außer Firefox erlaubt seit den ersten Versionen eine komplette Manipulation des gesamten Browserfensters via simplem XML. Wer es flexibel möchte, kommt um Firefox nicht herum. Verglichen mit Chrome ist Firefox auch RAM sparend, in der Standardkonfiguration der RAM sparendste Browser derzeit.
Chrome und Opera haben auch ähnliche Probleme: Mit jeder Version werden sie schlechter, sowohl, was das Rendering betrifft, als auch technisch. Opera ist nur noch ein Sammelsurium an fragwürdigen Funktionen und ständigen Problemen mit Onlinebanking, Chrome ist einfach unflexibel.
Aber, Horst, mal von einem Webentwickler zum anderen: Arbeitsbedingt schaute ich neulich den IE9 an. (Man verdient ja seine Brötchen u.a. mit Browserkompatibilität.) Und abgesehen davon, dass die Oberfläche, obwohl deutlich aufgeräumter als der Chrome-Scheiß, immer noch ziemlich hingeklatscht aussieht, ist die Engine, sit venia verbo, saugeil. Jetzt muss man die Leute nur noch dazu kriegen, ihre IE6- und 7-Mühlen (gleicher Schrott im anderen Gewand) zu verschrotten, dann beginnt das goldene Zeitalter, in dem niemand mehr irgendwelche Browserweichen einbauen muss und alle glücklich sind.
Ich hatte früher (wie 90% der Surfer) Internet Explorer 6. Dann kam nie eine neue Version und ich probierte Firefox. Dem blieb ich sicher ca. 5 Jahre treu, bis ich zu Chrome wächselte. Wieso? Weil Chrome einfach noch mal ein ganzes Stück schneller war und das war mir das Wichtigste. An sonsten sehe ich keine grossen Unterschiede zwischen den drei Browsern, aber beim Chrome dachte ich “wow, ist der schnell!” und das ist bis heute so geblieben.
Chrome erkauft diese “Geschwindigkeit” mit Prefetching und ähnlichen Sperenzchen. Kann man im Firefox auch aktivieren, treibt aber den RAM-Verbrauch in absurde Höhen.
Gemessen z.B. hier:
http://lifehacker.com/5711040/browser-speed-tests-ie-9-firefox-4-beta-chromes-crankshaft-and-opera-11-beta
tux.: Ich habe davon gelesen, dass die Mittel, die zur Erreichung der Geschwindigkeit eingesetzt werden, fragwürdig wären. Ich habe nicht die Kenntnis, um das letztlich beurteilen zu können. Insofern verstehe ich deine Haltung natürlich. Andererseits bin ich als normaler Durchschnittsnutzer doch nur daran interessiert, dass ich einen Browser habe, mit dem ich gut klar komme. Im Vergleich zu anderen (dieser ist immer ein Stück weit subjektiv) scheint Chrome schneller zu sein. Dass er aufgrund seiner Programmierung mehr Ressourcen verschlingt, merke ich ja nicht. Jedenfalls ist das bis jetzt der Fall. Ich erinnere mich, dass Firefox mit den vielen Erweiterungen, die ich damals aktiviert hatte, ebenfalls den Hauptspeicher ganz schön in Beschlag nahm. Keine Ahnung, ob sich das bei Version 4 grundlegend geändert hat. Wenn man den Speicherverbrauch von Chrome anschaut, kann ich dir technisch natürlich nur zustimmen. Aber ich merke eigentlich nichts davon. Das wiederum liegt wohl in erster Linie daran, dass ich während des Surfens (also meistens) gar keine anderen Anwendungen laufen habe. Im Moment bin ich via VPN auf unserem Citrix-Server (Firma) unterwegs. Da ist das schon dreimal egal. Oder?
Jeder Firefox ist messbar schneller als sein Vorgänger. Dass Chrome bei gleicher Konfiguration noch annähernd an ihn heran kommt, bezweifle ich. Ich hielt es nur für angemessen, der hier kolportierten Legende vom schnellen Chrome mal einen Einwand entgegen zu setzen.
Ressourcen auf einem Server kannst du natürlich gern verbraten, wie du magst.
Tux,
WIE mißte das denn?
Zum Beispiel mit Javascript.
Persönlich bevorzuge ich ebenfalls Chome. Von den mangelnden Erweiterungen lasse ich mich nicht stören, da ich sowieso kaum welche benutze.