Woher kommen wir, und wohin gehen wir?

Juli 9, 2011 Keine Kommentare » | Dieser Artikel wurde 195 x aufgerufen.
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Woher kommen wir, und wohin gehen wir?

Marcus, Sohn eines Cousins väterlicherseits, hat vor einigen Jahren damit begonnen, einen Stammbaum für unsere Familie zu erstellen. Im Familien-Stammbaum, der sich aus 4 Familien zusammensetzt, sind inzwischen bereits 1.061 Personen aufgeführt.

Die Arbeit, die in diesem Anliegen steckt, kann wohl nur der ermessen, der sich schon einmal mit dem eigenen Stammbaum ernsthaft und kontinuierlich befasst hat.
Man kommt nicht sehr weit, wenn man nicht über ein großes Durchhaltevermögen verfügt. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe ein solches Unterfangen vor Jahren einmal gestartet, ohne auch nur irgendwas Vorzeigbares vorweisen zu können.

Ich habe also heute Abend ein bisschen geschnüffelt und dachte, ich könnte vielleicht wenigstens das eine oder andere Foto beisteuern. Nur zwei sind es geworden. Ich denke, es hätten doch ein paar mehr sein können. Leider liegen die Fotos, um die es hier geht, nicht in digitalisierter Form, sondern als Papierfotos in den Alben meiner Mutter oder meiner Schwester vor. Da werde ich mir etwas einfallen lassen müssen, um an diese  heranzukommen.

Es ist toll, wenn man sich einmal mit der Historie der eigenen Familie auseinandersetzt. Wie schnell man dabei vom Hütchen aufs Stöckchen kommt. Denn beileibe ist es ja nicht so, dass man im engeren Dunstkreis der eigenen Familie bleibt. Ganz schnell ist man in den feinsten Verästelungen des Stammbaumes gelandet. Umso schwieriger ist es, diese dann mit “Leben” zu erfüllen. Insofern gehört auch Disziplin dazu, wenn man einen solchen Stammbaum ausbauen will.

Das ist das Stichwort. Wenn man sich mit Geschichte -auch der eigenen- beschäftigt, kommen einem auch trübe Gedanken. So viele liebe Menschen sind inzwischen schon tot.

Hier in diesem kleinen Ausschnitt habe ich meine Frau und mich markiert. Man rauscht auf diese Weise -dank der virtuellen Unterstützung- durch ein Jahrhundert, als wäre es gar nichts.

Also: Ein dickes Dankeschön für die tolle Arbeit an Marcus!

Auszug Stammbaum

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