Im Radio hörte ich, dass der Anwalt der französischen Autorin, der Strauß-Kahn im Auftrag seiner Mandantin nun wegen versuchter Vergewaltigung anzeigen wird, den zeitlichen Zusammenfall mit der dramatischen Lageänderungen in New York als reinen Zufall bezeichnet hat.
Die Absicht, Anzeige zu erstatten, sei bereits vor 3 Wochen entstanden. Sehr glaubwürdig ist die ganze Story angesichts des Zeitablaufes nicht. Die angebliche Tat liegt schon 9 Jahre zurück.
Wieder berichten Medien, dass Strauß-Kahns politische Karriere beendet wäre. So richtig lernfähig ist die Presse -sind wir- ja nicht! Wurde nicht in den Medien erst kürzlich mit vielen Worten öffentlich sinniert, dass eine mediale Vorverurteilung kritisch sei?
Aber natürlich zählt das jetzt nicht mehr. Auflage ist wichtiger.












Nun, seine politische Karriere ist definitiv zu Ende, zumindest vorerst. Und noch ist ja kein Urteil in den USA gefallen, es bestehen bisher ja nur erhebliche Zweifel.
Was den neuen Fall angeht, so finde ich es auch ziemlich seltsam, dass sie jetzt an die Presse damit geht und erst jetzt eine Anzeige macht. Ob da nicht jemand einfach nur ein wenig Geld machen will?
Das Verhalten öffnet die Türen für Spekulationen in die eine wie in die andere Richtung. Die Anzeige kommt zu einer schlechten Zeit. Und, wie gesagt, der Zeitpunkt scheint mir kein Zufall zu sein. Komisch die ganze Geschichte.