Natürlich spielen Frauen das gleiche Spiel wie die Männer, sie spielen es nur nicht so schnell, nicht so körperbetont, technisch nicht so anspruchsvoll, kurzum: Sie spielen nicht so gut.
via WM 2011: Man erkennt das Unbehagen | Sport | ZEIT ONLINE.
Wollen wir das denn jetzt mal so stehen lassen?
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2004 hab ich mir gedacht, ich versuche es auch mal mit dem Bloggen. Ziemlich schnell hat sich daraus ein richtiges Hobby mit einigem Engagement entwickelt. Die Themen, die mich besonders interessieren, sind Politik, Gesellschaft, Medien und Musik.
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Lol, da hat wohl jemand einen Artikel geschrieben, ohne sich ein einziges Spiel angesehen zu haben.
Die Frauen spielen mittlerweile genauso gut, genauso schnell und genau so körperbetont.
Aber Hauptsache die Journalistendarsteller haben ihren Senf abgegeben. Das Dieter Nuhr Zitat gilt auch für die journaille.
Der Mann war wohl vom 1:0 über Nigeria enttäuscht. Dann kommt so was dabei raus
Ogott, hab den Zeit Artikel mal überflogen. Selbst bei solchen Beiträgen können das Schwurbeln nicht lassen. Gibt es eigentlich noch Journalisten, die interessant und vor allem verständlich schreiben können?
Es gibt da einen Journalisten der alten Schule, der genau dieses Geschwurbel immer hart kritisiert. Wolf Schneider ist sein Name. Der Mann ist klasse.
http://www.wolf-schneider-sprachseminare.de/
Horst Schulte,
Danke für den Link. : -)
In welchem Universum?
Rayson,
In diesem?
Christian,
Kann sich nicht um meins handeln. Hier spielen die Damen deutlich weniger dynamisch, technisch schwächer und mit einer hohen Fehlpassquote.
@Rayson, du beschreibst den FC Köln, nicht?
Rayson,
Die hohe Quote gibts auch im Männerfußball. beim rest sag ich nur, dass der Frauenfußball in den letzten Jahren sher nah am Männerfußball angekommen ist, nur mit dem Unterschied, dass sie nur einen Bruchteil dessen bekommen, was die Männer verdienen. Und ich finde schon, dass die meisten Spiele dieser Frauen WM einen besseren Unterhaltungsfaktor hatten, als die meisten Spiele der letzten Männer WM.
Das wirklich einzig negative, was mir bisher aufgefallen ist, ist die teilweise echt bescheidene Abschlussquote. Die können doch nicht alle mit Gomez verwandt sein.
Horst Schulte,
So schlecht nun wieder auch nicht…
Christian,
Alle Annäherungen haben nichts daran geändert, dass der Abstand riesig ist. Die Spiele dieser WM, die ich gesehen habe, hätte ich, handelte es sich um Spiele der Männer, durchweg als “Grottenkick” klassifiziert.
Dass du das anders siehst, erstaunt mich sehr. Allerdings habe ich, statistisch natürlich nicht repräsentativ, festgestellt, dass unter denjenigen meiner Bekannten, die sich nicht besonders intensiv für Fußball interessieren, sondern eben nur mal ab und zu, in erster Linie bei Großereignissen wie einer WM oder der CL, die Bewertungen für die Spiele dieser Frauen-WM viel positiver ausfallen als bei der Minderheit, die z.B. jedes Wochenende ins Stadion läuft oder ein Sky-Abo besitzt.
Das werde ich sofort dann zur himmelschreienden Ungerechtigkeit erklären, wenn die Zuschauerzahl bei Spielen der Frauen-Bundesliga höher sind als bei Regionalliga-Spielen der Männer. Von Merchandising-Umsätzen mal gar nicht zu reden…
Der arme Kerl. Dessen Fehlschuss im Spiel gegen Österreich hängt ihm noch heute nach, wo er auch in der Nationalmannschaft regelmäßig trifft. Unter den “Torjägerinnen” dieser Tage wäre sein Lapsus völlig im allgemeinen Gestochere untergegangen…
Oh, das Totschlagargument Sky-Abo.
Christian,
War nicht als Argument gedacht, sondern als Beobachtung.
Naja, da könnte man jetzt Stunden diskutieren und trozdem zu keinem Ergebnis kommen.
Vielleicht kann man sich ja darauf einigen, dass der Frauenfußball in den letzten Jahren kontinuierlich besser geworden ist.
Christian,
Das sehe ich auch so.